Yogesh
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

19. Jul 2017, 18:26

Einst erschuf Allah Mohammed, das Schwein, den Islam, das Gras, das Koks, den Alk und die Türkei. Mohammed lehrte seine Landsleute, dass das Gras, der Alk, das Koks und das Schwein nicht konsumiert werden dürfen, nur in einer Zeremonie, wobei der Mann auf einem Schwein reitend, mit einem Joint in der einen Hand, mit einer guten Flasch Wodka der Marke "Insallah" in der anderen, die Frau auf dem Schwein vor sich liegend, ein schönes, dickes Näschen von den Brüsten der Frau ziehend jenes Schwein dazu antreiben soll, eine andere Frau, auf dem Boden liegend, zu vögeln und zu befruchten, woraus ein "Mein", halb Mensch, halb Schwein entstehen soll, welches dann als Symbol des Islam dienen soll, was diesen unter den Muslimen, dann natürlich noch um nein Vielfaches populärer machen wird und Allah ausrufen wird: "Allah, Allah insallah!"
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

19. Jul 2017, 19:44

Eine neue "Kosmophobie":

Mara erschuf Buddha, welcher den Buddhismus begründete und die Inder, Tibeter, Japaner und Chinesen die 5 silas lehrte: 1. nicht töten; 2. nicht stehlen; 3. nicht lügen; 4. kein sexuelles Fehlverhalten; 5. keine berauschenden Substanzen konsumieren. Nur in einer speziellen Zeremonie durften das die kleinen Buddhisten tun. Man durfte in einem Pentagramm in der Mitte stehend einen Arhat mit einem gestohlenen Dolch opfern, welchen man der Frau eines Skridagamin, mit welcher man auf Kokain Sex hatte, durch eine Lüge ("Brauch´ich zum Rasieren") dieser entwendet hatte. nur so würde Mara Gefallen an einem finden und einen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten befreien.
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

20. Jul 2017, 16:37

Aleister Cworley schreibt in Magic zum ersten Yama: "Wenn das Bellen eines Hundes Deine Meditation stört, dann solltest Du ihn erschießen und Dir keine Gedanken mehr dazu machen."
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

20. Jul 2017, 20:56

Ein indischer Minister war unzufrueden mit seinem Job, obwohl er viel verdiente und dachte sich: "Ich sollte meinen Job aufgeben und nur noch Lakshmi ((die Götttin des Reichtums) verehren, was er auch tat. 12 Jahre passierte nichts, obwohl er ständig ihr Mantra wiederholte. Dann ließ er sich zum Mönch weihen und wenige Tage später erschien ihm eine wunderschöne Frau, welche er fragte: "Wer bist Du denn?" Sie sagte: "ich bin Lakshmi. Du hast mich eingeladen." Er sagte: "Aber jetzt brauche ich Dich nicht mehr." "Aber ich kann Dich nicht verlassen, bis ich Dir deinen Wunsch nach Reichtum erfüllt habe." Nach kurzer Überlegung sagte der Mönch: "Gut. Schenke mir den Reichtum des Wissens." Und das tat sie und der Mönch wurde allwissend.
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

24. Jul 2017, 19:33

Das Tao existierte schon immer, existiert jetzt und wird immer existieren und es erschuf die Erde und dann die Chinesen mit ihrem Guru Lao Tse, welcher die 64 Hexagramme des I-Ging entwickelte und lehrte die Chinesen dieses und den Taoismus, bestehend aus Karma-, Jnana-, Bhakti- und Hatha-Yoga und die Chinesen blühten richtig auf und wurden innerhalb weniger Generationen unsterblich und lehrten den restlichen Planeten auch den Taoismus und auch die restlichen Menschen wurden nach einiger Zeit unsterblich und so siedelten sie aus, bevölkerten das All bis sie auf das Dominion trafen, welches die Erde unterwerfen wollte, also schickten die Gründer einen Ihrer Formwandler auf die Erde und ersetzten Lao Tse durch diesen und jener Formwandler entstellte Lao Tses ursprüngliche Lehre und gründete den Islam und nannte das Tao Allah und kurz vor dem endgültigen Sieg des Dominion stoppte das Tao dieses, indem es Arnold Schwarzenegger kreierte und dieser wurde zum Terminator, tötete den Wechselbalg und schickte die Gründer, die Jem-Hadar und die Worta direkt zu Allah.
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

2. Aug 2017, 21:08

Dichtung:

Gib Dich der Kundalini-Shakti vollkommen hin, denke immer: So´ham, DAS ich bin. Sei einfach jetzt hier und sage Gott: Ich übergebe alles Dir. Mach Dir keine Sorgen über äußeres Verhalten, die innere Einstellung lässt Deine Entwicklung verwalten. Kontempliere über all Deine Wünsche in Dankbarkeit und nimm so Deinem Geist seine Rastlosigkeit. Willst Du Befreiung, verehre Vishnu, willst du Reichtum, verehre Shiva, willst Du beides, verehre beide. Willst du dämonische Kräfte, verehre Mara, doch denke immer daran: Die Linie ist dünn zwischen Helal und Haram. Was immer Dein Velangen ist, meditiere darüber, du wirst es bekommen, alles ist so vollkommen. Jeder Mensch bekommt immer, was er sich wünscht, auch wenn er das irgendwie mit Dummgelaber übertüncht. Werde einfach und natürlich wie ein kleines Kind und Du wirst alles bekommen, schneller als der Wind. Gib nichts auf dummes Geschwätz von wegen Bescheidenheit, sondern tue einfach, was immer Du willst und überall wirst Du sehen nur vollkommene Reinheit.
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

5. Aug 2017, 09:57

Im Vedanta gibt es ein Sprichwort: Die weltliche Freude ist wie ein Hundeknochen. Ein Hund findet einen Knochen und beginnt daran zu nagen, kleine Splitter bohren sich in seinen Gaumen, er fängt an zu bluten, schmeckt das Blut und denkt sich: "Hmm, dieser Knochen ist köstlich." Und so nagt er immer weiter, ohne zu erkennen, dass er nur sein eigenes Blut trinkt. Genauso geht es den Menschen. Sie erkennen nicht, dass die Freude, die sie sogar bei so weltlichen Dingen wie Essen, Trinken und anderen Vergnügungen haben, aus ihrem Inneren kommt. Wenn sie mit dem Essen fertig sind und ihr Magen voll ist, fühlen sie für kurze Zeit Freude. Wenn sie einen Freund wieder treffen und ihn umaramen, fühlen sie sich sich für wenige Momente gut. Wenn ein Künstler sich seiner Kunst, ein Sportler sich seinem Sport, ein Musiker sich seiner Musik widmet, erfahren sie für einige Sekunden Frieden. Was dann in Wirklichkeit passiert, ist, dass die Gedanken für kurze Zeit still werden. Doch diese Freude ist nur ein Schatten der Freude des inneren Selbst. Wenn man in der Lage ist, seinen Geist nur für wenige Minuten still werden zu lassen, wird man eine Freude erleben, die tausenden Orgasmen entspricht.
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

9. Aug 2017, 20:38

Über Sukadev und Janaka

Als sich Sukadev im Mutterleib befand, unterrichtete ihn sein Vater Vyasa, der große Weise und Heilige, bereits vor der Geburt. Er rezitierte seinem werdenden Sohn die Veden, das Brahmasutra und die Puranas, so dass dieser bereits ungewöhnlich früh die spirituelle Weisheit erfuhr. Sukadev wurde sich im Leib bewusst, dass die Gefahr groß sei, sich nach der Geburt, wie während früherer Leben, in den Netzen von Maya (Illusion, Täuschung) zu verheddern. Deshalb beschloss er, sich nicht zu inkarnieren. Die Frau war neun Monate schwanger, zehn Monate schwanger, elf Monate schwanger, zwölf Monate schwanger...

Da beschloss Vyasa zu handeln. Er nahm telepathischen Kontakt zu seinem Sohn auf und fragte: „Was ist mit dir, Sukadev, warum inkarnierst du dich nicht? Spürst du nicht, dass du deine Mutter in Gefahr bringst?“

Sukadev antwortete: „Ich habe Angst, mich in diesem Leben wiederum in den Netzen der Maya zu verstricken, deshalb bleibe ich, wo ich bin.“

Vyasa fragte: „Gibt es keinen Ausweg?“

„Doch, wenn Krishna mir verspricht, dass ich mich nicht wieder in den trügerischen Netzen verfange, dann werde ich mich inkarnieren.“

Vyasa eilte zu Krishna. Als der Vater ihm die Forderung des ungeborenen Kindes vortrug, lachte der Gott. Er sagte: „Kehre zurück zu deinem Sohn und richte ihm aus, er solle, falls er sich während des neuen Lebens im Netz der Maya verheddert, nur einfach an Gott denken und Hingabe üben, dann wird er augenblicklich freikommen.

Hingabe üben, dann wird er augenblicklich freikommen. In seinem vorigen Leben hat er zu viel Jnana Yoga (Yoga des Wissens) praktiziert, deshalb ist er am Schluss gefallen. Wenn er in diesem Leben also Jnana, die Weisheit, mit Bhakti, der Liebe, verbindet, dann wird er sich trotz mancher Gefahren am Ende verwirklichen.“

Vyasa eilte zurück, trat wiederum in telepathischen Kontakt mit seinem Sohn und erzählte ihm, was Krishna gesagt hatte. Nachdem das Kind dies vernommen hatte, war es beruhigt. Die Wehen traten ein und Sukadev wurde geboren.



Der Sohn des Heiligen wuchs rasch heran. Von klein auf fühlte sich Sukadev eins mit allem, fühlte die Einheit der Schöpfung und empfand wenig Verhaftung zu seinem eigenen Körper. Er liebte es, sich im Freien, in der Natur aufzuhalten. So lief er auch eines Morgens in den Wald, um Schwänen zu folgen, die am Himmel dahinzogen.

Als er bis zum Nachmittag nicht zurückgekehrt war, folgte ihm sein Vater, um ihn zu suchen. „Sukadev!“, rief er, „Sukadev, wo bist du?“ Er drang tiefer in das Grün ein und gelangte an einen See: „Sukadev, Sukadev!“

Und plötzlich – was war das? - antwortete es von überall her, hundertfach, tausendfach: „Hier bin ich, Vater! Hier bin ich, Vater! Hier bin ich, Vater!“

Sukadev saß an dem See mitten im Wald. Er hatte sein Bewusstsein so sehr mit allem um sich herum verschmolzen, dass die Bäume, Sträucher und Lianen sich ebenso als Sukadev fühlten wie er sich selbst. So antworteten diese nun alle dem besorgten Vater.



Sukadev und die Festmahlsglocke

König Yudhishthira wollte aus Anlass seiner Kaiserkrönung alle Menschen seines Landes zu einem Festmahl einladen. Die herrlichsten Speisen sollte es geben, alle umsonst. Ihn interessierte aber, wie viele Gäste essen würden. Deshalb fragte er Vyasa (ein großer Weiser und Heiliger), ob es eine Möglichkeit gäbe, sie ohne großen Aufwand zu zählen.

„Ganz einfach“, sagte der, „ich werde eine magische Glocke aufhängen und jedes Mal, wenn tausend Menschen gegessen haben, wird sie erklin gen. Du brauchst nur einen Diener neben sie zu stellen, der ihr Ertönen zählt, dann weißt du, wie viele Personen du verköstigt hast.“

Der Tag rückte heran, in den Sälen und im Garten standen lange Tafeln voll von köstlichsten Speisen. Bunte Menschenscharen strömten herbei und die Gäste ließen sich nieder, aßen, redeten und lachten wie Yudhish thira es sich gewünscht hatte.

„Dong’’, ertönte die Glocke und wieder „dong“ und dann wieder ‚„dong“. Bis zum späten Abend war ihr Klang zu vernehmen, wenn auch in immer größeren Zeitabständen. Doch da plötzlich, bereits sehr spät, läutete sie „dong“, „dong“, „dong“, „dong“, „dong“; sie läutete Sturm.

„Was ist das“, fragte Yudishtira den Weisen Vyasa, „ist deine Glocke kaputt? Es sitzen doch kaum noch Menschen an den Tafeln und trotzdem ertönt sie ununterbrochen.“

Vyasa erwiderte: „Ich habe ein Mantra über die Glocke gesprochen. Sie kann nicht kaputt sein. Irgendwo müssen Tausende Menschen sitzen.“

Sie standen auf, um nachzusehen. Und da, in einer Ecke im Garten, entdeckten sie Sukadev. Er saß dort an einer Tafel und aß von den Resten, aber jedes Mal, wenn er einen Bissen in den Mund nahm, erklang die Glocke: „dong“, „dong“, „dong“, denn Sukadev identifizierte sich mit allen Menschen, so dass nicht nur sein Körper aß, sondern alle Menschen der Welt am Mahl teilnahmen.



Sukadevs Selbstverwirklichung

Die Veden (klassische indische, heilige Schriften) hatte Sukadev bereits im Mutterleib kennen gelernt und verstanden. Aber das hatte ihn noch nicht befriedigt. Deshalb ging er eines Tages zu seinem Vater, und sagte: „Vater, all das, was du mich gelehrt hast, verstehe ich. Aber ich lebe das Wissen noch nicht. Ich habe es noch nicht verwirklicht. Wie kann ich mein Wissen verwirklichen?“

„Du brauchst einen Lehrer. Geh zu einem Guru. Der kann dir helfen.“

„Kennst du einen geeigneten Lehrer?“

„Ja. Janaka ist für dich der geeignete Guru.“

„Was, Janaka, der König Janaka?“

„Ja, König Janaka ist ein selbstverwirklichter Weiser.“

„Wie kann ein König, der in Luxus lebt, ein selbstverwirklichter Heiliger sein?“

„Das kann ich dir erklären“, sagte der Vater zu Sukadev und erzählte ihm die Geschichte:

König Janaka und sein Guru

Als Jüngling ging Janaka zu Guru Ashtavakra (großer Weisheitslehrer) in die Lehre. Er verrichtete dort seinen Dienst, und da er ein großes Herz, einen scharfen Verstand und einen Blick für das Wesentliche besaß, begriff er schnell und wurde im Handumdrehen wissend. Dann kam die Zeit, da er an den Königshof zurückkehren musste, um die Regierung zu übernehmen. Um seine tiefe Dankbarkeit und Ergebenheit zum Ausdruck zu bringen, sagte er zum Schluss zu seinem Lehrer: „Was wünschst du dir als Dakshina, als Abschlussgabe? Was immer Du Dir wünschen magst, es sei Dir gewährt.“ Ashtavakra als selbstverwirklichter Weiser hatte eigentlich keine Wünsche.

Trotzdem fragte er zurück: „Bist du sicher? Du willst mir alles geben, was immer ich verlange?“

„Ja“, antwortete Janaka.

Ashtavakra sagte: „Dann gib mir dein Königreich.“

Janaka schluckte zunächst – das hatte er nun doch nicht erwartet – aber dann wurden Zeugen und ein Rechtsgelehrter gerufen und er überschrieb Ashtavakra offiziell das Reich.

Als er sich verabschiedet hatte und gehen wollte – als Bettler, der nichts mehr besaß, rief ihn sein Lehrer zurück.

„Janaka“, sagte der Lehrer, „nun kehre an den Hof zurück und regiere das Land an meiner Statt, als wäre es deins, wisse aber, dass du es in Wirklichkeit nur treuhänderisch verwaltest, dass du es für mich regierst.“ Und Janaka regierte nach bestem Wissen und Gewissen. Ja, er gab sich mehr Mühe und opferte sich noch mehr auf, alles gut und recht zu machen, immer in dem Bewusstsein, dass er das Eigentum eines anderen verwaltete.

So ist es auch mit unserem Leben und allem, was wir tun: Wenn wir es als Leih gabe Gottes ansehen und uns als Instrument, das seinen Wunsch erfüllt, dann handeln wir mit Verantwortungsbewusstsein aber ohne Anhaftung.

„Und so, mein Sohn“, sagte Vyasa, „hat sich Janakas vollkommene Verhaftungslosigkeit entwickelt. Er kann in Luxus leben und sein Reich regie ren und ist trotzdem ein Weiser.“


König Janaka und die Brahmanen

Die Brahmanen des Landes verstanden nicht, wie Janaka, der als ein großer Jnana Yogi galt, in dem Luxus leben konnte und trotzdem nicht träge oder vergnügungssüchtig wurde. Eines Tages versammelten sie sich und gingen zu ihm, um das zu erfahren. Janaka hieß sie an einer großen Speisetafel Platz nehmen und ließ ein großartiges Mahl auftischen.

Die Brahmanen sprachen die Tischgebete, die nach ihrer Tradition sehr lang waren. Zu diesen Gebeten gehörte auch ein Reinigungsritual, während dessen sie ihre Finger mit Wasser benetzten, um es dann über ihrem Kopf nach hinten zu verspritzen. In dem Moment, als sie das taten und dabei nach oben schauten, sahen sie, dass über einem jeden von ihnen hoch oben an der Decke ein schweres Schwert hing. Und die Schwerter hingen an seidenen Fäden. Da die Brahmanen die Mantras bereits gesprochen hatten, durften sie nicht aufstehen, bevor das Mahl beendet war. Sie saßen vor den Speisen und aßen hastig, denn sie wollten so schnell wie möglich den Platz an der Tafel und den Saal verlassen. Schließlich hatten sie gegessen und traten aus dem Speisesaal. Dort erwartete sie König Janaka.

Er fragte: „Wie war das Essen? Haben meine Köche gut gekocht?““

Die Antwort fiel den Brahmanen schwer: „Ja …, ja, es war wohl gut.“ „Wohl gut? Haben meine Köche nicht ihr Bestes gegeben? Es sind die fähig sten ihrer Kaste. Was gab es überhaupt? Was hatten sie als Vorspeise zube reitet, was zur zweiten Vorspeise, was als Hauptgericht, was als Nachspeise?“

Keiner der Priester konnte antworten.

„Ich werde den Chefkoch rufen lassen.“

Da sagt ein Brahmane schließlich: „Oh Janaka, du weißt genau, warum wir uns nicht an die Speisen erinnern können. Hoch über einem jeden von uns hing ein Schwert an seidenem Faden. Wie konnten wir bei dieser Gefahr darauf achten, was wir aßen?“



König Janaka lächelte und sagte: „Ein Schwert, ihr Kenner der Schrift, hängt zu jeder Zeit über einem jeden von uns, denn in jedem Moment kann uns der Tod ereilen. Wer daran immer denkt, der kann im größten Luxus leben und dennoch ohne Anhaftung sein.“

Vyasa hatte geendet und sagte zu Sukadev: „Da du so sehr an deinem zukünftigen Lehrer zweifelst, möchte ich dir eine weitere Geschichte über ihn erzählen:

König Janaka und der Wandermönch

Ein Wandermönch, der auch Pandit, also Schriftgelehrter, war, kam eines Tages an den Hof des Königs, um mit ihm über die Weisheiten der Upanishaden (indische Schriften, philosophischer Teil der Veden) zu diskutieren. Doch, so forderte er, während des Gespräches dürften sie nicht gestört werden. Janaka, den dieses Thema interessierte und der wusste, dass fähige Leute ihn während dieser Zeit vertreten würden, willigte ein. Also gab er die Anweisung, ihn während der nächsten Stunden und vielleicht Tage nicht zu stören. Dann saßen die beiden zusammen und diskutierten über die tiefen Weisheiten der heiligen Schrift.

Am nächsten Morgen klopfte es an der Tür. Ein erschöpfter Bote betrat den Raum und berichtete: „O König, das Nachbarland hat uns den Krieg erklärt. Der Feind hat die Grenze zu deinem Reich bereits überschritten und marschiert auf die Hauptstadt zu.“

Janaka sagte: „Ja, ich höre. Aber warum störst du mich? Ich wollte nicht gestört werden. Die Befehlshaber wissen, was sie zu tun haben. Geh!“

Und er nahm das Gespräch mit dem Pandit wieder auf.

Nach weiteren Stunden erschien ein zweiter Bote: „O König“, rief er, „deine Söhne, die Unterführer, sind in Gefangenschaft geraten und der Feind belagert die Stadt.“

„So?“, sagte Janaka. „Nun, daran kann ich jetzt auch nichts ändern, der Stadt kommandant ist doch sicher informiert, er wird wissen, wie wir uns am besten verteidigen. Ich diskutiere jetzt über Jnana Yoga, also stör’ nicht weiter.“



Zwei Stunden später stürzte ein dritter Bote in den Saal: „O König, der Feind hat die Stadtmauer durchbrochen. Die feindlichen Soldaten strömen in die Stadt.“

„Ja“, sagte Janaka, „aber ich diskutiere jetzt über die Weisheiten der Upani shaden. Unterbrich unsere Gedanken nicht!“

Und schon folgte ein vierter Bote: „O König, der Palast brennt. Bringe dich in Sicherheit, flüchte!“

„Ich rieche noch keinen Rauch“, erwiderte Janaka und er wandte sich an den Swami: „Wir können jetzt langsam den Saal verlassen und währenddessen unsere Diskussion fortsetzen.“

Derart verließen sie den Saal und den Palast.

Als sie sich vor dem Palast befanden, schreckte der Swami plötzlich zusammen, blieb stehen und rief: „O, einen Moment, König Janaka! Meine Bettelschale ist noch im Schloss, ich brauche sie unbedingt und kann nicht auf sie verzichten.“ Und er rannte zurück in das Schloss, um seine Bettelschale zu holen.

Als der König das sah, lachte er und sagte: „Siehst du, wir haben die Diskussion fortgesetzt, obwohl das ganze Reich in Gefahr war. Wegen deiner Bettelschale hast Du sie nun unterbrochen. Wer besitzt nun wirkliche Nicht-Anhaftung?“

Vyasa sagte: „Ja, mein Sohn, das geschah wirklich. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Als der feindliche König hörte, wie König Janaka in dieser Situation reagiert hatte, erkannte er ihn als einen großen Meister und Heiligen, bekam ein schlechtes Gewissen, gab ihm das Königreich zurück und bat um Frieden. Wenn dir jemand helfen kann, Sukadev, dass du dein Wissen verwirklichst, dann ist es dieser König.“

Sukadev am Königshof Janakas

Sukadev wanderte in die Hauptstadt zu König Janaka. Man muss wissen, dass die Heiligen in Indien sehr verehrt wurden. Vyasa war der größte Heilige seiner Zeit und auch seinen Sohn kannten bereits viele Menschen. Sukadev klopfte an das Tor des Palastes. Die Wache öffnete.

„Oh Wachmänner“, sagte er, „ich bin Sukadev, der Sohn Vyasas. Mein Vater schickt mich, damit König Janaka mich unterweist.“ Die Wachmänner verneigten sich und einer ging zu König Janaka.

Janaka befahl ihm: „Lasst ihn drei Tage warten.“

Das war ein großer Affront, aber Sukadev setzte sich - als wäre es die natürlichste Sache der Welt - in der Nähe des Tores nieder.

Sein Vater hatte ihm gesagt, Janaka sei ein großer Heiliger. Er vertraute ihm, also wartete er. Er hatte nichts zu essen. In der Nähe sprudelte eine Quelle, aus der trank er hin und wieder, ansonsten saß er einfach nur da.

Nach drei Tagen bat ihn die Wache ins Schloss. Und nun wurde er bewirtet wie ein königlicher Gast. Ein Bad mit wohlriechenden Essenzen stand bereit, er wurde massiert, bekam frische, kostbare Kleider, die besten Speisen wurden aufgetischt, eine Kapelle spielte, gazellenschöne Frauen tanzten. Aber Sukadev blieb ruhig, wie er es vor dem Tor gewesen war. Dann wurde er zu Janaka geführt.

Janaka sagte: „Sei gegrüßt, Sukadev. Die erste und zweite Prüfung hast du bestanden, denn als ich dich warten ließ, du vor dem Tor nichts zu essen hattest und die Hitze des Tages und Kälte der Nacht ertragen musstest, als ich dich mit meiner Unhöflichkeit beleidigte, bist du gleichmütig geblieben. Und Gleichmut hast du auch bewahrt, als du wie ein König und Heiliger empfangen wurdest. Weder abgelehnt hast du meine Aufmerksamkeiten, noch hast du dich übermäßig über sie gefreut. Bevor ich dich aber nun unterweisen kann, musst du noch eine dritte Prüfung bestehen.“

Er gab Sukadev einen Becher, der mit Öl gefüllt war, und zwar bis obenhin, so dass die Mitte der Flüssigkeit einen Hügel zwei Millimeter über dem Rand bildete. Und er sagte: „Nur wenn du es schaffst, mit diesem Becher um den Palast zu gehen, ohne einen Tropfen Öl zu verschütten, kann ich dich unterweisen.“

Sukadev machte sich auf den Weg. Der König hatte aber befohlen, Sukadev unterwegs abzulenken und zu ängstigen. So traten Gaukler auf, Tänzerinnen drängten sich an ihn heran, plötzlich wurde es finster, grauenerregende Wesen stellten sich ihm in den Weg und eine vermummte Gestalt sprang mit erhobenem Dolch auf ihn zu. Aber Sukadev ließ sich nicht ablenken und empfand keine Furcht. Ohne einen Tropfen Öl zu verschütten, erreichte er die Stufen des Palastes, wo der König wartete.

„Berichte“, sagte König Janaka, „was hast du erlebt? Wie erging es dir?“

„Oh König, ich kann nichts berichten, denn ich habe nichts gesehen. Ich habe mich immer nur auf den Becher und den nächsten Schritt konzentriert.“

Damit hast du auch die dritte Prüfung bestanden“, sagte der weise König, „denn so, wie du dich auf den Becher und den nächsten Schritt konzentriert hast, so wirst du dich im Leben auch auf Gott und den nächsten Schritt konzentrieren. Und das allein ist wichtig.“

Am Hofe des Königs Janaka erlangte Sukadev die Selbstverwirklichung.
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

11. Aug 2017, 14:30

Einst wanderten Krishna und Narada an einem Fluss entlang durch die Steppe. Narada, der Götterbote, fragte: „Herr, sage mir, was ist Maya (Illusion)? Bis heute verstehe ich das nicht.“

Krishna erwiderte: „Das erzähle ich dir nachher. Jetzt würde ich gern ein wenig meditieren. Wenn du mir in der Zwischenzeit Wasser aus dem Fluss dort unten holen würdest, dann wäre ich dir sehr dankbar, denn ich habe Durst und würde nach der Meditation gerne etwas trinken.“

„Natürlich hole ich dir Wasser“, sagte Narada.

Er stieg zum Fluss hinunter und überlegte, was er in der Zeit, während Krishna meditierte, tun könnte. Da sah er am jenseitigen Ufer eine junge Frau, die einen Riesenkrug mit Wasser füllte.

„Niemals wird sie den allein heben können“, dachte er. „Ich muss ihr helfen.“

Kurz entschlossen watete er in das Wasser hinein und schwamm über den Fluss.

„Willst du etwa diesen schweren Krug tragen?“, fragte er.

„Ja“, antwortete die Frau.

„Und wohin?“

„Ins Dorf, gleich dort vor die steile Felswand“, antwortete sie.

„Warte, ich helfe dir.“

Die Frau hatte ein freundliches Wesen und war schön. Narada schaute sie an, und sie schaute ihn an, und sie verliebten sich auf den ersten Blick.

Als sie zusammen das Dorf erreichten, fragte Narada ihren Vater, ob er sie heiraten dürfe. Dem Vater gefiel der kräftige Mann mit dem offenen Blick und er stimmte zu.

So heirateten die beiden und lebten zufrieden zusammen. Sie bauten sich eine schöne Hütte, die Frau wurde schwanger und gebar ein Kind.

Da Narada und die Frau geschickt und fleißig waren, verdienten sie ausreichend Geld, um sich Ersparnisse zurückzulegen: Goldstücke, die sie in einem Säckchen sammelten und in ihrer Hütte vergruben.

Da galoppierte eines Tages ein Bote auf einem Pferd in das Dorf und rief: „Oberhalb des Flusses ist heftiger Regen niedergegangen, der schlimmste seit Menschengedenken. Das Wasser hat einen Damm durchbrochen. Jeden Moment muss die Flutwelle das Dorf erreichen und wird alles überschwemmen.“

Was sollten sie nun tun?

Hinauf ins Gebirge konnten die Dorfbewohner wegen der senkrechten Fels wände nicht flüchten. Allein der Weg über den Fluss versprach Rettung.

Narada sagte zu seiner Frau: „Noch ist das Wasser niedrig. Komm, wir flüchten über den Fluss!“

Eilig grub er das Gold aus und packte den Sack und das Kind. Sie liefen zum Fluss, der bereits anschwoll.

Die Frau sagte: „Du weißt, ich kann nicht schwimmen.“

„Halte dich an meinen Schultern fest, wir schaffen es.“

Auf dem einen Arm trug er das Kind, in der anderen Hand hielt er den Sack mit dem Gold.

Tief und tiefer wateten sie ins Wasser. Die Frau klammerte sich an ihn. Das Wasser zerrte an den Beinen und am Körper. Es wurde reißend und plötzlich verlor er den Grund unter den Füßen. Sie trieben schnell dahin.

Immer wieder tauchte Narada unter, denn er hatte keine Hand frei, um richtig schwimmen zu können und das Geld zog ihn hinab. Seine Frau bekam Angst und klammerte sich fester an ihn. Das Kind schrie. Er brauchte unbedingt einen freien Arm, eine freie Hand. Und wieder zog ihn das Gold unter Wasser. Da ließ er es los. Jetzt konnte er sich besser über Wasser halten.

Aber da rief seine Frau: „Narada, ich kann nicht mehr.“ Narada spürte, wie sich ihr Griff lockerte. Was sollte er jetzt tun?

Nun schoss auch noch eine riesige Flutwelle heran und begrub sie alle drei für einen Moment unter sich. Narada stieß mit den Beinen, hielt in einem Arm das Kind und griff mit der anderen Hand nach seiner Frau. So gelangten sie an die Oberfläche, doch immer noch wurden sie wie trockene Zweige herumgewirbelt.

Narada konnte sich nur noch mühselig über Wasser halten. Seine Kräfte erlahmten. Er brauchte unbedingt die eine Hand wieder zum Schwimmen.

„Halte dich wieder fest!“, rief er seiner Frau zu. Sie tat es. Für einen Moment ging es besser, aber da bäumte sich vor ihnen das Wasser wie ein bockiger Schimmelrücken auf. Er spürte einen Stoß und die Frau schrie vor Schmerz. Dann rief sie, bereits in einiger Entfernung von ihm: „Rette das Kind!“ und trieb hinweg.

Mühsam hielt er das schreiende Kind über Wasser. Da packte ihn ein Wirbel, drehte ihn im Kreis und zog ihn nach unten. Er schluckte Wasser. Dann stieg er auf, jedoch ohne an die Oberfläche zu gelangen, wurde wieder nach unten gewirbelt und ging wieder hinauf und hinunter. Fast hatte er die Besinnung verloren, als er Boden unter den Füßen spürte. Halb ohnmächtig stieß er sich seitwärts aus dem Strudel hinaus, gelangte an die Oberfläche, schnappte und rang nach Luft.

Aber das Kind! Sein Herz blieb fast stehen. Wo war das Kind? Er hielt es nicht mehr im Arm. Nirgends sah er es. Auf dem reißenden, gurgelnden Wasser trieb es dahin. Er hätte schreien, sich den Kopf einschlagen mögen, so schlimm war alles. Das Kind war verschwunden.

Er hatte keine Kraft, keinen Lebensmut mehr.

Da trieb er in einem Flussbogen gegen einen Ast, der von einem Baum am Ufer dicht über das Wasser ragte. Instinktiv griff er nach ihm, klammerte sich fest und hangelte sich dann an Land, wo er niedersank. Fassungslos starrte er auf den Fluss, dessen Wasser langsam zurückwich.

Da hörte er plötzlich eine leise Stimme: „Narada, Narada, wo bleibt mein Wasser?“
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

11. Aug 2017, 14:46

Es war einmal ein junger Aspirant, der unbedingt die Gotteserfahrung haben wollte. Er zog sich in den Wald zurück und praktizierte intensiv Pranayama (Atemübungen). Eines Tages, während er Pranayama übte, saß ein Vogel auf einem Zweig oberhalb von ihm und ließ etwas fallen, was auf dem Kopf des Yogis landete. Der Yogi ärgerte sich über diesen Vogel und schaute ihn an. Durch die Kraft seiner Praxis war sein drittes Auge geöffnet, ein Feuerstrahl trat hinaus und verbrannte den Vogel.

Zufrieden mit seinen erreichten Kräften ging der Aspirant in das nächste Dorf, um Nahrung zu erbetteln. Bei einem Haus öffnete eine Frau die Tür. Sie versprach, ihm gleich etwas zu essen zu bringen und bat ihn, etwas zu warten. Nach einigen Minuten ärgerte sich der Aspirant, dass er so lange warten musste und dachte: „Diese Frau hat keinen Respekt, ich sollte meinen Feuerstrahl auch auf sie richten, um ihr Respekt beizubringen.“ Im nächsten Moment hörte er die Frau sprechen: „O großer Yogi, ich komme gleich, ich muss mich erst noch etwas um meinen pflegebedürftigen Mann kümmern. Ich bin nicht wie dieser Vogel. Dein Feuer kann mir nichts anhaben.“ Schockiert und doch neugierig wartete der Yogi.

Nach ein paar Minuten kam die Frau mit etwas Nahrung. Nach dem Essen fragte der Yogi: „Bitte sage mir, woher kanntest du meine Gedanken? Welche Yogaübungen praktizierst du, damit du solch hohe Kräfte erlangen konntest?“ Die Frau antwortete: „Ich habe nicht viel Zeit für Pranayama und Meditation. Ich übe jeden Tag ein paar Minuten Meditation. Ich diene meinem pflegebedürftigen Mann, opfere alle Handlungen Gott und versuche in jedem Menschen Gott zu sehen. So hat mich Gott mit vielerlei Erkenntnissen gesegnet. Aber gehe ins Nachbardorf. Dort wirst du einen Fleischer auf dem Marktplatz sehen. Der wird dir erklären, was wirkliche Spiritualität ist."

Der Aspirant brach sofort auf. Auf dem Marktplatz fand er den Fleischer. Als der ihn sah, sagte er: „Bist du derjenige, den die Frau aus dem Nachbardorf geschickt hat? Bitte warte bis heute Abend, wenn ich mit meiner Arbeit fertig bin." Der Aspirant, beeindruckt von den telepathischen Fähigkeiten des Fleischers, wartete geduldig und beobachtete, was der Fleischer so machte. Er sah, dass der Fleischer stets gleichmütig, liebevoll und freudevoll war.

Am Abend folgte er dem Fleischer nach Hause, sah, wie er sich liebevoll um Frau, Kinder und die kranken pflegebedürftigen Eltern kümmerte. Schließlich fragte er ihn: „Welche Praktiken hast du gemacht, um soviel Gleichmut und telepathische Kräfte zu bekommen? Noch dazu, wo du einen solchen Beruf hast?" Der Fleischer antwortete: „Ich mache nicht viele Praktiken. Ich meditiere jeden Tag ein wenig und mache einige Runden Pranayama und Asanas, so wie es mein Tagesablauf zulässt. Ansonsten denke ich stets an Gott und opfere ihm jede Handlung. Ich diene Gott in meinen Eltern, meiner Familie und überall. Meinen Beruf konnte ich mir nicht aussuchen. Ich wurde in die Fleischerkaste hineingeboren. So versuche ich sogar zu den Tieren freundlich zu sein, auch wenn ich meine Pflicht tun muss. Und Gott hat mir in seiner Gnade wahres Wissen und bestimmte Fähigkeiten gegeben. So solltest auch du das tun, was zu tun ist. Du solltest mittels Dienen und Liebe dein Herz öffnen, all deine selbstsüchtigen Ideen überwinden und so die Einheit mit Gott verwirklichen.“

Man kann Gott in allen Lebensumständen erreichen. Das Erfüllen der Pflichten im rechten Geist kann besser sein als stundenlange spirituelle Praktiken. Natürlich muss man verstehen, dass im alten Indien keine freie Berufswahl bestand, dass also ein Sohn eines Fleischers nur Fleischer werden konnte.

Wenn man die Wahl hat, ist es sicher besser, auf Tätigkeiten, die man als unethisch empfindet, zu verzichten. Aber ansonsten kann man alles, was man macht, Gott widmen und so Gott näher kommen.
Yogash chitta vritti nirodha

Yogesh
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

11. Aug 2017, 14:51

Ein Holzfäller war älter geworden. Er war es müde zu arbeiten. Da er keine Kinder und auch keine Frau hatte und es keine Alterssicherung gab, er aber selbst langsam zu schwach wurde, um weiter diesem harten Beruf nachzugehen, erinnerte er sich an seinen Guru. Dieser hatte nämlich übernatürliche Kräfte und kommandierte über Dschinnis, dienstbare Geister.

Er ging zu seinem Guru und sagte: „Bitte Guru, ich kann meinen Lebensunterhalt nicht mehr verdienen und brauche einen deiner dienstbaren Geister. Bitte, bitte, gib mir einen.“

Dieser antwortete ihm: „Das ist nicht so ganz ungefährlich. Ich gebe sie nicht so gerne, denn wenn du nicht richtig mit ihnen umgehst, bekommst du Probleme.“

„Aber Meister, ich habe sowieso schon Probleme, viel größer können sie gar nicht werden. Ich werde hungers sterben, wenn du mir nicht hilfst.“

„Nun gut“, antwortete dieser. „Ich gebe dir einen meiner Geister. Du musst ihn aber ständig beschäftigt halten, sonst frisst er dich auf.“

„Kein Problem“, antwortete der Holzfäller. „Ich habe mehr als genug zu tun.“

Er kam zu Hause an und fand dort schon den Dschinni, der auf ihn wartete. Er sagte: „Meister, gib mir etwas zu tun!“

„Siehst du die Bäume in diesem Waldstück hier?“, fragte der Holzfäller. „Schlag jeden zweiten Baum davon ab!“

Der Dschinni zog los und hatte nach zwei Stunden die Arbeit erledigt.

„Meister, gib mir etwas zu tun!“, forderte er.

„Entrinde die Bäume, schneide die Äste ab, mach’ sie dann klein und bündele sie schön“, sagte der Holzfäller.

Eine Stunde später war der Dschinni auch damit fertig und forderte wieder vom Holzfäller: „Meister, gib mir etwas zu tun, sonst fresse ich Dich auf!“

„Dann geh jetzt ins Dorf und verkaufe das Ganze!“

So ging das eine Weile weiter. Der Dschinni erledigte auch die schwierigsten und langwierigsten Aufgaben in kürzester Zeit. Schließlich ließ sich der Holzfäller noch eine Hütte und ein Haus bauen und neue Bäume pflanzen.

Doch nachdem er drei Tage und drei Nächte nur beschäftigt gewesen war, sich auszudenken, was er dem Dschinni als nächstes zu tun geben könnte und der Dschinni immer wieder drohte, ihn zu fressen, rannte er schließlich zu seinem Lehrer und sagte: „Oh Guru, du hast Recht gehabt. Ich kann unmöglich meinen Dschinni ständig beschäftigt halten. Du musst mir helfen.“

„Ich will Dir einen Ausweg zeigen“, antwortete der Meister. „Bitte deinen Dschinni, den höchsten Baum zu fällen, die Zweige abzuschlagen und als Pfahl neben dein Haus in den Boden zu setzen. Und dann sag ihm, er soll hinauf steigen und wenn er oben angekommen ist, soll er wieder hinunter steigen. Wenn er unten ist, dann soll er wieder hoch klettern und wenn er oben ist, dann soll er wieder herunter klettern. Und das soll er so lange machen, bis du ihm etwas anderes zu tun gibst.“

Und so lebte unser Holzfäller glücklich und zufrieden bis an das Ende seiner Tage. Und wenn er nicht gestorben ist, dann rennt der Dschinni noch heute hoch und runter.
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

11. Aug 2017, 14:53

s war einmal ein Vogelpaar, das gerade ein Nest gebaut und Eier hinein gelegt hatte. Es war an einem Strand am Meer. Eines Tages kam plötzlich eine Springflut und riss das Nest mit sich. Die beiden Vögel waren ganz verzweifelt und traurig und überlegten fieberhaft, was sie machen könnten, um ihr Nest zu retten. Schließlich beschlossen sie, einfach den ganzen Ozean zu leeren. Sie machten sich an die Arbeit: Jeder von ihnen nahm ein paar Tropfen Wasser in den Schnabel. Dann flogen sie auf die andere Seite des Berges, wo sie das Wasser herunter fallen ließen. Dann kehrten sie wieder zurück, nahmen wieder einige Tropfen in den Schnabel und flogen abermals zur anderen Seite des Berges. So flogen sie stundenlang hin und her.

Zu der Zeit gab es dort einen Weisen namens Agastya. Dieser Agastya war eigentlich dabei, zu meditieren. Als er gerade die Augen aufmachte, sah er die Vögel hin- und herziehen. Für ihn war es zuerst eine schöne Nackenübung, schließlich fragte er sich aber doch, was die beiden Vögel vorhatten. Er fragte sie: „Was macht ihr denn da?“

„Siehst du das nicht? Wir leeren den Ozean.“

„Warum denn das?“

„Der Ozean hat unser Nest mit unseren Eiern weggenommen. Und jetzt leeren wir den Ozean, um das Nest wieder zu finden.“

Agastya schaute sich das noch ein paar Minuten an. Doch schließlich hatte er Mitleid mit den Vögeln. Er ging zum Ozean, machte eine bestimmte Mudra (Yogahaltung) und wiederholte einige Mantras (gesprochene oder gesungene Urschwingungen der kosmischen Energie). Plötzlich floss der ganze Ozean in Kubikkilometern in seinen Mund und er verschlang ihn. Der Ozean sank Meter für Meter immer tiefer. Da tauchte der Meeresgott auf und fragte Agastya: „Was machst du denn da?“

„Ich schlucke dein Wasser.“

„Warum machst du das?“

„Weil du diesen Vögeln ihr Nest weg genommen hast. Ich werde so lange das Wasser trinken, bis das Nest wieder auftaucht.“

„Weißt du nicht, dass es ihr Karma ist, dass sie Nest und Eier verlieren?“

Darauf sagte Agastya: „Wenn du ihnen das Nest und die Eier nicht zurück gibst, dann ist es dein Karma, alles Wasser zu verlieren.“

So gab der Ozean das Nest zurück und Agastya spuckte das Wasser wieder aus.

Das war übrigens ein sehr vollständiges Kunjar Kriya (yogische Reinigungsübung für den Magen-/Darmtrakt) und man sagt, dass das Wasser, das durch den großen Heiligen ging, geheiligt worden sei. Das ist mit ein Grund, weshalb am Meer eine besonders gute Schwingung herrscht. Natürlich wäre es für die Vögel eigentlich unmöglich gewesen, den Ozean zu leeren. Aber die Geschichte soll zeigen, dass konzentrierte Gedanken- und Willenskraft auch das Unmögliche möglich machen kann. Agastya symbolisiert die voll entwickelte, starke Gedankenkraft.
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

11. Aug 2017, 14:55

Es war einmal ein Jäger, der hatte den ganzen Vormittag gejagt und nichts erlegt. Zu Mittag war er hungrig. Er entledigte sich seiner Waffen, setzte sich unter einen Rhododenbaum und packte sein Lunchpaket aus, um zu essen.

Am selben Tag hatte ein Tiger in der Umgebung gejagt und nichts erbeutet. Als er den Menschen unter dem Baum sitzen sah, dachte er: „Oh, da ist ja mein Fressen.“ Vorsichtig schlich er sich an den Jäger heran. Aber ein trockenes Blatt raschelte, der Jäger fuhr herum und entdeckte die Raubkatze. Er sprang auf, sein Herz raste, die Nackenhaare sträubten sich und die Muskeln spannten sich. Dummerweise hatte er seine Waffen, Speer, Pfeil und Bogen, drei Meter entfernt abgelegt. Ein Kampf war sinnlos. Ihm blieb nur die Flucht. Also rannte er los, so schnell er konnte.

Doch es gibt ein altes Naturgesetz, das besagt: Tiger läuft schneller als Mensch. Und der Jäger musste feststellen, dass dem tatsächlich so war. Fast spürte er den heißen Atem des Raubtieres in seinem Nacken, da sah er vor sich einen alten Brunnen. Gerade noch rechtzeitig sprang er hinein. Während des Sprunges sah er, dass der Brunnen trocken war. Aber gleichzeitig entdeckte er in dem Halbdunkel eine Pythonschlange, die sich gerade aufrichtete. Viele Gedanken rasten ihm durch den Kopf. Einer davon war: „Die Schlange wird seit längerem nichts gefressen haben.“

Zum Glück sah er in halber Tiefe des Brunnens eine dicke Wurzel, die dort aus der Wand ragte. Beherzt griff er zu und klammerte sich an ihr fest. Da hing er nun in halber Tiefe des Brunnens, oben der knurrende Tiger, unten die Pythonschlange. Als er die Wurzel genauer musterte, um festzustellen, ob er auch sicher daran hing, entdeckte er zu seinem Entsetzen neben dem knorrigen Holz ein Loch und darin eine weiße und eine schwarze Ratte. Die Tiere nagten an der Wurzel und ließen sich auch nicht stören. Glücklicherweise war die Wurzel tatsächlich ziemlich dick.

Während er nun da so hing, entdeckte er gleich neben der Wurzel eine Bienenwabe. Der Duft des Honigs stieg ihm in die Nase und er dachte: „Ich muss etwas essen, damit meine Kräfte länger reichen.“

Mit einer Hand fuhr er an der Wabe entlang. Er spürte den Honig und schleckte die Finger ab. Die wütenden Bienen stachen ihn. Eine Ewigkeit schien es zu dauern und doch war es nur eine kurze Zeit, da hatten die weiße und die schwarze Ratte die Wurzel durchgenagt und der Jäger fiel in die Tiefe des Brunnens, wo die Pythonschlange ihn fraß.

Eine schreckliche Geschichte, nicht wahr? Es ist die Geschichte unseres Lebens. Der Tiger ist die Zeit, die uns jagt und die Wurzel ist das Leben, an dem wir hängen. Das Essen, der Honig und so weiter sind natürlich die äußeren Sinnesobjekte, von denen wir uns Freude und Erfüllung versprechen.

Ich habe die Geschichte mehrere Male von meinem Lehrer Swami Vishnu-devananda gehört und dieser pflegte zu sagen: „Für Nicht-Yogis ist jeder Tag, der vergeht, ein Tag näher am Tod. Aber für einen Yogi ist jeder neue Tag ein Tag näher an der Befreiung, der Selbstverwirklichung, der Unsterblichkeit.“
Yogash chitta vritti nirodha

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Re: Philosophische Sprüche/Texte

11. Aug 2017, 15:05

Es war einmal ein sehr geschickter Räuber, der weithin gefürchtet war. Er lebte in einem Wald, durch den eine Fernstrasse führte. Er versteckte sich auf Bäumen und sowie jemand des Weges kam, sprang er dem Reisenden vor die Füße, bedrohte ihn mit einem Schwert und forderte die Herausgabe von Gold und Wertsachen.

Der König hatte schon des öfteren seine Truppen in den Wald geschickt, um ihn gefangen zu nehmen. Aber da er so geschickt war und die Gabe hatte, tagelang regungslos in einem Baumwipfel auszuharren, hatten sie ihn nie fassen können – denn schließlich konnten sie nicht jeden Baum durchsuchen.

Eines Tages kam Narada, ein großer Weiser und Heiliger, des Weges. Narada hatte meist eine Vina (indisches Saiteninstrument) bei sich und pflegte Mantras zu singen. So spielte er auch jetzt auf seiner Vina und sang dazu: „Om Namo Narayanaya. Om Namo Narayanaya. Om Namo Narayanaya”, als ihm Ratnakar plötzlich vor die Füße sprang und ihm drohend sein Schwert hinhielt.

„Weißt du, wer ich bin?“, fragte er drohend.

„Nein, bisher noch nicht, wir haben uns ja noch nicht vorgestellt. Aber wir können uns gerne bekannt machen. Ich heiße Narada. Und wie heißt du?“

„Ich bin Ratnakar der Räuber“

„Ja, sehr angenehm. Freut mich, deine Bekanntschaft zu machen.“ Ratnakar, der es gewohnt war, dass alle ihn fürchteten, war etwas irritiert.

„Gib’ mir Gold und Diamanten und alles, was Du an Wertvollem bei dir trägst. Sonst schlage ich dir eine Hand und einen Fuß ab“, sagte er und richtete drohend seine Waffe auf ihn.

Narada zeigte immer noch nicht den mindesten Anflug von Angst und wich auch nicht zurück. Im Gegenteil, er lächelte und sagte dann ganz ruhig:

„Weißt du, ich lebe von dem, was mir die Leute unterwegs zu essen geben. Geld und Gold habe ich leider keines.“ Er überlegte einen Augenblick, dann fügte er hinzu: „Aber hier, meine Vina kann ich Dir gerne geben und Dir auch zeigen, wie man damit umgeht.“ „Vina, was ist das?“

„Dieses Musikinstrument hier. Aber weißt du, einen alten wehrlosen Mann wie mich zu überfallen, bringt dir wahrlich keinen Ruhm und ist deiner nicht würdig. Ich kenne einen Gegner, der ist tausendmal stärker als du.“ „Stärker als ich? Das gibt es nicht. Ich habe bisher jeden besiegt! Wer soll das sein?“ „Es ist dein eigener Geist.“ „Mein Geist? Was soll das heißen?“ „Dein größter Gegner ist dein Geist, deine Gedanken. Du kannst sie nämlich nicht kontrollieren und beherrschen. Ich kann es dir beweisen. Setz’ dich mal fünf Minuten ruhig hin“ – hier zeigte Narada dem Räuber, wie man sich kreuzbeinig zur Meditation hinsetzt – „und jetzt versuche mal, fünf Minuten lang an nichts zu denken.“ – Nun, jeder weiß, was passiert, wenn man an nichts denken will – zahllose Gedanken stürzen auf einen ein.

Nach ein paar Minuten beendete Narada das Experiment und fragte: „Und, wer war stärker, du oder dein Geist?“ Ratnakar antwortete: „Du, du scheinst etwas zu wissen. Gibt es einen Trick?“ Als Räuber wusste er, dass man im Leben meist nur mit Tricks zurechtkam. Narada erwiderte: „Ja, es gibt einen Trick. Man muss den Namen Gottes, ein Mantra, beständig wiederholen. Und für dich wäre ‚Rama’ am geeignetsten.“ „Der Name Gottes? Mit Gott will ich nichts zu tun haben. Ich will den Geist beherrschen, weiter nichts.“ „Gut, es geht auch anders. Lass mich mal überlegen. Ja, ich hab’s. Kennst du Mara?“ „Den Dämon? Ja, klar.“ „Gut. Dann setze dich hin und wiederhole ‚Mara Mara Mara...’ In einer Woche komme ich wieder und dann kannst du mir sagen, welche Fortschritte du gemacht hast.“ Ratnakar setzte sich wieder in Meditationshaltung hin und begann zu wiederholen: „Mara Mara Mara Mara … ma … Rama Rama.....“ Ganz unmerklich wurde bei der ununterbrochenen Wiederholung aus „Mara“ „Rama“. Narada blieb noch eine Weile bei ihm und meditierte mit ihm, dann ging er seines Weges.

Eine Woche später kam er wieder vorbei, um nach seinem neuen Schüler zu sehen. Es war alles still. Er ging mehrfach an der besagten Stelle auf und ab, aber keiner sprang ihm vor die Füße und weit und breit war kein Ratnakar zu sehen. „Ratnakar, Ratnakar“, rief er. Keine Antwort. Aber am Wegesrand gab es einen großen Termitenhügel mit einem regen Verkehr an Ameisen. Mit der yogischen Kraft seines Dritten Auges erkannte Narada plötzlich, dass hier die Stelle war, wo er Ratnakar verlassen hatte und dass Ratnakar unter dem Ameisenhügel war.

Das ist ein häufig wiederkehrendes Motiv in den mythologischen Geschichten, dass Ameisen einen Hügel über selbstverwirklichte Weise bauen. Das soll zwei Dinge veranschaulichen: Zum einen, dass Tiere niemanden verletzen, der selbst diese friedliche Schwingung der Meditation und des Nichtverletzens ausstrahlt und sich von dieser Schwingung auch angezogen fühlen, und zum anderen soll es die große Konzentration und Tiefe der Versenkung zeigen, die nicht einmal durch einen ununterbrochenen Strom von Ameisen zu stören ist.

Narada sprach nur einmal „Ooooom“ und weckte so Ratnakar aus seinem Samadhi (überbewusster Zustand). Ratnakar erhielt den Namen Valmiki (der aus einem Ameisenhügel kam) und wurde ein großer Heiliger und Weiser. Er schrieb anschließend das berühmte Sanskrit-Epos Ramayana, in dem die ganze Geschichte von Rama und Sita erzählt wird.

So, das reicht erst ´mal...
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Re: Philosophische Sprüche/Texte

11. Aug 2017, 16:11

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