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Re: Über Gott

6. Mär 2014, 19:15

Kraft-Gesten sind mE ein R-i-e-s-e-n-thema. GESTEN sind URalt & trotzdem immer noch in ALLEN Kulturen gegenwärtig!
mich dünkt, dieses Thema is eh zuuuu umfangreich für's forum.

also:
!Das KRAFT-Gesten-Forum! gründen?
wär das was???

(nursoEineIdee) ^^

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homme
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Re: Über Gott

13. Mär 2014, 20:37

Kraft-Geste ist für mich auch ein undefinierter Begriff.
Die Geste, mit der ich zunächst die kräftigste Wirkung asoziiere ist der Handrücken mit erhobenem Mittelfinger.

Tolle Beiträge bisher. (n19 :2daumen: )
Also sprach der Golem ist auf der Liste.

Das man an jeder Ecke Kirchen hat ist natürlich mit Blick auf die gewaltige Historie / Wirkung des Christentums in Europa verständlich, aber ja - deswegen nicht weniger verwunderlich. Gebäude haben ein langes Leben und ich denke das Phänomen ist einfach eine Umbruchphase / ein Wandel.
Eine seltsamer Aspekt der Gesellschaft - überall Kirchen, kaum Christen.
Ob die Gegenwart der Gebäude sich wirklich prägend auf die Menschen auswirkt?
Bei Kindern kann ich mir gut beide Extreme vorstellen: Es wird nicht bemerkt oder es hat starke Wirkung.
Für mich selbst. Ich glotz mir gern Kirchen an. Geh auch gern und häufig in einer großen Stadt / als Tourist Kirchen besuchen. Ein Ort, mitten in der Stadt, an dem man ruhe hat.

Von Standpunkt des Christentums aus gesehen, finde ich das bauen von Kirchen auch ein Aspekt von finaler verwirklichung, im Sinne von:
Wenn man glaubt, dass es einen Gott gibt, und man findet ihn und die Welt geil, dann ist es imo das naheliegendeste einen Teil der eigene Energie dafür aufzuwenden, 'für seine Herrlichkeit' ein herrliches oder beindruckendes Haus zu bauen und darin den Glauben praktizieren.

Bezüglich meinem eigenen Gottesverhältnis habe ich mich nun, wie sagt man das, "rückversichert", dass ich Agnostiker sein und bleiben darf, 'auf Gott pfeiffen darf' und den Weg weitergehe, den ich bisher für den für mich am geeignetsten halte.
Und wie das?
So weit mir bekannt, zeichneten sich viele bedeutende Christen dadurch aus, dass sie "mit Gott gerungen" haben , "von Gott gefordert" haben.
Dann sollte das ja kein Stress sein, wenn ich das auch mach.
Hab ich also abends, mit allem was dazu gehört, gebetet [das Folgende paraphrasiert]:

Lieber Vater,
du kennst mich [und kannst ja auch im Pantorise mitlesen].
Jetzt bin ich schon was älter. Meine Zeit ist endlich. Ich bin davon überzeugt: Mit dem Richtigen soll man nicht warten, und grade sieht es für mich nicht danach aus, als seist du, Gott, das richtige für mich.
Also.
Ich bitte dich, fordere dich, ringe ich darum: Lass mich mit dem Ende des morigen Tages wissen, was ich sein soll.
Wenn ich nichts explizites höre, ist für mich die ganze Gottesgeschichte abgeschlossen.
'over and out.'


Das ganze wurde am kommenden Tag noch zweimal aufs Neue verdeutlicht.

Der Tag war auch geeignet gewesen mich umzukehren wie, man nur wünschen kann:
Ich war früh wach ausgeruht und fit, bin ein paar hundert Kilometer im Zug gereist - also tausendfache Gelegenheit mit Menschen und Ideen und sonstigen Wirklichkeiten in Kontakt zu geraten.
Früh aufgestanden, spät, aber nicht zu spät, geschlafen.
So gut es geht: Unvoreingenommenes und offene Haltung.
Long story short:
Nichts passiert.
(vielleicht zwei Wochen (?) her jetzt. )
Ich bin froh um die Bestätigung: Wenn's einen Gott gibt, dann ist ihm offenbar scheiß egal (oder das Aufgeben seiner Verschwiegenheit wäre es, was auch nachvollziehbar ist, nicht wert), wenn ich in diese Richtung weitergehe - und die ist weg vom Christentum.

Also, nun: Intellektuelle Bestätigug + Bestätigung per Prüfstein.


Viele Grüße allerseits
und gute Reise, Eulenspiegel!

n19
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Re: Über Gott

13. Mär 2014, 22:35

ein gändiger Gott wird dich schmunzelnd und unbehelligt Deinen weiteren Weg in diesem Glauben gehen lassen. Wenn Du Gewissheit haben willst, hilft nur der aktive Weg ins Jenseits, 2 Finger an den Kopf und peng peng peng http://www.youtube.com/watch?v=fkMg_X9lHMc ;) . Und sogar dann kann man sich auf keine Begegnung der dritten Art verlassen, das garantiert einem ja vorher niemand. :lol:

homme, welcome back, dein Trip in die weite weite Welt und tiefstes Innere war grandios, nicht nur für Dich. :D
„Hupen Sie, wenn Sie bewaffnet sind!“ (R.A.W)

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raterz
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Re: Über Gott

13. Mär 2014, 22:56

das kommt dabei heraus, wenn man gott vermenschlicht und ihm dann auch noch einen weißen bart andichtet :lol:

ich glaub selbst im christlichen glauben geht das nicht so einfach, dass dir gott antwortet. du bist eh nur ein elendiger sünder, wenn du nicht auf jesus vertraust :klug: wieso sollte gott einem nichts antworten? versetz dich doch mal in seine lage! :joint:
da find ich die inder schon cooler. die machen jahrzehntelange askese, damit die götter sie mal beachten und ihnen einen wunsch erfüllen. :D
Don't worry, nothing is under control.

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Re: Über Gott

13. Mär 2014, 23:00

homme hat geschrieben: Lieber Vater,
du kennst mich [und kannst ja auch im Pantorise mitlesen].
:muah: :wink:
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homme
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Re: Über Gott

26. Apr 2014, 15:16

und genährt und gefüttert werden meine Komplexe durch die herrlichste Musik, die mir zuteil wurde.
Man muss halt sagen: Die ganzen geilen Komponisten waren alle irgendwie Christen.

Auch wenn ich mit dem Laden abschließen will. Man muss sagen: Bach war der übelste Christ und das steckt auch absolut ihärent in seinem Schaffe und ich steh übelst auf Bach und (unter dieser Kondition) muss ich mit damit beschäftigen.
Das mach ich natürlich oh! so gern.
Weil die Musik ist oh! so Herrlich - mir fehlen die Worte.

Aber
so aber christus in euch ist
so ist der leib zwar tot
um der sünde willen
kann man sich auch vorzüglich anhören unter
http://www.youtube.com/watch?v=qm4sg3VrnC0 bei 11:20

und ich so: "definiere: 'Christus ist in Jemandem'"

könnte eklig sein, wohl nicht so gemeint. Aber das ist auch die Frage: Wie meint man sowas blos?

Für meine Gegenwart bleibt mir zu sagen: Oh Gott. Zum glück bin ich auf dem Weg davon weg.
Aber in mir drin steckt dieses axiomatische System aus endlosen Querverweisen und maximal interessanten Floskeln und insbesondere: das Weltsystem - das alles steckt irgendwie in mir drin.
Eltern sucht man sich nicht aus.
Die hat sich auch der Bach nicht ausgesucht.

Ich bin da auch nicht undankbar für.
Aber ich würd es gern fahren lassen.


Gute Nacht du Stolz und Pracht
(das ist da gleich das nächste Stück in der Motette, falls man das nicht eh schon weiß)

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homme
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Re: Über Gott

26. Apr 2014, 15:18

Wie froh bin ich um das Wohltemperierte Klavier, dass mir den expliziten Jesus erspart.
scnr

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Sonntagskind
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Re: Über Gott

30. Jun 2014, 17:23

Sorry,

ich muss dieses schon etwas ältere Posting hier nochmal ausgraben, denn
xxx hat geschrieben:k.a. ob das allen katholisch geprägten so geht, mein gottesbild jedenfalls verlangte rechenschaft von mir persönlich und generell als vertreter der menschheit, reue für die verfehlungen, demütige erniedrigung. er ließ sühnen und drohte mit drakonischen strafen, ließ mich und uns dann aber in seiner gnade nochmnal davon kommen, nachdem ich seine herrlichkeit lobpreiste und abkehr versprach. es würde zuweit gehen, all diese geschehnisse zu schildern, die sich über mehrere erfahrungen mit hochdosiertem lsd zogen und immer weitere kreise zogen (check ich jetzt erst so langsam)
jedenfalls ist eine der schlussfolgerungen daraus: einen tiefsitzenden schuldkomplex hat die prägung mir aufgebürdet, der bei licht betrachtet vollkommen unbegründet ist und - ja geradezu selbstzerstörerische ausmaße angenommen hatte, dabei dachte ich immer, meine "katholische erziehung" sei relativ moderat gewesen und ich hätte es auch nie explizit als "katholische" erziehung bezeichnet.
heute habe ich diese Worte zum ersten Mal im direkten Erleben verstanden und bin im Nachgang darüber einigermaßen erstaunt, dass mir gewisse Zusammenhänge erst nun klar geworden sind. Zum einen hat mir der Hintergrund gefehlt, der hier super geschildert wurde und anhand dessen ich überhaupt entsprechende Ein-sichten heute entwickeln konnte, gepaart mit einem tieferen, energetischen Einlassen auf die Person und das Spüren, wie es gerade in ihr wirbelt wie auch das Durchsteigen durch ihre Gedankenwelten, die (gemäß des medizinischen Sprachgebrauchs) gerade hoch psychotisch sind und tief geprägt von Sühne, Sünde, Reue und Schuld und für mich seit heute klar ausgelöst durch den bereits als Kind intensiv erlebten Katholizismus. Dass der zweite Vorname "Maria" ist, ist hier auch nicht gerade hilfreich...

Danke für dein Posting; wenn ich mich heute nicht an deine Worte erinnert hätte, wäre ich den Zusammenhängen wohl eher nicht auf die Spur gekommen. :bow:
~~ courage ~ compassion ~ connection ~~
~~ ~~ ~~ ~~ vulnerability ~~ ~~ ~~ ~~

~~ ~~ ~~ ~~ Γνῶθι σεαυτόν ~~ ~~ ~~ ~~

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harrgotschi1
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Re: Über Gott

12. Sep 2014, 07:17

Aus der Sicht eines Quantenkosmonauten ist Gott der Administrator des großen Computers, in dem die Quantenberechnung namens Universum ausgeführt wird.

Dies ist nicht blasphemisch gemeint, nur ein reduziertes Erklärungsmodell ;)

Aus reeller Sicht:

Er ist
der Erbarmer
der Barmherzige
der König
der Heilige
der Frieden
der Wahrer der Sicherheit
der Beschützer und Bewacher
der Erhabene, der Ehrwürdige
der Kräftige
der Vornehme, der Stolze
der Schöpfer
der Schaffende
der Formende (der jedem Ding seine Form Gebende)
der Verzeiher
der Alles-Bezwinger
der Geber und Verleiher
der Versorger
der Öffnende
der Allwissende
der die Gaben nach Seinem Ermessen zurückhält
der diese Gaben aber auch ausreichend und großzügig gewährt
der Erniedriger der Hochmütigen und zu Unrecht Stolzen
der Erhöher der Demütigen und Bescheidenen
der Verleiher von wirklicher Ehre
der Demütiger der Unterdrücker ihrer Mitmenschen
der Hörende
der Sehende
der Richter
der Gerechte
der das Feinste in allen Dimensionen erfasst, der Feinfühlige, der Gütige
der Kundige, der um die kleinsten Rechnungen des Herzens Wissende
der Nachsichtige, der Mitfühlende
der Großartige, der Erhabene
der immer wieder Verzeihende
der Dankbare
der Höchste
der Große
der Bewahrer, der Erhalter, der die Taten seiner Diener bis zum jüngsten Tag erhält
der Ernährende
der Berechnende
der Majestätische
der Ehrenvolle, der Großzügige
der Wachsame
der Erhörer der Gebete
der Weite, der mit Seiner Wohltätigkeit und Seinem Wissen alles Umfassende
der Weise
der Liebevolle, der alles mit seiner Liebe Umfassende
der Glorreiche
der die Menschen am jüngsten Tag wieder zum Leben erwecken wird
der Zeuge
der Wahre
der Vertrauenswürdige, der Helfer und Bewacher
der Starke
der Feste, der Dauerhafte, der einzig wirklich Starke
der Schutzherr eines jeden, der seinen Schutz und seine Leitung braucht
der Preiswürdige, dem aller Dank gehört
der alles Aufzeichnende
der Beginnende, der Urheber alles Geschaffenen aus dem Nichts
der Wiederholende, der alles wieder zum Leben erwecken wird
der Lebenspendende
der Tötende (in dessen Hand der Tod ist)
der Lebendige
der allein Stehende, der Ewige
der alles Bekommende und Findende
der Ruhmvolle
der Eine
der Einzige
der von allem und jedem Unabhängige
der Mächtige
der alles Bestimmende
der Voranstellende
der Aufschiebende
der Erste ohne Beginn
der Letzte ohne Ende
der Offenbare, auf dessen Existenz alles Geschaffene klar hinweist
der Verborgene, den niemand wirklich begreifen kann
der einzige und absolute Herrscher
der Reine, der Hohe
der Gute
der die Reue seiner Diener Annehmende
der gerechte Vergelter
der Vergeber der Sünden
der Mitleidige
der Inhaber der (königlichen) Souveränität/Macht
derjenige, dem Majestät und Ehre gebühren
der unparteiisch Richtende
der Versammelnde, der alle Menschen am jüngsten Tag versammeln wird
der Reiche, der niemanden braucht
der Verleiher der Reichtümer
der Zurückweisende, der Hindernde
der Schaden zufügende
der Vorteil gebende
das Licht
der Leitung gebende
der Schöpfer des Neuen
der ewig Bleibende
der einzige Erbe, denn außer ihm ist nichts beständig
der Führung gebende
der Geduldige

:jepi:

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aisling
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Re: Über Gott

12. Sep 2014, 12:52

Aus einem anderen Faden:
harrgotschi1 hat geschrieben:Meine bisherigen Erfahrungen haben mich eher dazu geführt meine Religion besser zu verstehen...
Nur aus persönlichem Interesse.
Welche Religion ist das?

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Re: Über Gott

12. Sep 2014, 14:30

xxx hat geschrieben:jedenfalls ist eine der schlussfolgerungen daraus: einen tiefsitzenden schuldkomplex hat die prägung mir aufgebürdet, der bei licht betrachtet vollkommen unbegründet ist und - ja geradezu selbstzerstörerische ausmaße angenommen hatte, dabei dachte ich immer, meine "katholische erziehung" sei relativ moderat gewesen und ich hätte es auch nie explizit als "katholische" erziehung bezeichnet.
Wo ich das gerade in Sonntagskinds Zitat gelesen habe, fällt mir auch noch was zu ein:
Mir ging es ziemlich ähnlich (hab sogar die Beichtgeschichte mit mangelnden Sünden fast 1:1 genauso erlebt ^^ ). Bin eigentlich der Ansicht, dass meine katholische Erziehung relativ moderat gewesen ist. Jedenfalls das, was mir von Seiten meiner Eltern zugemutet wurde. Die waren/sind selbst nicht besonders Kirche-affin und daher auch relativ unbelastet mit katholischem Gedankengut - so scheint es zumindest. In der Generation meiner Großmutter wiederum war es noch verbreitet durch den Querschnitt der Gesellschaft "schwere Sünde", wenn man nicht in die Kirche ging. Dementsprechendes ließ und lässt sich auch gut an ihrem Verhalten ablesen: Angst vor Betrafung durch eine Macht, die größer ist -> angepasstes Verhalten, um bloß nicht negativ aufzufallen/zu sündigen; Angst vor dem Urteil anderer - Selbstverurteilung für Fehlverhalten, auch für potenzielles Fehlverhalten und Denken. Imho der klassische Minderwertigkeitskomplex, den man auch als Katholikenneurose bezeichnen könnte. Und davon bin ich selbst auch nicht wirklich geheilt. Diese Komplexe lassen sich linear von meiner Großmutter über meine Mutter bis zu mir selbst hin verfolgen. Obwohl ich, wie gesagt, der Meinung bin, nicht allzusehr mit der kotholischen (kleiner aber feiner Verschreiber :blacklol: ) Lehre belästigt worden zu sein. Wodurch ich nicht umhin kann, zu vermuten, dass diese Denkstrukturen nicht unbedingt vom sozialen Umfeld eingeprägt worden sein müssen, sondern evtl. auch über den unbewussten Bereich der Psyche sich einen Weg suchen in die Manifestation im Bewusstsein/Ich eines Menschen. Does that make sense?

Der eigentliche Anstoß, aufgrund dessen ich überhaupt mit o. g. anknüpfen wollte, ist, dass ich bei der Lektüre C. G. Jungs immer wieder daran erinnert werde, welch unerhört immense Auswirkung das Verhältnis Religion-Gott-Psyche auf das bewusste Ich ausübt. C. G. Jung hat sich ja in seinem Werk ausführlich mit der Psychologie von Religionen, insbesondere des Christentums und dem daraus resultierenden Gottesbild auseinandergesetzt. Ich will jetzt nicht anfangen zu zitieren. Wen eine geordnete und imho geniale Erklärung der Psyche im Verhältnis zu "Gott" interessiert, dem sei hier die Lektüre Jungs empfohlen. Nicht, dass hier das letzte Wort zu dem Thema gesprochen worden ist, aber für mich sind seine Analysen und Erklärungen eine wahre Fundgrube enzyklopädischen Ausmaßes.

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harrgotschi1
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Re: Über Gott

14. Sep 2014, 06:57

@aisling: Ich habe den moslemischen Glauben. :)

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raterz
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Re: Über Gott

14. Sep 2014, 10:53

Gow, bist du getauft? Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass man bestimmte Familien seelenanteile erben kann - in dem sinne sind das familiendamonen, mit denen man lernen muss umzugehen / aufzulösen - und wenn man dies nicht tut, dann werden sie einfach weiter vererbt. Imo. ein häufiger grund für Inkarnation in bestimmte familiensituationen. Sieh es als challenge, an der man wachsen kann und mit der du die Welt heilen kannst ;)
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Re: Über Gott

14. Sep 2014, 12:03

Getauft ja, das war Standard. Meinste das verursacht Komplexe?

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Re: Über Gott

17. Sep 2014, 16:10

auch noch konfirmiert? wenn diese siegel richtig gemacht sind, können die aufjedenfall ärger machen in diese richtung.. dafür sind die ja da. die schäfchen schön unter kontrolle halten.. denn man ist ja in dieser religion ein schaf. und nur der herr (kirche) ist der hirte und sagt dir wo es lang gehen soll.
ich würde diese siegel nicht als hauptursache nennen, aber die sind aufjedenfall dafür da, solche komplexe nicht wieder so leicht abzulegen.
Don't worry, nothing is under control.

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