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Sonntagskind
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Re: Über Gott

13. Feb 2014, 18:32

Interessant. Was Eulenspiegel oben Rekapitulation nennt, findet scheinbar verschiedentlich im therapeutischen Bereich Ausdruck. Im Bereich der Schematherapie ( Was ist ein Schema?) nennt sich sowas Schemaaktivierung durch Imagination oder Emotionsaktivierende Technik, was in den pdfs nicht zu finden ist, ist z.B.: Warum die Entmachtung der anderen (hieran beteiligten) Menschen - im Regelfall die Eltern - wichtig ist und mögliche Schwierigkeiten damit u.v.m.). Die pdfs stellen natürlich nur einen kleinen Überblick dar; Bücher gibt's einige dazu, empfehlen könnte ich Eckhard Roediger.
Voladores oder Psychiater gibt's hier keine, aber warum eine therapeutische Begleitung durchaus sinnvoll sein kann, erschließt sich während des Lesens der Literatur.
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raterz
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Re: Über Gott

13. Feb 2014, 23:48

danke für die ausführung eulenspiegel. ich kenne die übung aus der westlichen magie - und tatsächlich hat sie mir ein magie lehrer auch schonmal so ähnlich aufgetragen.
auf vipassana retreats von goenaka macht man imo. auch nichts anderes. der bodyscan schafft nämlich einen guten zugang zum unterbewusstsein und den dort schlummernen emotionen & erinnerungen.
vipassana heißt übrigens auch "klarblick". es klärt auch wirklich den blick. also man fängt an anders zu sehen.
und da geht die buddhistische philosophie aber noch weiter, wenn auch in eine andere richtung. es geht irgendwann darum gar nichts
mehr ändern zu wollen.. und zwar im übertragenen sinne fängt man an jeden moment für moment zu rekapitulieren ständig im jetzt. das soll auch einen reinigend effekt auf die vergangenheit haben - bzw. das was aus der vergangenheit ständig hinüberschwappt und zur zukunft wird.
aber die voladores mögen das nicht, deshalb ist meditation schwer zu lernen ^^

den käfig gibts aber auch - nennt sich samsara. :D
ich frag mich ja immer, ob diese parallelen zum buddhismus auf einer art erkenntnis beruhen, oder ob C.C. einfach eiskalt abgekupfert hat. :denk: :buch:

diese chronologische erinnerung weit in die zukunft ist übrigens ne harte nummer, weil man sich wirklich sehr gut erinnern kann irgendwann. da kommt einiges zusammen. dann. nur würde ich eine richtige chronologie niemals hinbekommen. ich weiß ja nichtmal was letzte woche war ohne mich stark zu konzentrieren :joint:
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getintoit
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Re: Über Gott

14. Feb 2014, 10:18

um mal wieder zum topic(!) zu kommen: HERR IM HIMMEL! :doh:
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Eulenspiegel
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Re: Über Gott

14. Feb 2014, 10:27

Sonntagskind hat geschrieben:Interessant. Was Eulenspiegel oben Rekapitulation nennt, findet scheinbar verschiedentlich im therapeutischen Bereich Ausdruck.
Nein! :nene:
S.o.: »Es geht darum, den Verstand still werden zu lassen. .....Aber Du solltest die richtige Einstellung dazu haben. Verwechsele die Übung nicht mit einer psychologischen Analyse. Wenn du Interpretationen suchst, gehe lieber zu einem Psychiater. Er wird Dir sagen, was du tun mußt, um der Idiot zu bleiben, der du bist. Halte auch nicht nach ›Lektionen‹ Ausschau. Die ›Moral von der Geschichte‹ findest du nur in Märchen für Kinder.«
Im therapeutischen Bereich wird genau das Gegenteil gemacht, aber das ist halt das, wo Du Dich bei C.C. so schwer tust. Ich weiß nicht, was in Deiner persönlichen Geschichte dafür verantwortlich ist, daß Deine Bindung an Dein Selbstbild so stark ist.
Nun, dann mußt Du halt härter kämpfen, wenn Du frei sein willst. :blacklol:
Ich wiederhole es gerne nochmal: »Niemand da draußen braucht dich. Niemand von uns ist so wichtig, dass es gerechtfertigt wäre, so etwas wie die Unsterblichkeit für ihn zu erfinden.«
Du bringst es fertig, so lustige Sachen zu schreiben: ".... mir gegenüber schaffst du es offensichtlich nicht, dich verständlich zu machen."
Bist Du mal auf den Gedanken gekommen, daß es nicht mein Job ist, mich Dir verständlich zu machen? Vielleicht ist es ja, Dein Job, die Grenzen dessen, was für Dich verständlich ist, zu erweitern?
Auch habe ich kein persönliches Interesse & genau deshalb gebe ich vollkommen. Ob Du oder ein(e) Andere(r) irgendetwas von dem annimmt, was ich so von mir gebe, interessiert mich nicht; ich verkaufe nichts, ich verschenke. Mach damit, was Du willst.
raterz hat geschrieben:ich frag mich ja immer, ob diese Parallelen zum Buddhismus auf einer Art Erkenntnis beruhen, oder ob C.C. einfach eiskalt abgekupfert hat.
Vielleicht beruht das ja auf dem Einfluß des Nagual Lujan, der ja aus China stammte – oder darauf, daß Du durch Dein SEHEN letztlich nichts entdeckst, sondern nur verifizierst.
.... nur würde ich eine richtige Chronologie niemals hinbekommen. Ich weiß ja nichtmal was letzte Woche war, ohne mich stark zu konzentrieren.
So darfst Du nicht denken, wenn Du weiterkommen willst. Dieses "Das kann ich eh nicht!", ist genau das, was Dein EGO benutzt, um Dich klein zu halten. Fang einfach an, den Fegeatem zu nutzen, wenn Du den Impuls verspürst – und sei es nur für zehn Sekunden. Du wirst sehr schnell feststellen, daß das süchtig macht.
Ach ja, beschreibe dabei eine liegende Ellipse. Bild Einatmen[Deine Energie zurückholen} entlang des oberen Bogens & ausatmen{die Fremdenergie ausstoßen} entlang des Unteren.
homme hat geschrieben:.... in deiner (ich denke der Begriff ist angebracht) Weltanschauung zu beantworten ist. ......
Lieber homme,
danke für den Post & Weltanschauung ist schon o.k. – auch wenn ich eher von meinem "Standpunkt" sprechen würde.
Noch ein paar abschließende Bemerkungen zu dem "Standpunkt" bzw. Montagepunkt:
Bild
Wenn – wie auf dem Bild – ein Magnet auf Eisenspäne einwirkt, so geschieht dies nur in einem begrenzten Umfeld. Ich kann nur empfehlen, das mal selbst auszuprobieren, es ist sehr erhellend.
Streue dazu die Eisenspäne{oder Eisenstaub} gleichmäßig auf eine dünne Platte/Scheibe. Gehe mit dem Magnet von unten an die Platte. Löse den Magneten wieder & geh an eine andere Stelle. Es ist nicht so gut, wenn der Magnet zu stark ist oder Du ihn entlang der Scheibe bewegst; da entgeht Dir die Beziehung zum Montagepunkt.

Immer wieder kam Don Juan bei seinen Lehren auf die - wie er glaubte - wichtigste Entdeckung der alten Zauberer zu sprechen. Sie hätten nämlich in der leuchtenden Kugelgestalt des Menschen ein besonderes Merkmal gefunden: einen runden Fleck von stärkerer Leuchtkraft, nicht größer als ein Tennisball, und immer im Inneren der leuchtenden Kugel lokalisiert und von deren Glanz überstrahlt - etwa einen halben Meter hinter dem rechten Schulterblatt des Betreffenden.
Dies konnte ich mir nur schwer bildlich vorstellen, als Don Juan es mir zum erstenmal beschrieb, und darum betonte er, daß die leuchtende Kugel natürlich viel größer ist als der menschliche Körper, den sie einhülle. Jener stärker leuchtende Punkt ist aber Bestandteil der Energie-Kugel und befinde sich in Höhe der Schulterblätter, etwa eine Armeslänge hinter dem Körper des Menschen. Weil nun die alten Zauberer sahen, was dieser leuchtende Punkt macht, nannten sie ihn den Montagepunkt. »Also, was macht der Montagepunkt?«
»Nun, er macht, daß wir wahrnehmen«, antwortete er. »Die alten Zauberer sahen, daß an diesem Punkt die Wahrnehmung des Menschen zusammengesetzt, sozusagen >montiert< wird. Und weil die alten Zauberer sahen, daß nicht nur Menschen, sondern alle Lebewesen solch einen leuchtenden Punkt haben, vermuteten sie, daß Wahrnehmung generell an diesem Punkt stattfindet, wie auch immer.«
»Was sahen die alten Zauberer? Und wieso kamen sie zu dem Schluss, daß die Wahrnehmung im Montagepunkt zusammengesetzt wird?« fragte ich.
Sie sahen, erstens, erzählte Don Juan, daß unter Millionen leuchtender Fäden, die durch die leuchtende Kugelgestalt hindurchgehen, nur ein kleiner Teil direkt den Montagepunkt schneidet - wie auch zu erwarten, nachdem er ja, im Vergleich zum Ganzen, viel kleiner ist.
Sie sahen, zweitens, daß der Montagepunkt immer von einer weiteren Sphäre glühender Leuchtkraft umgeben ist, ein wenig größer als er selbst, wodurch das Licht der direkt durch diese Glut hindurchgehenden Fasern ganz wesentlich verstärkt werde. Und schließlich sahen sie noch zwei Dinge: zum einen, daß der Montagepunkt eines Menschen sich von der Stelle lösen kann, wo er normalerweise lokalisiert ist; und zum anderen, daß Wahrnehmung und Bewusstsein, solange der Montagepunkt in seiner gewohnten Position ruht, anscheinend normal sind, soweit man dies nach dem normalen Verhalten der beobachteten Personen beurteilen kann. Wenn aber der Montagepunkt und die ihn umgebende glühende Sphäre sich in einer anderen als der üblichen Position befinden, scheint ihr ungewöhnliches Verhalten zu beweisen, daß ihr Bewusstsein anders beschaffen ist; daß sie Wahrnehmungen von ungewöhnlicher Art haben. Aus alledem zogen die alten Zauberer die Schlußfolgerung: je größer die Verschiebung des Montagepunkts aus seiner gewohnten Position, desto ungewöhnlicher ist das daraus folgende Verhalten - und offenbar auch die daraus folgende Bewußtheit und Wahrnehmung. »Bedenke aber«, ermahnte mich Don Juan, »daß ich, wenn ich von sehen spreche, immer sage: >Es hatte den Anschein als ob<. oder >Es schien wie<. Alles, was man sieht, ist so einzigartig, daß man unmöglich darüber sprechen kann - außer, man vergleicht es mit etwas uns Bekanntem.«
Das passendste Beispiel für dieses Dilemma ist die Art, wie die Zauberer über den Montagepunkt und die ihn umgebende Glut sprächen. Sie bezeichneten beide als Helligkeit, und doch könne es keine Helligkeit sein, weil die Seher sie nicht mit den Augen sähen. Irgendwie aber müßten sie das Unvereinbare überbrücken, und darum sagten sie, daß der Montagepunkt ein Lichtfleck ist, umgeben von einem glühenden Hof. Wir Menschen stünden so stark unter dem Diktat des Visuellen, unter der Herrschaft unserer Raubtier-Wahrnehmung. daß alles, was wir sehen, im Sinne dessen interpretiert werden müsse, was das Raubtierauge normalerweise sieht.
Besonders verhängnisvoll für uns Menschen ist der Zusammenhang zwischen Dummheit und Selbstbetrachtung.
Die Dummheit zwinge uns nämlich, alles beiseite zu schieben, was den Erwartungen unseres Selbstbildes widerspräche. Zum Beispiel ist der Durchschnittsmensch blind für die wichtigste Erkenntnis, die uns zuteil werden könne: nämlich, daß es einen Montagepunkt gibt und daß er sich bewegt.
»Ein rationaler Mensch kann sich nicht vorstellen, daß es einen unsichtbaren Punkt gibt, wo unsere Wahrnehmungen zusammenmontiert werden«, fuhr Don Juan fort. »Und noch viel unvorstellbarer ist, daß dieser Punkt sich nicht im Gehirn befindet, wie wir erwarten sollten - falls wir uns seine Existenz überhaupt vorstellen könnten.«
Weil der rationale Mensch so beharrlich an seinem Selbstbild festhalte, bleibe er im Grunde unwissend, fuhr Don Juan fort. Der rationale Mensch könne sich zum Beispiel nicht vorstellen, daß Zauberei gar nichts mit Beschwörungsformeln und Hokuspokus zu tun habe; daß sie die Freiheit ist, nicht nur unsere vertraute Welt wahrzunehmen, sondern alles, was uns Menschen zugänglich ist.
»Hier aber wird die Dummheit des Durchschnittsmenschen gefährlich. Er fürchtet die Zauberei. Er zittert vor der Freiheit. Und dabei liegt die Freiheit greifbar vor ihm. Wir nennen sie den dritten Punkt. Und diesen dritten Punkt zu erreichen, ist nicht schwerer, als den Montagepunkt in Bewegung zu bringen.«
»Aber vorhin sagtest du, es ist eine wirkliche Leistung, den Montagepunkt zu bewegen«, wandte ich ein.
»Das ist es wohl«, beschwichtigte er mich. »Dies ist wieder mal ein Widerspruch der Zauberer. Den Montagepunkt zu bewegen - das ist sehr schwierig, und doch ganz leicht. Hohes Fieber kann genügen, wie ich dir sagte. Auch Hunger oder Angst, Liebe oder Haß können den Montagepunkt bewegen. Auch die Mystik, und auch die unbeugsame Absicht. Diese letztere ist die Methode der Zauberer.«
Es ist eine Entschlossenheit wie manche Leute sie zeigten. Eine Zielstrebigkeit, ungehemmt durch widersprüchliche Wünsche und Interessen. Unbeugsame Absicht ist aber auch die überschüssige Kraft, die frei werde, sobald der Montagepunkt in einer anderen als seiner üblichen Position fixiert bleibe.
Und dann erklärte mir Don Juan eine wichtige Unterscheidung, die ich all diese Jahre übersehen hatte. Nämlich die Unterscheidung zwischen einer Bewegung und einer Verschiebung des Montagepunkts. Eine Bewegung ist ein so extremer Positionswechsel, daß der Montagepunkt andere Energie-Bänder innerhalb des gesamten Spektrums unserer leuchtenden Energie anzapfen könne. Jedes Energie-Band stelle ein anderes Universum der Wahrnehmung dar. Eine Verschiebung des Montage- punkts hingegen ist eine geringfügige Bewegung innerhalb jenes Energie-Bandes, das wir als Alltagswelt wahrnähmen.
Die unbeugsame Absicht ist für die Zauberer ein Katalysator, der ihre unwiderruflichen Entscheidungen auslöse. Vielleicht aber, meinte Don Juan, verhalte es sich auch umgekehrt: nämlich, daß die unwiderruflichen Entscheidungen der Zauberer einen Katalysator bildeten, der ihren Montagepunkt zu immer neuen Positionen treibe - zu Positionen, die wiederum eine unbeugsame Absicht weckten.
Die Beherrschung der Absicht ist das Rätsel des Geistes; nämlich das Paradoxon des Abstrakten, oder die Gedanken und Taten der Zauberer - hinausprojiziert in eine Sphäre jenseits unserer menschlichen Situation.
Don Juans Lehren über die Kunst des Pirschens und über die Beherrschung der Absicht fußten auf seinen Lehren über die Beherrschung des Bewußtseins. Letztere waren der Eckstein seines Lehrsystems und umfaßten folgende Prämissen:
1. Das Universum ist eine unendliche Ansammlung von Energiefeldern, die dünnen Lichtfasern gleichen.
2. Diese Energiefelder, genannt die Emanationen des Spongbob*, strahlen aus einer Quelle von unvorstellbarer Erhabenheit, symbolisch der Spongbob* genannt.
3. Auch die Menschen bestehen aus einer unendlichen Zahl von faserförmigen Energiefeldern. Diese Emanationen des Spongbob* bilden ein abgeschlossenes Agglomerat, das sich als Lichtkugel von der jeweiligen Körpergröße einer Person darbietet: wie ein großes leuchtendes Ei, mit seitwärts gestreckten Armen.
4. Nur ein sehr kleines Spektrum von Energiefeldern im Innern dieser leuchtenden Kugel wird erhellt, und zwar von einem intensiv leuchtenden Punkt, der sich an der Oberfläche der Kugel befindet.
5. Wahrnehmung findet statt, sobald die Energiefelder dieses kleinen, unmittelbar an den leuchtenden Punkt angrenzenden Spektrums ihr Licht aussenden, um identische Energiefelder außerhalb der Kugel zu erhellen. Weil nur jene Energiefelder wahrnehmbar sind, die durch den leuchtenden Punkt erhellt werden, bezeichnet man diesen Punkt als »Punkt, wo die Wahrnehmung montiert wird«, oder kurz als »Montagepunkt«.
6. Der Montagepunkt kann aus seiner gewohnten Position an der Oberfläche der leuchtenden Kugel in eine andere Position an der Oberfläche oder im Innern der Kugel verschoben werden. Weil das Leuchten des Montagepunktes alle Energiefelder, die es berührt, erhellen kann, wird der Montagepunkt, sobald er sich in eine neue Position bewegt, sofort neue Energiefelder erhellen und mithin wahrnehmbar machen. Diese Wahrnehmung bezeichnet man als Sehen.
7. Sobald der Montagepunkt sich verschiebt, ermöglicht er die Wahrnehmung einer ganz anderen Welt, die ebenso faktisch und objektiv ist wie die Welt, die wir normalerweise wahrnehmen. Der Zauberer kann in jene andere Welt gehen, um sich dort Energie und Lösungen für allgemeine und besondere Fragen zu holen - oder um das Unvorstellbare zu schauen.
8. Die allesbeherrschende Kraft und Ursache unserer Wahrnehmung ist die Absicht. Es ist nicht so, als würde uns etwas bewußt, weil wir es wahrnehmen, sondern wir nehmen wahr, weil die Absicht eingreift und uns dazu zwingt.
9. Die Zauberer streben nach dem Ziel, einen Zustand absoluter Bewußtheit zu erreichen, um alle Möglichkeiten der Wahrnehmung zu erfahren, die uns Menschen offenstehen. Zu diesem Bewußtseinszustand gehört sogar eine andere Art zu sterben.

......

* Ich habe den heheren Begriff »Adler« bewußt durch etwas Lächerliches ersetzt, weil das selbst Don Juan zu viel des Guten war: »Sieh nur, was gewisse Seher uns angetan haben. Da sitzen wir und kleben an ihrer Vision eines Adlers, der uns regiert und uns im Augenblick unseres Todes verschlingt.«
An dieser Vorstellung ist etwas eindeutig Nachlässiges. Er persönlich könne keinen Gefallen finden an der Vorstellung, daß irgend etwas uns am Ende verschlinge. Wenn es nach ihm ginge, sollte man zutreffender sagen, daß da eine Kraft sei, die unser Bewußtsein anzieht, ähnlich wie ein Magnet Eisenspäne anzieht. Im Augenblick des Sterbens löse unser Sein sich dann auf in der Anziehung dieser unendlichen Kraft. Daß dieser Vorgang als ein uns verschlingender Adler interpretiert werden konnte, fand er grotesk, denn es mache
aus diesem unbeschreiblichen Akt etwas so Alltägliches wie das Gefressenwerden.

------

Hier auch noch was imho sehr wichtiges von Armando Torres zu dem Thema:
Ich hatte in seinen Büchern einiges über den Doppelgänger gelesen. Aber meine Voreingenommenheit hinderte mich daran, offen an die Sache heranzugehen. Mein Verstand war durch die dort vorgestellten Konzepte völlig verwirrt. Leuchtende Eier, Energiefelder, die alle lebenden Wesen umgeben, der Energiekörper, der Doppelgänger - das war einfach zu viel. Ich fragte ihn, ob das alles dieselben Dinge seien oder ob es da Unterschiede gäbe.

Er{C.C.}war über meine Frage sichtlich überrascht.

»Du hast nichts verstanden? Wir reden über Bewusstheit, nicht über physische Objekte. All diese Wesenheiten, sogar die Wahrnehmungseinheit, die wir ›physischen Körper‹ nennen, sind alle Beschreibungen derselben Sache. Es gibt nicht zwei Ausgaben von dir. Du bist du! Du ›hast‹ keinen Energiekörper, du bist Energie. Du bist ein Montagepunkt, der Emanationen montiert, und du bist nur einer! Du kannst unterschiedliche Träume haben und in jedem Traum eine andere Erscheinungsform besitzen - menschlich, tierisch oder anorganisch. Oder du kannst im Träumen sogar mehrere Personen auf einmal sein. Aber du kannst dein eigentliches Bewusstsein nicht fragmentieren.Die Beschreibung der verschiedenen Vehikel für unser Bewusstsein wird sehr oft mit der Empfindung unseres Daseins verwechselt.«
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getintoit
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Re: Über Gott

14. Feb 2014, 13:43

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Re: Über Gott

14. Feb 2014, 13:52

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Sonntagskind
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Re: Über Gott

14. Feb 2014, 14:17

:rofl: @ geti. :*

@Eule: Vielleicht verstehst du ja auch mich nicht (außerdem kenne ich deine Erfahrungen mit dem therapeutischen Bereich nicht, mutet sehr nach gebranntem Kind an - und nein, das von dir irgendwo im Forum beschriebene Fixiertsein in der Akutstation subsumiere ich nicht unter "therapeutischer Bereich"). :nixplan: Dann ist es eben so.

Ich habe jedenfalls meins zum Thema Gott, Liebe und dem ganzen Rest hiermit gesagt. YAY.
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Eulenspiegel
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Re: Über Gott

15. Feb 2014, 10:47

Sonntagskind hat geschrieben:@Eule: Vielleicht verstehst du ja auch mich nicht (außerdem kenne ich deine Erfahrungen mit dem therapeutischen Bereich nicht, mutet sehr nach gebranntem Kind an - und nein, das von dir irgendwo im Forum beschriebene Fixiertsein in der Akutstation subsumiere ich nicht unter "therapeutischer Bereich"). :nixplan: Dann ist es eben so. // Ich habe jedenfalls meins zum Thema Gott, Liebe und dem ganzen Rest hiermit gesagt. YAY.
The definition of YAY is "Cocaine" or "Exclamation of approval"
Was das YAY betrifft: :verwirrt:
Ansonsten ziehe ich meinen Hut. :bow:
Du greifst ja ganz schön tief in die Trickkiste, aber das ist schon o.k. & habe ich auch nicht anders erwartet. Für Dich ist unpersönliches Verhalten eine Kränkung, aber "Mach damit, was Du willst." heißt nicht "LmaA", "Mach damit, was Du willst." ist Liebe.
Wenn ich eine siebenstöckige Torte backen würde & dafür die ganze Nacht aufbleibe, dann kann ich sie Dir schenken oder ich kann sie Dir schenken.
Wenn ich sie Dir schenke, erwarte ich eine angemessene Bewunderung, das Du mir sagst, wie toll sie aussieht & wie wundervoll sie schmeckt. Imho ist das kein "Geschenk", das ist ein Geschäft & dient ausschließlich dem EGO.
Wenn ich Dir die Torte schenke, so ist sie ausschließlich Dein Eigentum! Bild

Ob Du Sie ißt, unter Glas stellst, Dich drauf setzt, eine Stage Dynamit reinsteckst & sie in die Luft jagst oder eine Tortenschlacht anfängst, oder ......
Es spielt keine Rolle, weil Geben nur vollkommenes Geben sein kann, sonst ist es kein Geben & auch keine Liebe.

Meinst Du, mir ist nicht bewußt, wie absurd es ist, ausgerechnet im "psychedelic playground" eine Lanze zu brechen für 'Nüchternheit' ?!? Glaubst Du ich erwarte das sich auch nur Eine(r) hier die Mühe macht, all das zu lesen, was ich zum Thema Montagepunkt zusammengetragen habe? Glaubst Du ich investiere? Es interessiert mich nicht; was mich interessiert ist das Abstrakte/der Geist/die Absicht.

Du schreibst, das Du Deins zum Thema Gott, Liebe und dem ganzen Rest hiermit gesagt hast, weil es für Dich genau das ist: ein Thema.
Das ist so, weil Dein Bindeglied zur Absicht praktisch tot ist - wie heutzutage üblich. :nixplan:

Die Vorstellung eines Wissens ohne Worte scheint Dir absurd; für mich jedoch ist der Geist unbegreiflich, weil ich ganz einfach von ihm weiß - ohne Worte, sogar ohne Gedanken. Auch wenn ich mir den Geist nicht vorstellen kann & ohne die Aussicht oder den Wunsch, ihn zu verstehen, pflege ich dennoch Umgang mit ihm und bringe ihn zum Ausdruck.

Wenn Du aufrichtig bist, wirst Du zugeben, daß mein Verhalten Dir gegenüber immer makellos war, aber Du hast keine Ahnung, was mich das gekostet hat; ebenso der Umstand, was ich hier bzw. im alten DF alles geschrieben habe.

Du machst Dir keine Vorstellung davon, wie ehrfurchtgebietend die Täuschungstricks des Geistes sind, oder wie er mich z.B. dazu gebracht hat, mich im alten DF anzumelden – oder – wie reich er mich beschenkt.

Im Vergleich ist alles was ich geben kann ein Witz & deshalb gebe ich aus freien Stücken & ob Du oder ein(e) Andere(r) sich die Mühe macht das auch zu lesen oder wie getintoit{ohne Unterstrich} einfach drüberscrollt, liegt nicht in meinem Ermessen – so what?!?
homme hat geschrieben:.... Aber kommt da "noch mehr"? Oder "gibt es nicht mehr als das"? Oder ..?....
Ich hoffe, daß Du was das "noch mehr" betrifft, eine zufriedenstellende Antwort erhalten hast –
auch wenn es nur die Spitze des Eisberges ist. :blacklol:
Das Folgene trifft es imho ganz gut:
...... ist vergleichbar mit jemandem, der eine Schatzkarte mit einer zugehörigen Geschichte geerbt hat.
Da er nicht an so ein Seemannsgarn glaubt, teilt er seine Geheimnisse mit Dir. Und Du, Du bist so clever oder so naiv, daß Du die Geschichte für wahr hältst und Dich der Aufgabe widmest, die Karte zu enträtseln. Doch die Karte ist mit verschiedenen Codes verschlüsselt, was dazu führt, daß Du verschiedene Sprachen lernen, verborgene Orte aufsuchen, in der Erde graben, auf Berge steigen, in Schluchten absteigen und in tiefe Wasser tauchen mußt.
Nach vielen Jahren der Suche kommst Du endlich an den Ort, an dem der Schatz vergraben sein soll und – oh, wie enttäuschend! – Du findest nur einen Spiegel.
War alles bloß eine Lüge? Nun, immerhin bist Du gesund, stark, weißt viel, hast jede Menge Abenteuer erlebt und hattest großartige Erlebnisse. In der Tat, das ist ein Schatz!

Denke immer daran, daß es im Fluss der Energie weder Wahrheit noch Lüge gibt. Ein Krieger entschließt sich zu glauben, weil es ihm so gefällt und aus reinet Abenteuerlust. Auf diese Weise lernt er die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – dem Blickwinkel der Stille. Und nur aus dieser Perspektive enthüllen sich die unermesslichen Schätze der Lehren des Nagual.
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Re: Über Gott

15. Feb 2014, 18:18

Also ehrlich, mich beeindruckt dein letztes Posting, Eule. Ist bei dir in letzter Zeit irgendeine Art Durchbruch gelungen? Kommt mir so vor. :D
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homme
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Re: Über Gott

16. Feb 2014, 12:32

Der Montagepunkt ist mir natürlich noch aus DF Zeiten in Erinnerung.
Eulenspiegel hat geschrieben:»Ein rationaler Mensch kann sich nicht vorstellen, daß es einen unsichtbaren Punkt gibt, wo unsere Wahrnehmungen zusammenmontiert werden«, fuhr Don Juan fort. »Und noch viel unvorstellbarer ist, daß dieser Punkt sich nicht im Gehirn befindet, wie wir erwarten sollten - falls wir uns seine Existenz überhaupt vorstellen könnten.«
Für mich immer, wie bereits erwähnt, Occam's razor - aber das muss ja keine Rolle spielen.
Unabhängig davon aber, an welchem Ort im Raum die Wahrnehmung ihr zusammenkommen feiert, drängt sich mir die Frage auf: Welchen Unterschied macht es, welche Vorstellung dazu man für die wahrscheinlichste hält? (imo: keinen)
Ob nun men Bewusstsein im Gehirn, im Montagepunkt (außerhalb meines physischen Körpers) oder über dem Anus oder sonst wo zusammenkommt - subjektiv macht das imo keinen Unterschied.
Wahrnehmung findet statt. Und wenn die Natur so eingerichtet ist, dass sie im Montagepunkt zusammenkommt, dann ist das auch für mich so, auch wenn ich das für eine Theorie halte, die nicht einfach mit dem gegenwärtigen Stand der Biologie zusammen zu bringen ist.
Im alten Griechenland (?) glaubte man, das Gehirn / der Kopf sei als Organ zur Kühlung des Körpers da.
Heute geht man davon aus und kann gut belegen, dass im Gehirn viele andere Dinge passieren.
Ich glaube nicht, dass die Wahrnehmung eines dieser "alten Griechen" und eines Menschen der Gegenwart deswegen irgendwie anders ist.

Intelektuelle Ansichten halte ich für grandios interessant aber insbesondere auch für gegenüber vielen Themen unbedeutend gegenüber unmittelbarer Erfahrung.

Also* meine Frage: Welchen Unterschied macht es, welche Vorstellung dazu man für die wahrscheinlichste hält?

*"Also": so ein geiles Wort. "All so". "Gerade so". "Ja, so". Sprache is manchmal geil.

Eulenspiegel hat geschrieben:[quote"=homme"].... Aber kommt da "noch mehr"? Oder "gibt es nicht mehr als das"? Oder ..?....
Ich hoffe, daß Du was das "noch mehr" betrifft, eine zufriedenstellende Antwort erhalten hast –[/quote]
Zusätzlich (oder unterstützend) zum "intensiven Leben" praktiziert man gewisse Techniken, wie beispielsweise die beschriebene Rekapitulation. Konzentration auf den Atem und ein paar weitere Aspekte davon sind auch, wie schon erwähnt wurde, in großer Ähnlichkeit zu buddhistischen Praktiken. (So weit mir bekannt ist, ist die Art von Vorstellungen während des Ein- und Ausatmens wie bei der Rekapitulation auch im tibetischen Buddhismus verbreitet.)
Also :) ja, zufriedenstellende Antwort.

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gowiththeflo
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Re: Über Gott

17. Feb 2014, 10:04

Was mir nicht ganz klar ist (bzgl. Montagepunkt): Wie passt das psychologische Konzept vom Ego/von der Persönlichkeit zu CCs Lehre vom Montagepunkt? Entsteht das Ego/die Persönlichkeit als Konsequenz aus dem Montagepunkt? Oder spielen diese Begriffe bei CC keine besondere Rolle?
1. Das Universum ist eine unendliche Ansammlung von Energiefeldern, die dünnen Lichtfasern gleichen.
2. Diese Energiefelder, genannt die Emanationen des Spongbob*, strahlen aus einer Quelle von unvorstellbarer Erhabenheit, symbolisch der Spongbob* genannt.
3. Auch die Menschen bestehen aus einer unendlichen Zahl von faserförmigen Energiefeldern. Diese Emanationen des Spongbob* bilden ein abgeschlossenes Agglomerat, das sich als Lichtkugel von der jeweiligen Körpergröße einer Person darbietet: wie ein großes leuchtendes Ei, mit seitwärts gestreckten Armen.
Diese Prämissen erinnern mich an die Vorstellung des "göttlichen Funken". Nur bring ich es irgendwie nicht recht in passende Begriffe. So in etwa nach dem Prinzip Überseele und verkörperte Seele(n)...

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Re: Über Gott

17. Feb 2014, 12:55

gowiththeflo hat geschrieben:Was mir nicht ganz klar ist (bzgl. Montagepunkt): Wie passt das psychologische Konzept vom Ego/von der Persönlichkeit zu CCs Lehre vom Montagepunkt? Entsteht das Ego/die Persönlichkeit als Konsequenz aus dem Montagepunkt? Oder spielen diese Begriffe bei CC keine besondere Rolle?
Das ist wechselseitig; Dir wird von Klein auf gesagt, wie Du die Dinge zu sehen hast, bis aus einer Beschreibung der Welt eine "Welt der Beschreibungen" wird.
Dann hängst Du fest: Das heißt das Du "weißt", wie die Welt beschaffen ist – aber es bedeutet auch, daß Du wortwörtlich festhängst, daß sich Dein Montagepunkt nicht mehr von der Stelle rührt.
Um diese Position des M.-P. herum baust Du Dein ganzes Leben auf, incl. – natürlich – der Persönlichkeit/des Ego: Ist genau dies doch der "Anker", der zentrale Angelpunkt, mittels dessen Dein M.-P. fixiert wird.
Ohne die Vorstellung des "Ich" hättest Du nicht diese Festigkeit und Schwere, die Dir die sprichwörtlichen Flügel stutzt. Jetzt ist dies aber keine "natürliche" Fixierung*, sondern eine Erzwungene – wobei es, wie schon gesagt, keine Rolle spielt, ob von den Voladores oder von gesellschaftlichen Zwängen.
Deshalb bedarf es des inneren Dialoges, der dafür sorgt, daß durch ständiges Wiederholen das, was es sein soll, zu dem wird, was es ist: Unserer Vorstellung von der Realität.
Eine "natürliche" Fixierung ist eine von Dir zeitlich begrenzte Art wahrzunehmen, wie Hochsitze, die ein Jäger in seinem Revier hat. Er sitzt zwar immer nur auf einem Hochsitz, aber nicht die ganze Zeit auf dem Selben – damit würde er nur das Wild vertreiben.
Diese Prämissen erinnern mich an die Vorstellung des "göttlichen Funken". Nur bring ich es irgendwie nicht recht in passende Begriffe. So in etwa nach dem Prinzip Überseele und verkörperte Seele(n)...
Da ham' mer's schon wieder :blacklol: : »Du hast nichts verstanden? .......Die Beschreibung der verschiedenen Vehikel für unser Bewusstsein wird sehr oft mit der Empfindung unseres Daseins verwechselt.«
So was wie Seelen gibt es nicht. Das liegt nur an unserem Festhalten der Idee von Körpern.
Selbst das Licht{Photonen}, sogar Quanten können wir uns nur als "Teilchen" vorstellen und natürlich gilt dies auch für unsere "unsterbliche Seele".
Und wenn wir uns der Idee öffnen, das Bewußtsein und die damit verknüpfte Wahrnemung alles ist, was es braucht, wird selbst der M.-P. wird in unserer Vorstellung zu einem Ball von der Größe einer Billiardkugel, die einen halben Meter hinter unserer rechten Schulter schwebt.
Wie krass ist das denn. :rofl:

Die Idee, daß wir unsere Wahrnemung auch auf eine Weise montieren könnten, bei der das Konzept von Körpern gar nicht vorkommt, scheint absurd, oder?
homme hat geschrieben:...., drängt sich mir die Frage auf: Welchen Unterschied macht es, welche Vorstellung dazu man für die wahrscheinlichste hält? ......
Wahrnehmung findet statt. Und wenn die Natur so eingerichtet ist, dass sie im Montagepunkt zusammenkommt, dann ist das auch für mich so, auch wenn ich das für eine Theorie halte, die nicht einfach mit dem gegenwärtigen Stand der Biologie zusammen zu bringen ist. ...... Also meine Frage: Welchen Unterschied macht es, welche Vorstellung dazu man für die wahrscheinlichste hält?
Gar keinen, weil es nicht um "Glauben" geht – den überlasse ich den Pfaffen.
Mir geht es um "Erfahren" & "Verifizieren".
Was ich hier mache, ist eine minimale Chance; die eigentliche Arbeit mußt Du selbst erledigen. Ich kann nicht für Dich still sein, noch Deine Ketten brechen.
Ich wiederhole es gerne nochmal: »Denke immer daran, daß es im Fluss der Energie weder Wahrheit noch Lüge gibt. Entschließe Dich zu glauben, weil es Dir so gefällt und aus reiner Abenteuerlust. Auf diese Weise lernst Du die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – dem Blickwinkel der Stille.
Nur aus dieser Perspektive enthüllen sich die unermesslichen Schätze der Lehren des Nagual.«
Direkt vor Deinen Augen türmen sich Welten über Welten & es ist Dir möglich Deine Flügel auszubreiten und sie zu erforschen, mit der selben Energie, die Du benötigst, um Dein Selbstbild aufrecht zu halten. Du kannst mit dieser Energie Dinge vollbringen, die Du Dir noch nicht mal im Traum vorstellen kannst.
Dies ist eine Einladung nicht länger klein zu denken.
homme hat geschrieben:.... Aber kommt da "noch mehr"? Oder "gibt es nicht mehr als das"? Oder ..?....
Eulenspiegel hat geschrieben:Ich hoffe, daß Du was das "noch mehr" betrifft, eine zufriedenstellende Antwort erhalten hast –
auch wenn es nur die Spitze des Eisberges ist. :blacklol:
homme hat geschrieben:Also :) ja, zufriedenstellende Antwort.
:bow:
raterz hat geschrieben:Also ehrlich, mich beeindruckt dein letztes Posting, Eule. Ist bei dir in letzter Zeit irgendeine Art Durchbruch gelungen? Kommt mir so vor. :D
Nun, ja. "Durch unsägliche Gefahren und unzählige Widerstände habe ich mir meinen Weg erkämpft, ....." :)
Darüber hinaus bleibt mir nicht mehr viel Zeit.
Ab Anfang März werde ich für einen Monat in der{relativen}Nähe{700km} von "Erraphex" aufhalten & was danach kommt, weiß ich nicht – auch nicht, ob ich dann hier noch mal aktiv werde.
Dies ist sozusagen der Schlußstein, um der Kuppel Tragkraft zu verleihen. Gibt es dafür einen würdigeren & angemesseneren Ort, als einen Thread "Über Gott"?.
And I'll spread my wings 'till sun and moon, singing the song of life, dancing the dance of life, becoming life itself, no longer knowing, that I am.

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Re: Über Gott

17. Feb 2014, 15:01

raterz hat geschrieben:beeindruckt
na bestens. genau das is ja eh die agenda, nich? :2daumen:
now i am become death, destroyer of worlds.

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raterz
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Re: Über Gott

17. Feb 2014, 16:58

getintoit hat geschrieben:
raterz hat geschrieben:beeindruckt
na bestens. genau das is ja eh die agenda, nich? :2daumen:
ich frag mich immer, was du eigentlich in solchen threads willst. :denk:
kommt mir ein bisschen vor wie ein kleines kind, dass immer nach aufmerksam schreit..
Don't worry, nothing is under control.

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Re: Über Gott

18. Feb 2014, 12:28

Eulenspiegel hat geschrieben:Da ham' mer's schon wieder :blacklol: : »Du hast nichts verstanden? .......Die Beschreibung der verschiedenen Vehikel für unser Bewusstsein wird sehr oft mit der Empfindung unseres Daseins verwechselt.«
So was wie Seelen gibt es nicht. Das liegt nur an unserem Festhalten der Idee von Körpern.
Selbst das Licht{Photonen}, sogar Quanten können wir uns nur als "Teilchen" vorstellen und natürlich gilt dies auch für unsere "unsterbliche Seele".
Und wenn wir uns der Idee öffnen, das Bewußtsein und die damit verknüpfte Wahrnemung alles ist, was es braucht, wird selbst der M.-P. wird in unserer Vorstellung zu einem Ball von der Größe einer Billiardkugel, die einen halben Meter hinter unserer rechten Schulter schwebt.
Wie krass ist das denn. :rofl:

Die Idee, daß wir unsere Wahrnemung auch auf eine Weise montieren könnten, bei der das Konzept von Körpern gar nicht vorkommt, scheint absurd, oder?
Naja, mit dem körperbezogenen Verstand einfach nicht darstellbar bzw. nachzuvollziehen. Was aber keineswegs heißen soll, dass es unmöglich ist. Tatsächlich halte ich nichts für unmöglich. Die Idee einer Seele finde ich auch nicht allzu berauschend, als dass ich sagen würde "So ist es!" oder "So wird es wohl sein.". Da fühl ich mich mit einem "Ich weiß es nicht!" näher an der von mir wahrgenommen Welt.

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