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Re: Flüchtlingsproblematik

10. Feb 2016, 09:23

Deutschland hat ja nicht viele EU-Grenzen zu sichern. Bisschen Nordseeküste im Norden vielleicht. Von daher find ich die Forderung EU-Grenzen zu sichern bei Merkel bisschen fehlplatziert. Und wenn Griechenland die Grenze Richtung Türkei nicht sichern kann oder sogar will, muss man ja wohl die Türkei fragen bzw. ganz ganz lieb bitten, oder what? Die nächste Welle kommt dann aus Lybien, der IS macht es sich da gerade gemütlich. Und ausgerechnet Frankreich und England, die maßgeblich zur Destabilisierung dort beigetragen haben, weigern sich Flüchtlinge aufzunehmen. FCK EU.
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Re: Flüchtlingsproblematik

10. Feb 2016, 09:52

jup. FCK EU. der laden wird hochgehen, wenn das so weiter geht. :ack:

man könnte aber auch bspw. die EU außengrenzsicherung zur transnationalen frage erklären, so dass scheiss egal wäre, ob griechenland das will oder nicht - es würde dann einfach gemacht werden von einer eigenen europäischen behörde, die von allen mitgliedsstaaten finanziert würde.
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Re: Flüchtlingsproblematik

10. Feb 2016, 10:45

GR wird dem nie zustimmen, die sind doch so stolz auf ihre grosse Armee und brauchen keine Hilfe. Nur ein paar Mrd zusätzlich :lol: . Die EU hätte schon letztes Jahr nach der Wahl in Griechenland, Griechenland gegen die Türkei tauschen sollen. Statt die GR-Aussengrenze zu sichern ist es einfacher die Grenze zu GR dicht zu machen. Passiert z.Z. ja auch. Sobald das passiert ist, kann man die EUR und EU Mitgliedschaft Griechenlands ja nochmal genau überdenken.
In Griechenland - der ersten Station von Flüchtlingen auf dem Weg durch die EU - wachsen die Spannungen. Auf der griechischen Touristeninsel Kos kam es erneut zu heftigen Protesten gegen den Bau eines Registrierzentrums („Hotspot“) für Migranten. Unbekannte zündeten einen Sprengsatz neben der Polizeistation der Insel, wie das Staatsradio berichtete. Sollte die Balkanroute für Flüchtlinge an der Grenze Griechenlands zu Mazedonien geschlossen werden, könnten Zehntausende Migranten in Griechenland festsitzen, wie der für Migration zuständige griechische Vizeminister Ioannis Mouzalas sagte.
http://www.focus.de/politik/ausland/flu ... 71561.html

s. dazu auch Mr. Verschwörung:
Zugleich unterstellte Varoufakis der deutschen Regierung, sie wolle Athen schaden: "Die Griechen hatten lange Zeit Zweifel an der Handlungsweise ihrer eigenen Regierung. Es wäre nicht unangebracht, wenn die Deutschen beginnen würden, auch an den Beteuerungen ihrer Regierung, es gehe nur darum das Geld von Griechenland zurück zu bekommen, zu zweifeln. Und darüber nachzudenken, ob es da nicht doch noch einen anderen, geheimen Plan gibt." Der habe wenig mit der Rettung Griechenlands zu tun, sondern viel mehr mit dem Verlangen, künftige Entwicklungen in Madrid, Rom und Paris zu kontrollieren.
http://www.focus.de/finanzen/news/staat ... 54670.html

eine Lösung für die Flüchtlinge ist das allerdings auch nicht. Die erwarteten 70.000 Flüchtlinge vom Wochenende an der Syrien-Türkeigrenze wurden gestern von der Türkei auf 600.000 angepasst. An Erdogans Stelle würde ich von der EU statt drei 300MRD fordern. bzw. 30 jedes Jahr, dann hört es sich nicht so viel an.

Die EU wird richtig bluten für das Chaos im nahen Osten und ihre USA-Hörigkeit. Mal gucken was Trump macht, falls er die Wahl gewinnt. Schlimmer geht immer. :glaskugel: /edit Zitat heute: "Der republikanische Sieger Donald Trump sagte, er werde "der größte Präsident in Sachen Jobs sein, den Gott je erschaffen hat", jo, Gottes grossartigstes Werkzeug wirds mit dem IS wohl in den Griff bekommen.

Wenn man der Zivilbevölkerung nicht hilft und die nicht aufnimmt und stattdessen in den Kriegsgebieten verrecken lässt, oder das sogar wie Russland unter Kollateralschäden bucht und sogar einplant - dann wäre der nächste Gedanke die ganzen IS-Gebiete mit Neutronenbomben zu "befrieden" um ans Öl zu kommen ähnlich naheliegend.
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Re: Flüchtlingsproblematik

10. Feb 2016, 12:37

Wie hat neulich einer der syrischen Flüchtlinge gesagt?
Würden die USA, Russland und der Iran heute den Frieden beschließen, wäre umgehend der Krieg in Syrien beendet und alle könnten da bleiben wo sie sind.
Dann hätte aber Deutschland diesen syrischen Chirurgen (!) weniger, der fließend deutsch, arabisch, russisch, bulgarisch, kurdisch und natürlich englisch spricht...
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Re: Flüchtlingsproblematik

10. Feb 2016, 15:19

wäre das medizin system nicht so desaströs hier, dann hätten wir genug chirurgen & co.. diese leute werden in ihrem land um einiges mehr gebraucht, als hier für einen niedrigeren lohn zu arbeiten, für den ein einheimischer nicht arbeiten will.

deshalb sehe ich den "kollateralschaden" von russland als auch etwas nicht so schlimmes, wenn dadurch al-nusra/daesh in den wichtigen gebieten vernichtend geschlagen werden. lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende.
das ist "frieden schließen": indem man den feind besiegt. das imperium wird niemals freiwillig seine aggressionen sein lassen.

von wegen putin ist schuld. wenn putin es schafft den krieg zu beenden, dann darf merkel ihm die füße küssen - dann können die syrer alle wieder schön zurück karren. und die ganzen osteuropäer gleich mit. dann gibts kein grund für die gutis rumzuheulen.
ich sehe schon die schilder: "refugees, good bye!" :blacklol:
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Re: Flüchtlingsproblematik

10. Feb 2016, 20:40

ich sagte: Putin ist schuld an den neuen Flüchtlingen aus Aleppo. Was mit dem Angriff auf diese Stadt gewonnen werden kann ist doch fraglich, mit Sicherheit nicht der Krieg. Du verteidigst einen Kriegtreiber, der mit ursächlich für die Krise ist, die Du bedauerst oder deren Auswirkungen Dir nicht passen. Mach doch mal die Augen auf: Bombenangriffe sind die Ursache von Flüchtlingsbewegungen. Ich kann auch keine Lösung (ausser Neutronenbombe) anbieten, aber das was da abgeht ist ganz sicher keine Lösung. Man könnte ja mal überlegen mit dem IS, wenn er schon unbesiegbar ist, zu verhandeln und ihm ein Terretorium zuzugestehen. Es gibt in dem Konflikt aktuell keine Freundschaften mehr, weder international noch innerhalb der EU. Jeder gegen jeden, und Bündnisse sind max. Zweckbündnisse mit kurzer Halbwertzeit. Der Wahnsinn wird weiter eskalieren, so oder so. Staaten gegen Staaten und die Rüstungsindustrie tobt sich aus und kassiert. Tactical Playground. Wenn es überhaupt eine Chance gibt da halbwegs rauszukommen, ohne WW3, dann durch eine Solidarisierung der zivilen Bevölkerungen. Und diese Rolle spielt DE z.Z. verdammt gut. Und es macht da auch Sinn, den eigenen Stolz mal zurückzufahren (Merkel-Türkei-Besuch) um ein Ziel zu erreichen. Was wundert und fürchtet das Ausland z.Z. am meisten über Deutschland? Liess mal O-Töne.. die unendliche Geduld in dem Spiel. Emotionslos sich den Tatsachen stellen.. und die Aufgaben abarbeiten. Wenn die bekloppten rechten Deppen hier nicht wären, würde das noch besser laufen! Deren schwaches Nervenkostüm und Denk-Unfähigkeit ist imo das grösste Risiko und der übelste Störfaktor dabei. Und wenn wir, DE, scheitert, dann nicht an den Flüchtlingen sondern an dem verfluchten dummen dumpfen Bodensatz unserer eigenen Gesellschaft. An Typen wie Dir, die kein Vertrauen in demokratische Machtverhältnisse haben, statt komplexe Strategien zu entwickeln lieber ihr Heil bei den Führern fremder in Konkurrent stehender Mächte suchen, an Typen wie Seehofer, die absolut unfähig zur Teamarbeit sind, und an Typen wie Gabriel, die ihre Meinung schneller ändern als man sie kommentieren kann. :pfeif:

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hier, zum ausdrucken und an die Wand hängen: Putin, der Weltretter. Ich lach mich schlapp. Was den noch treibt, ist die Sorge um sein eigenes politisches und physisches Überleben. Seine Beerdigung werden wir dieses Jahr noch erleben. Top, die Wette gilt, da setz ich locker 1 Blotter drauf, denn nur ein Führungswechsel in RUS wird zur Lockerung der Sanktionen führen! Und freiwillig geht er nicht, ich rechne täglich mit einem Umbruch in RUS, macht Sinn und passt in die Ereignisskette, würde das Chaos nämlich noch vergrössern. Und mit jeder Bombe die RUS über Stadte abwirft, steigt die Wahrscheinlichkeit dass irgendein hoher Militärfuzzi, der nur annähernd denkt wie ich, dem Drama dort ein Ende setzt. (Und nebenbei in Putins Rolle rutscht). Die Sanktionen richten sich ja nicht gegen die Spiztenpolitiker, denen gehts gut, sondern gegen die Bevölkerung, das ist ein Aufruf an die Bevölkerung, die Regierung zum Einlenken zu bewegen, im besten Fall, oder im anderen: abzusetzen, wie auch immer. Lange dauert das nicht mehr. Ich will das garnicht werten, sondern nur die Mechanismen beschreiben. Soviel ich weiss, besteht zwischen Ukraine/Georgien und der EU mittlerweile Reisefreiheit, zumindest kommt die sehr bald. Schengen. Der Weg Rus->Ukraine ist eh leicht zu bewältigen. Die nächsten Flüchtlingswellen werden, für viele unerwartet, aus RUS Richtung EU kommen.

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Re: Flüchtlingsproblematik

10. Feb 2016, 21:46

also im moment versucht russland die versorgungslinien des IS von der nato-türkei abzuschneiden, aleppo einzukessel und zurück zu erobern.

wir haben hier einen heißen stellvertreterkrieg. russland wird syrien nicht aufgeben, da es ein wichtiger geostrategischer verbündeter ist. und das imperium wird auch niemals aufgeben, solange die dort terroristen am start haben.

wieso sollte es einen ausweg über eine solidarisierung mit der bevölkerung geben? die hat doch da überhaupt nix zu melden. dort kämpfen fast nur noch söldner armeen gegeneinander.

und was meinst du mit in konkurenz stehenden mächten? die BRD ist vasall der usa - das heißt doch nicht, dass wir verbündeter sind, im gegenteil. ich halte es eher mit "der feind des feindes ist mein freund", also ist putin eher verbündeter als obama.
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Re: Flüchtlingsproblematik

10. Feb 2016, 21:58

die Rolle der Türkei seh ich kritisch.. Erdogans & Sohn sollen ja angeblich gut an Öl-Deals mit dem Is verdienen. Von daher ist das Vorgehen von RUS strategisch schon gut. Ich fürchte nur, das diese "Störerrolle", die RUS einnimmt, anderen Mächten ein Dorn im Auge ist. Und diese alles tun werden, die russische Intervention zu unterbinden. Fakt ist numal: Syrien, bzw. Assad und RUS stehen ziemlich allein auf weiter Flur. Das kann imo nicht lange gutgehen. Und nochmal: ist keine Wertung, eine Prognose. Wenn ich mir den Stress anguck, den westliche Mächte in der Ukraine angerichtet haben, und mal unterstelle, dass das eine Art Übung war - dann gute Nacht RUS und Putin. Dazu kommt die miserable wirtschafltiche Situation dort. Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass es in RUS auch knallt? Egal ob dieser Knall aus dem Inneren kommt, oder aktiv von aussen getriggert wird. ? Angenommen Du legst Putins Kopf auf Erdogans Tisch. Was wird Dir passieren? Knast oder Prämie? :D Kleiner Hinweis: wir sprechen von 2 Staaten (Türkei, Russland - oder 3, wenn man Assad mitzählt), in denen Mord, Totschlag, Massenmord, Genozid, Folter und so weiter nicht nur Tagesgeschäft sondern auch Unterhaltung und Vergnügen der Chefs geworden sind. Eigentlich verbittet es sich, sich mit nur einem von diesen Typen abzugeben. Und ausser Merkel (Türkei-Besuch) traut sich EU-weit auch niemand zu, in diesem Umfeld zu agieren. Denn entweder verbrennt man im Inneren wg. der Nähe zu diesen Typen (siehe Deine Reaktion zu ihrem Besuch) - oder holt sich möglicherweise, bestenfalls, ne blutige Nase. Oder geht mittelfristig als Winner aus der Sache raus, so unwahrscheinlich das auch ist - einen Versuch ist es wert. Erfordert aber Geschick, Selbstaufgabe und viel Mut und Frusttoleranz. Wenn man in Chaos Ordnung bringen will, dann hilft es nicht nur Pläne zu schmieden (EU-Strategie). Das erfordert Handeln, kurzfristig. Mit der Gefahr, das Falsche zu machen. Aber imo immer noch besser als garnichts zu tun, auch auf die Gefahr hin, die Weichen falsch zu stellen. Respekt jedem, der da aktiv eingreift. Wir beide, Raterz, sind Lichtjahre entfernt von soviel Einfluss. Ich erwarte von jedem, der die Möglichkeit der Einflussnahme hat, dass er davon Gebrauch macht. Und kritisiere dann auch nicht. Was mich sowas von anpisst sind die hochbezahlten EU-Helden die ausser Quatschen garnichts machen. und jetzt nenn mir bitte einen Politker aus der EU oder besser noch DE, der oder die, aktiv etwas VERSUCHT ein bisschen was zu retten. Und wenn es "nur" die Flüchtlinge sind, die derzeit in DE sind. Wenn das allerdings für Dich kein Wert ist, dann können wir langsam aufhören zu diskutieren, oder sollten die Neutronenbomben-Idee weiterverfolgen. Es wird in den nächsten 10 Jahren kein Knoten platzen und plötzlich ist alles wieder gut. Definitiv nicht. Wenn es überhaupt eine Lösung gibt, dann wird das ein jahrzehntelange und sehr mühsamer Prozess, den Frieden interantional, aber auch hier, in DE im Inneren wieder herzustellen. Ich bin schon fast versucht, Deiner Prognose von vor Monaten hier im Thread - es könne hier zu Bürgerkriegsartigen Zuständen kommen, Recht zu geben. Nur sehe ich dann die Schuldigen nicht dort, wo Du sie sie siehst. :D

Söldner-Armeen: die kämpfen ja nicht von sich aus, sonder weil irgendwer sie dafür bezahlt. Wer denn.

/edit: Flüchtlinge zurückschicken: wie soll das denn gehen, wenn die nicht wollen? Das geht nur mit (extremen) finanziellen Anreizen. Du kannst doch nicht nicht 150 Flüchtlinge in ein Flugzeug setzen und zurückfliegen. Sobald 2 oder 3 anfangen zu randalieren, wird kein Pilot starten. Der Gedanke der Rückführung gegen Willen ist doch absurd. Da musste schon jedem monatlich 500,- EUR mind. garantieren, eher 1000,- , als Schmerzensgeld, dass sie nicht zurückkommen. Und jetzt such mal Deinen Taschenrechner und rechne das auf 20 Jahre hoch. :wink:
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Re: Flüchtlingsproblematik

11. Feb 2016, 08:32

oder man verringert einfach den anreiz hier zu sein: verweigerung von arbeit und leben auf existenzminimum. wer dann noch freiwillig bleibt, obwohl sein land möglicherweise zwar kaputt, aber befriedet ist, ist selber schuld ;)
es ist ja nicht so, dass die ganzen asylgesetze in stein gemeißelt wären.

zu merkel: was für einen nutzen hat es denn die syrier hierher einzuladen, außer dass man aus syrien die fähigen leute damit abzieht. ich verstehe da den zusammenhang nicht - was soll das am bürgerkrieg verändern? damit hat merkel nur assads position geschwächt. das nennt sich nämlich migrationswaffe. aber ist ja auch klar, weil sie nur teil des imperiums ist. und jetzt rennt sie zum erdowahn, um den scherbenhaufen wieder zusammen zu kehren, den sie angerichtet hat.
ja womöglich wurde sie dazu gezwungen - und die EU ist tatsächlich zu blöde. gut heißen kann ich das trotzdem alles nicht.

die schuldigen für einen bürgerkrieg sehe ich in absteigender reihenfolge: imperium, islamisten, gutmenschen, pegida & co.

die einen sehen die gefahr nicht durch islamisten durch ihre ideologische verblendung - die anderen schon, können aber nichts machen, was nur weiter aggression schürt. diese zündende mischung wurde wissentlich vom imperium herbeigeführt. (und das über jahrzehnte der gehirnwäsche. respekt dafür.)
das imperium muss nur seine tausenden IS schergen hier aktivieren und es geht los mit dem morden. damit haben sie deutschland noch mehr an den eiern. ich denke, man wird die deutschen finanziell noch viel weiter ausbluten lassen, bis gar nichts mehr geht - und dann trotzdem vernichten.
ich vermute danach kommen dann die vereinigten staaten von europa - wenn deutschland nicht mehr existiert und im chaos untergegangen ist.
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Re: Flüchtlingsproblematik

11. Feb 2016, 10:16

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Re: Flüchtlingsproblematik

11. Feb 2016, 10:52

..und Nahles plant 100.000 400EUR Jobs für Flüchtlinge.

Aber keiner von diesen Jobs, auch nicht von den Sozialarbeitern, ist in irgendeiner Art "produktiv" im Sinne einer Wertsteigerung. Das nötige Geld muss ja von anderen Branchen erwirtschaftet werden, von Arbeitnehmern aus Produktionsbetrieben. Für die wird das Leben dann etwas teurer. Aber egal, hilft ja nix.

Nochmal zum IS, Raterz: das läuft doch so: ein IS-Trupp rollt auf ein Gebiet zu, besetzt Dörfer und Städte.. als erstes werden z.B. die Dorfältesten/Bürgermeister was auch immer öffentlich gesprengt oder in anderer Form ermordert. DANN fragt der IS: hi, wer will bei uns mitmachen?

In Syrien verpflichtet Assad seine Bevölkerung für Kampfeinsätze und verheizt da die Leute. imo ist die Altersgrenze schon auf 14 gesunken. Wer das nicht will wird inhaftiert und gefoltert. Ich glaub man geht von mittlerweile über 40.000 betroffenen/inhaftierten/gefolterten Jugendlichen aus.

Man kann diesen Wahnsinn nur beenden, indem man der Bevölkerung sichere Rückzugsgebiete (u.a. EU) bietet, und die Warlords so personell austrocknet.

Würde man das nicht machen - was würde dann in den Betroffen vorgehen? Verständnis für EU-Bedenken? Oder auch ein FCK EU, gepaart mit zunehmenden Hass auf den Westen und steigender Bereitschaft diesen -als Zwangs-IS-Mitglied- zu bekämpfen/vernichten?

Und vor Terroranschlägen sind wir hier nie sicher, wer das will, der schafft das auch mit einem kleinen Trupp. s. Paris. Und wenn die nicht über die offenen Grenzen einreisen können, wird sich wohl ein Scheich finden der die Diplomatenausweise und Flüge spendet.

:2cents:
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Re: Flüchtlingsproblematik

11. Feb 2016, 12:09

mh ja deine aussagen machen auch sinn. also wie man es dreht und wendet: es bleibt scheisse :D
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Re: Flüchtlingsproblematik

11. Feb 2016, 14:18

nächste Woche ist EU-Gipfel. Die Tagesordnung ist überschaubar klein:

I.
UNITED KINGDOM
Following the political exchange of views at the December 2015 European Council meeting on the UK plans for an (in/out) referendum the European Council should agree on mutually satisfactory solutions in all four areas.
II.
MIGRATION
The European Council will assess progress in the implementation of its decisions in response to the migration and refugee crisis.
III.
OTHER ITEMS
The European Council will be invited to endorse the Euro area recommendation
http://data.consilium.europa.eu/doc/doc ... NIT/en/pdf

Orban schäumt jetzt schon und geht von einem "Geheimabkommen" aus, was Merkel mit der Türkei vereinbart haben soll. Mal gucken was sie nächste Woche in der Tasche hat. :D :glaskugel:
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Re: Flüchtlingsproblematik

18. Feb 2016, 19:17

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... ipfel.html
"Wir wollen einen Deal – aber nicht um jeden Preis." Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo brachte am Donnerstag bei ihrer Ankunft in Brüssel auf den Punkt, was ihre Regierung und die anderer Mitgliedsländer in Mittel- und Osteuropa denken. Zwar sind alle 27 EU-Staaten geneigt, dem britischen Premierminister David Cameron zu einem guten Reformpaket zu verhelfen, damit er in den nächsten Monaten sein Land vom Verbleib in der Europäischen Union überzeugt.

Doch Londons Forderungen vor allem im Bereich Sozialleistungen haben weitreichende Folgen, weil es aus Brüsseler Sicht keine "Lex Britannica" geben darf. Will heißen: Fast alle Einschränkungen, die Cameron mit nach Hause bringt, gelten auch für die anderen EU-Staaten. "Wenn wir über Großbritannien reden, dann müssen wir auch über alle anderen Länder reden. Es geht um die Europäische Union, nicht nur um ein einzelnes Land dieser Europäischen Union", fasste Frankreichs Staatschef François Hollande bei seiner Ankunft in Brüssel die Lage treffend zusammen. Cameron mag nur interessieren, was er mit nach Hause bringen kann. Aber die allermeisten seiner Reformen, werden sie bei diesem EU-Gipfel angenommen, gelten auch für die anderen.

Camerons Deal auch für Deutschland attraktiv?

Ganz konkret wird das beim Kindergeld. Der letzte Entwurf des EU-Ratsbeschlusses, der der "Welt" vorliegt, sieht eine wichtige Neuerung vor. Die Mitgliedsstaaten bekommen "die Option, solche Zahlungen zu indexieren und dem Lebensstandard an das Land anzupassen, in dem das Kind lebt". In der Praxis heißt das, dass künftig etwa polnische Saisonarbeiter nicht mehr das volle deutsche Kindergeld bekommen, sondern eine an polnische Lebenskosten angepasste Zahlung, wenn ihre Kinder nicht mit ihnen in Deutschland leben.
perfekt. Wenn Polen DE nicht bei der Aufnahme von Flüchtlingen unterstützt, wird der Finanztransfer DE-PL reduziert. Und das ist nur der Anfang. Diesen Kindergeldtransferwahnsinn innerhalb der EU hab ich nie verstanden, zumal ja niemand hier die Existenz der Kinder kontrollieren kann/konnte. Eine Bestätigung über x-Kids gabs -angeblich- für wenige Sloty, angeblich wurden so auch ganze Dörfer dort von DE finanziert.

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... nbart.html
Flüchtlingstransport bis zur deutschen Grenze vereinbart

Künftig wollen die Länder der Balkanroute Flüchtlinge koordiniert an die deutsche Grenze bringen. Von Mazedonien aus werden Syrer, Afghanen und Iraker per Zug Richtung Bundesrepublik transportiert.
nur weiter so. Siehe Polen. :zunge:

Das mutiert zunehmend zu einem bombastischen Schachspiel, mit Millionen von Figuren, die in der EU verschoben werden. Wichtiger noch als die Eröffnung ist das Endspiel. Wir schaffen das - da bin ich ganz sicher. Gab schon genug Überraschungen in der (Schach)-Geschichte.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... 77896.html
Der linke Unterhaltungskünstler sagte in einer TV-Sendung über den Deutschen: "Wenn ein Mensch auf einem Stuhl festgenagelt ist, dann wird auch sein Hirn langsam von einer Idee besessen, ich nenne dies Paranoia, ich nenne dies Wahnsinn." Schäubles "Besessenheit" ziele darauf ab, dass Griechenland zusammenbreche und die alte Währung, die Drachme, wieder einführe.
und die imo verlogene Entrüstung darauf. Aber ist ja nix neues, wenn ich letztes Jahr um diese Zeit denke - ALLE der neuen Regierung haben so einen Ton doch wie ein Mantra vorgebetet. DE= Nazi. etc. Da konnte ich als halb-deutscher ja schon nur :kotz: . Und die süd/östlichen EU-Staaten: die Kohle der EU (und vor allem DE) haben sie immer gerne kassiert, immer her damit, soviel wie möglich. Und jetzt, wo es ernst wird - gegen DE stänkern. So wird das nix, liebe EU Nachbarn. Persönlich sitzt bei mir die Enttäuschung so tief, dass ich sie noch meinen Urenkeln einpflanzen werde :lol:
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Re: Flüchtlingsproblematik

23. Feb 2016, 20:56

Mezedonien macht Grenze zu GR dicht, entlastet dadurch u.a Deutschlad. :D Lage in GR spitzt sich zu, und oh Wunder, ungarische Zäune halten doch nicht. Schmieren Merkel/DE-Gegner gerade so richtig ab?

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Kraft.html
Während unbestritten ist, dass die neueste Entwicklung für Griechenland katastrophale Ausmaße annehmen kann, bleibt völlig unklar, ob eine Abschottung entlang der mazedonischen Grenze den übrigen Ländern Europas helfen wird. Denn auch in Ungarn spitzt sich die Flüchtlingskrise wieder zu.

Im Februar überwanden dort bislang 1500 Migranten die stark gesicherte Grenze. Das sind mehr als im gesamten Zeitraum von Mitte Oktober 2015, als Ungarns Grenzzaun fertig wurde, bis Ende Januar. Alleine am Wochenende nahmen Sicherheitskräfte 501 "Illegale" in Gewahrsam. Zudem versuchen erstmals größere Gruppen, auch über Rumänien nach Ungarn zu kommen.

Der Grund dafür: Schlepperbanden sind dazu übergegangen, Flüchtlinge über die grünen Grenzen von Griechenland bis nach Ungarn zu schleusen. Immer wieder wird der Stacheldraht mit Bolzenschneidern durchschnitten. Dabei sehen die im vergangenen Herbst verschärften Gesetze für die Beschädigung des Zauns bis zu fünf Jahre Haft vor, außerdem drei Jahre für illegalen Grenzübertritt. In der ungarischen Grenzstadt Szeged werden die Flüchtlinge seitdem in drei Gerichtssälen gleichzeitig in Schnellverfahren abgefertigt.
Zu den oberpeinlichen Vorgängen in Sachsen, Brandstiftungen, Beteiligung eines Auffanglagerleiters (AfD-Mitglied) gegen die Ankunft von Flüchtlingen.. in seinem Lager - etc. - den ganzen Wahnsinn kann (und mag) man so schnell garnicht kommentieren wie er passiert. Scheint ne Massenpsychose im Osten ausgebrochen zu sein, mal so als Notiz an die Nachwelt.. andererseits: wenn man sich die Deutschlandkarte anguckt fällt auf: der Osten war immer schon rechts. Mein Beileid allen die da wohnen, anders denken und nicht so durch sind!
Zuletzt geändert von n19 am 23. Feb 2016, 21:02, insgesamt 3-mal geändert.
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