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Sonntagskind
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Re: Unvergänglichkeit?

24. Jan 2014, 15:42

n19 hat geschrieben:My Idiot Lover :blacklol: : http://www.youtube.com/watch?v=T1JxZ8AdQpY
Ich hab mir nun zweieinhalb Mal das Video angesehen - ich versteh's nicht. :verwirrt:
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n19
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Re: Unvergänglichkeit?

24. Jan 2014, 23:49

das drückt imo gut aus, dass Kommunikation und Emotion in einer Beziehung sich diamtreal gegenüberstehen (können). Das kann, und wird in der Regel, zum scheitern führen, es sei denn, man erkennt das Prinzip und macht - im Extremfall - daraus einen Fetish. Zugegeben, das Vid ist overstyled. Was anderes hatte ich ein paar Minuten vor Feierabend nicht parat als Gegenpart zu Castaneda :lol: sry Eule, aber in diesem Thread ist cc imo fehl am Platz
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Re: Unvergänglichkeit?

25. Jan 2014, 01:12

Interessante Interpretation.
Meine wäre in die Richtung gegangen von: Junge Blondine ist ent-täuscht vom Leben aka den/dem Menschen darin und flüchtet sich/sucht Schutz (?) bei ... tja. Keine Ahnung. Letztlich führt sie das bewegungsunfähig in die Blindheit und ins Schweigen, in eine Art der Isolation. (Dass ihr selbst das besondere Freude bereitet kann ich dabei btw nicht erkennen.)
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n19
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Re: Unvergänglichkeit?

26. Jan 2014, 23:32

lt. nonpop.de soll/kann das eine Parodie zu Depeche Modes "In Your Room" http://www.youtube.com/watch?v=V13XZaffV74 sein, http://www.depechemode.de/lyrics/depech ... ur-room-2/ . k.a., die alten ORE waren deutlich besser.
ohn hat geschrieben:Wenns schwierig wird, einfach flüchten. Das kanns ja auch irgendwie nicht sein. Aber wo sind die grenzen? Wann merkt man, dass man an einem punkt ist, an dem man nicht mehr weitere kraft investieren möchte?
Der Punkt ist erreicht, sobald man merkt, dass man sich diese Frage wiederholt stellt.
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Re: Unvergänglichkeit?

26. Jan 2014, 23:46

n19 hat geschrieben:
ohn hat geschrieben:Wenns schwierig wird, einfach flüchten. Das kanns ja auch irgendwie nicht sein. Aber wo sind die grenzen? Wann merkt man, dass man an einem punkt ist, an dem man nicht mehr weitere kraft investieren möchte?
Der Punkt ist erreicht, sobald man merkt, dass man sich diese Frage wiederholt stellt.
Nicht zu lange her, dass ich in meinem Leben auch vor dieser Frage stand.
Rückblickend sehe ich die Antwort von n19 im wesentlichen für mich bestätigt.

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Re: Unvergänglichkeit?

27. Jan 2014, 07:44

n19 hat geschrieben:lt. nonpop.de soll/kann das eine Parodie zu Depeche Modes "In Your Room" http://www.youtube.com/watch?v=V13XZaffV74 sein, http://www.depechemode.de/lyrics/depech ... ur-room-2/ . k.a., die alten ORE waren deutlich besser.
Achwas, auf DM-Parodie wäre ich echt nicht gekommen - zumal ich das (Original-) Video kenne. Da liegen Welten dazwischen...
Was bedeutet hier "ORE"?

Zur (recht alten) Frage von ohn:

Ob man an dem von dir genannten Punkt "weitere Kraft" investiert oder sich trennt hängt vielleicht auch damit zusammen, wie man die Beziehung wahrnimmt. Ob man in einer weiteren Investition eine (für beide Seiten mögliche) Entwicklungsaufgabe sieht oder nicht - möglicherweise ist ja auch zunächst eine Eigen-Entwicklung angesagt, bevor es zu einer gemeinsamen kommen könnte. Patentrezepte gibt's IMO wohl eher nicht.

HONY (Bild zum Text dort) hatte da gestern auch jemanden zum Thema:

"If you could give your eighteen year old self a piece of advice, what would you say?"
"Don't date that girl for seven years in your twenties."
"At what point did you realize the relationship wasn't going to work out?"
"Probably about four years in."
"So why did you stay in it?"
"Time flies. And with each passing year, we had more and more invested in it. But we kept growing farther apart. We thought a dog might help bring us closer together, so we got a dog. But it didn't help. And a year passed. Then we thought maybe if we moved from the suburbs to the city, it might help. But it didn't. And another year passed. Then we thought maybe if we got a bigger place. So we did, but it didn't help. Then it got to the point where I started thinking, maybe The Next Step will help bring us closer together. But luckily it ended before that."
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Re: Unvergänglichkeit?

13. Feb 2014, 22:03

Statt eines "Liebe"sthreads belebe ich diesen wieder... HAPPY VIOLENTINE oder so!

Bild

oder doch

Bild?

;)

Bild Bild
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Re: Unvergänglichkeit?

13. Feb 2014, 22:45

das Kirschkernkissen für morgen

Bild

;)
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Re: Unvergänglichkeit?

13. Feb 2014, 23:49

n19 hat geschrieben:das Kirschkernkissen für morgen

Bild

;)
Alles Gute zum 85. Jubiläum des Valentinstagsmassakers wünsche ich Euch! :blacklol:

Während der Bandenkriege in Chicago war es. Generell wird Al Capone als Drahtzieher vermutet, dies konnte jedoch nie zweifelsfrei erwiesen werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag-Massaker
„Sapere aude" ---laut der Übersetzung von Immanuel Kant; „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

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Re: Unvergänglichkeit?

6. Sep 2014, 07:47

Ich entere erneut diesen Thread... habe nun endlich mal das Titelthema des Spiegels vom 11.8.2014 zuende gelesen, Spiegel heißt "Liebe auf Rezept. Ewig frisch verliebt: Wie neue Medikamente unsere Gefühle steuern". Das Thema im Spiegel dann "Immer jauchzend, nie betrübt".

Mein Fazit: Wenig Neues, dennoch gruseliger Ansatz. Hat ihn jemand von euch zufällig auch gelesen?

Der letzte Abschnitt hat mir jedoch dann die gerade nicht vorhandenen Schuhe ausgezogen.

Christa Gärtner lebt in der Nähe von Stuttgart, zwischen Weinbergen am Albtrauf, dem Rand der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod ihres Gatten hat sie vor Kurzem übers Internet einen neuen Mann kennengelernt. Rainer Meininger ist Architekt, "schlank, sehr sportlich, ganz so, wie ich es gern mag", erzählt sie.
Die abenteuerlustige Frau hat sich selten für lange Zeit binden wollen. "Die meisten meiner Beziehungen haben nur zwei, drei Jahre gehalten", sagt sie, "dann ließ es immer nach mit der Anziehung, und ich habe mich wieder getrennt."
Doch mit Rainer hat sie mehr vor. Gerade waren die beiden zusammen in der Toscana, "Flitterwochen ohne Trauschein", sagt Christa, "die Verliebtheit ist ungeheuer."
Was sie erlebt, ist spätes Glück. Gerade ist Christa 70 geworden, ihr Rainer ist 72.
"Wir sind jetzt so reif, dass wir auch unseren Lebensabend gemeinsam verbringen wollen", erzählt sie. Und wenn die Liebe wieder nachlässt? Würde sie dann mit Tabletten nachhelfen?
"Ich möchte nicht mehr alleine sein", sagt Christa und hält kurz inne. "Wenn so ein Mittel keine Nebenwirklungen hätte", sagt sie, "dann würde ich vielleicht schon drauf zurückgreifen.
"

Bis zum gemeinsamen Lebensabend war ich so :2daumen: Yeah! Mit 70 hat es geschnackelt!
Und dann der Grund: Sie will nicht mehr alleine sein. oO

Was konkret könnte das mit der vorher postulierten "reifen Liebe" zu tun haben?
Keine Frage, dass das eine Motivation ist, mit einem Menschen sein Leben bis zum Ende teilen zu wollen, aber "reife Liebe"?
:freak:
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LIEBE - Re: Unvergänglichkeit?

14. Jul 2015, 18:35

Erneutes Entern dieses Freds im Namen der... Liebe.


Why Nothing Is More Exciting Than a Calm Romance

Searching for peaks of passion may leave you lonely.

“You give me fever when you kiss me, Fever when you hold me tight,
Fever in the morning, Fever all through the night.” — Peggy Lee

Romantic love is usually associated with tempestuous excitement. While it can certainly be like this, I believe that in our current accelerated society, calmness is the new romantic excitement.

Forms of Romantic Love

“True love is not a strong, fiery, impetuous passion. It is, on the contrary, an element calm and deep. It looks beyond mere externals, and is attracted by qualities alone. It is wise and discriminating, and its devotion is real and abiding.” — Ellen G. White

Emotions are often compared to storms and fire: They are unstable, intense states that signify passionate excitement and agitation. Emotions are generated when we perceive significant change or possible change in our situation (Ben-Ze’ev, 2000). They tend to magnify situations and make them seem urgent, which allows us to mobilize our resources.

This characterization also prevails in descriptions of romantic love. As Betsy Prioleau (2003: 14) argues, "Love goes brackish in still waters. It needs to be stirred up with obstruction and difficulty and spiked with surprise." Hence, "What's granted is not wanted." We think ideal love consists of constant excitement and uncompromising emotions, that love knows no varying degrees and never has to compromise.

The above characterizations are essentially true concerning a specific type of emotions—intense, focused emotions, which typically last for a brief period. Change cannot persist for long; the human system soon accepts the change as a normal, stable situation and adjusts.

But there are also enduring emotions, which can continue for a lifetime. An enduring emotion can permanently shape our attitudes and behavior. A flash of anger might last moments, but grief over the loss of a loved one resonates constantly, coloring our moods, demeanor, flourishing, and how we relate to time and space. A man's long-standing love for his spouse may not involve continuous feelings, but it influences his attitudes and behavior toward her and others.

Not all tempestuous emotions can turn into enduring emotions, but romantic love can. In this regard, we can distinguish between romantic intensity and profundity. Romantic intensity is a snapshot of a romantic experience at a given moment; it refers to the momentary level of passionate, often sexual, desire. It has a brief duration, but no significant development. Romantic profundity is an ongoing romantic experience featuring both frequent intensity and enduring experiences that develop and enhance the flourishing of each lover and their relationship. Such love is assessed mainly by the implementation of meaningful interactions, involving joint activities and shared emotional experiences. Time is positive and constitutive for romantic profundity, and destructive for romantic intensity.

Profound Calm Excitement

“Enthusiasm is excitement with inspiration, motivation, and a pinch of creativity.” — Bo Bennett

“The kind of energy I attract is very calm.” — Julia Roberts

We may say that excitement is not necessarily a brief passionate feeling involving solely romantic intensity; it can be part of an ongoing profound romantic relationship. If excitement includes the wish to learn more about someone and to be more involved with someone, we should assume that time can increase excitement. Profound, long-term excitement can also involve briefer states of intense desire. We can distinguish between superficial, tempestuous excitement and profound, calm excitement.

As the notion of calm excitement might initially appear to be an oxymoron, I will clarify: Calmness is an overall feeling in which agitation is absent. When “calmness” is used in reference to the weather, it indicates a situation that lacks storms, high winds, or rough waves. Calmness is free of negative elements such as agitation, turmoil, nervousness, disturbance, or distress; it does not necessarily mean being passive or lacking positive action or positive excitement. In fact, calmness is an essential element to our flourishing. Because profound calmness is associated with intrinsic strength, it is powerful and stabilizing.

In analyzing the typical characteristics of emotions and moods, two basic continuums of the feeling dimension—the arousal continuum and the pleasantness continuum—are relevant. Robert Thayer (1996) suggests dividing the arousal continuum into two types—one that ranges from energy to tiredness and the other from tense to calm. Hence, we have four basic moods states: calm-energy, calm-tiredness, tense-energy, and tense-tiredness. Each can be associated with a certain state on the continuum of pleasantness. Thus, Thayer considers the state of calm-energy to be the most pleasant state, and tense-tiredness the most unpleasant one. Thayer indicates that many people fail to distinguish between calm-energy and tense-energy since they believe that whenever they are energetic, there is a certain degree of tension in their situation. Thayer notes that the idea of calm-energy is foreign to many Westerners, but not to people from other cultures. He provides the following citation from the Zen master Shunryu Suzuki (1970: 46):

“Calmness of mind does not mean you should stop your activity. Real calmness should be found in the activity itself. It is easy to have calmness in inactivity, but calmness in activity is true calmness.”

This kind of dynamic calmness can be found in profound intrinsic activities, which are constitutive of human flourishing. As such activities are exciting, we can speak about profound calm excitement.

Maturity and calm excitement

"It strikes me that we are 'behaving' (actually, we are not behaving) like teenagers; can’t we at least try to behave as if we were mature adults? I feel like I am twenty again." — A married woman to her married lover (both in their fifties)

Maturity seems to act counter to novelty and excitement; young people are considered more emotional than older people. Short-term romantic intensity is typically elicited by extrinsic novel change, while long-term profound love is based upon an intrinsic development of the familiar. At the center of the former is unruly excitement; at the center of the latter is calmness (peacefulness, serenity), which involves maturity (Mogilner, et al., 2011).

In light of these differences, the common assumption that "happiness declines with age" is found to be false. On the contrary, research indicates that older people are actually happier and more satisfied with their lives than younger people. One possible explanation is that when we realize that our years are numbered, we change our perspective and tend to focus on positive current experiences. In these circumstances, our emotional experiences are more likely to consist of calmness. Sonja Lyubomirsky, in summarizing these findings, notes that for most people, the "best years" are in the second half of life (Lyubomirsky, 2013; see also Carstensen, 2009; Carstensen, et al., 2011).

It has been found that older individuals perceive their spouse as warm during both disagreements and collaborative tasks and report high marital satisfaction. Older married couples have fewer marital conflicts than younger counterparts, although they report that erotic bonds are less central in their lives. Companionate love, which is based upon friendship, appears to be the cardinal feature of their lives. Overall, intimate relationships in old age are harmonious and satisfying (Berscheid, 2010; Charles & Carstensen, 2009).

Calmness in Romantic Activities

“Romance is tempestuous. Love is calm.” — Mason Cooley

The experience of profound love consists of meaningful intrinsic activities, which develop the flourishing of each lover as well as their togetherness. Profundity is often associated with complexity. To love someone profoundly involves a comprehensive attitude that recognizes the rich, meaningful, and complex nature of the beloved. A superficial attitude toward someone is to perceive the person in a simplistic and partial manner, ignoring the deeper characteristics of the person. Romantic profundity counteracts the loss of intensity that would otherwise occur with time. When love is profound, romantic activities can be calm and yet exciting. Romantic calmness is associated with the profound trust existing in the loving relationship; the excitement derives from the feeling of developing and getting the best out of oneself and one’s partner.

The above considerations may solve the dilemma people have when they want a romantic relationship that is both exciting and stable. People like their romantic love to be exciting; they want to feel fully alive and intensely excited. The motto of a chat room entitled “Married and Flirting” is “Married, Not Dead”—this chat room promises to enable its members "to feel alive again." But this kind of superficial excitement does not involve ongoing enthusiasm, approval, or an interest in knowing more about the other. In profound love, you may lose some of the superficial excitement, but gain a long-term calm excitement involving knowing and interacting with each other.

What Kind of Excitement Do You Choose?

“I discovered the wonder of love (new, brand new) with the discovery of a wonderful peacefulness that flowering in me. All is quiet, calm, without stress and upheaval of fear.” — Yehuda Ben-Ze’ev

In a restless society based upon speed and efficiency, we are flooded with superficial excitement. Slow and profound people often fall victim to the rapid pace; fast and superficial people have the edge. Social networks make connection between people faster and less profound, decreasing romantic profundity and increasing the problem of loneliness, which is not generated by lack of social connections, but by lack of meaningful, profound social connections.

Contemporary society offers us an abundance of superficial excitement, but too little profound excitement. The ​superficial road is more attractive and appears to offer more opportunities. Chasing after a brief tempestuous excitement, however, is often the problem and not the solution. When these experiences occur too often, they can become boring and disappointing.

I certainly do not deny the value of tempestuous, exciting experiences, which are often very enjoyable. I also do not deny that there is a trade-off between superficial excitement and romantic profundity; however, this is not a trade-off between intense excitement and the absence of excitement. Rather, our choice is between sporadic, brief states of superficial excitement and an ongoing experience of profound excitement.

As we live longer, and our society offers us an abundance of superficial exciting experiences, the value of profound calm excitement has increased considerably. To be happier these days, we do not need extra superficial exciting experiences. Instead, we need the ability to establish, maintain, and enhance profound calm excitement. In many circumstances, we should prefer profundity and recognize calmness as the new romantic excitement.

References
•Ben-Ze'ev, A. (2000). The subtlety of emotions. MIT.
•Berscheid, E. (2010). Love in the fourth dimension. Annual Review of Psychology, 61, 1-25.
•Carstensen, L. L., (2009). A long bright future. Broadway.
•Carstensen, L.L., et al., (2011). Emotional experience improves with age. Psychology and Aging, 26, 21-33.
•Charles, S. T. & Carstensen, L. L. (2009). Social and emotional aging. Annual Review of Psychology, 61, 383–409.
•Lyubomirsky, S. (2013). The myths of happiness. Penguin.
•Mogilner, C., Kamvar, S., D., & Aaker, J. (2011). The shifting meaning of happiness. Social Psychological and Personality Science, 2, 395-402.
•Prioleau, B. (2003). Seductress: Women who ravished the world and their lost art of love. Viking.
•Suzuki, S. (1970). Zen mind, Beginner’s mind. Weatherhill.
•Thayer, R. E. (1996). The origin of everyday moods. Oxford University.

Quelle: https://www.psychologytoday.com/blog/in ... ign=FBPost
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Re: Unvergänglichkeit?

20. Feb 2016, 09:32

Frisch aus der Presse - der heutige Artikel im Zeitmagazin: Nicht mehr so taufrische Forschung - mit neu ergänzten "Regeln".

Mein Lieblingssatz daraus: "Ich verstehe Ehe als Indikator für den Mut zur Bindung. (...)
Kurz: Wir heiraten weniger und wir heiraten später. Und auch, wenn so eine Hochzeit ein ziemlicher Verwaltungsakt ist und nein, nicht das Ergebnis einer jeden Liebe sein muss: Wir heiraten weniger. Das sagt etwas aus."

Auch schön: die "vier Reiter der Apokalypse"!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ganzer Artikel:

Warum wir neue Regeln für die Liebe brauchen
19. Februar 2016 von Isabell Prophet

Sieben Ratschläge hat der Psychologe John Gottman, damit wir es möglichst lang in einer Beziehung aushalten. Es klappt trotzdem nicht mehr so gut – wir brauchen mehr.

Ich habe Angst, zu versagen. Flirt, Date, Kuss, Sex, Beziehung, Urlaub, zusammenziehen, zusammenbleiben, Verlobung, Hochzeit, Kinder kriegen, Kinder großziehen, Kinder loswerden, zusammen alt werden und das muss alles in den nächsten 20 Jahren passieren. Ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren soll. In 20 Jahren bin ich 49 Jahre alt und hoffentlich erwachsen, andererseits habe ich das vor 20 Jahren auch gedacht, da war ich 9 und dachte, mit 29 ist man erwachsen. Und jetzt habe ich Angst, es total zu verbocken. Die Literatur über meine Generation sagt: Du wirst es verbocken. Du bist so.

Ich habe mich sogar wissenschaftlich mit der Liebe auseinander gesetzt, also nicht selbst, aber ich kenne Studien darüber. Und es klingt alles so verdammt machbar.

Wir könnten glücklich verliebt sein, in langen Beziehungen leben, abends entspannt in die Arme unserer Liebsten fallen. Denn es gibt ein paar Regeln für die Liebe, wissenschaftlich fundiert. Wir müssten sie nur befolgen. Sie kommen von John Gottman; er weiß auch, was Liebe scheitern lässt. Der Psychologe hat sein Leben und seine Forschung der wichtigsten Emotion der Menschen gewidmet. Seine sieben Prinzipien sollten uns eigentlich alles beibringen, was wir wissen müssen. Spickzettel:

1. Bringen Sie Ihre Partner-Landkarte auf den neuesten Stand
2. Pflegen Sie Zuneigung und Bewunderung für einander
3. Wenden Sie sich einander zu und nicht voneinander ab
4. Lassen Sie sich von Ihrem Partner beeinflussen
5. Lösen Sie Ihre lösbaren Probleme
6. Überwinden Sie Pattsituationen
7. Schaffen Sie einen gemeinsamen Sinn

Das klingt hier und da etwas kryptisch (Partner-Landkarte?), sonst aber durchaus machbar (er meint den Bereich im Gehirn, der Informationen über den Partner enthält. Sollte up-to-date sein, klar). Das Buch „Die 7 Geheimnisse einer glücklichen Ehe“ erschien im Original vor 17 Jahren, die Daten die er sammelte sind noch älter. Tja. Heute muss man es bis zur Ehe erst einmal schaffen.

Ich habe beim Statistischen Bundesamt nachgefragt, ob sich das Alter bei der ersten Ehe in den vergangenen Jahren verändert hat. Die Statistiker schickten Datensätze, die genau so aussehen, wie ich mir das vorgestellt habe: Wir heiraten immer später. 1991 waren Frauen mit 26,1 Jahren im Schnitt zum ersten Mal verheiratet, Männer mit 28,5. Dann wurden wir immer älter; im Jahr 2014 heirateten Frauen im Schnitt mit 31 Jahren, Männer mit 33,7.

Das durchschnittliche Alter bei der ersten Hochzeit
[interaktives Schaubild hier - im Original anschauen]

Ich verstehe Ehe als Indikator für den Mut zur Bindung. Nein, nicht jeder will heiraten. Menschen, die nicht heiraten, beeinflussen allerdings auch diese Statistik nicht. An der Zahl der Hochzeiten pro 1000 Einwohner sehen wir – eigentlich nichts. Dafür sind die Zahlen derzeit zu unstet. Zuletzt waren es weniger als fünf Hochzeiten. Der Fünfjahres-Durchschnitt ist im Jahr 2012 übrigens ein klein wenig gestiegen.

Hochzeiten pro 1000 Einwohner
[Interaktives Schaubild Nr. 2 hier - im Original ansehen!]

Kurz: Wir heiraten weniger und wir heiraten später. Und auch, wenn so eine Hochzeit ein ziemlicher Verwaltungsakt ist und nein, nicht das Ergebnis einer jeden Liebe sein muss: Wir heiraten weniger. Das sagt etwas aus.

Kann Gottman uns da wirklich weiterhelfen? Zunächst einmal müssen wir auf die Kehrseite schauen. Was lässt Beziehungen scheitern? Er nennt diese vier Faktoren die „vier Reiter der Apokalypse“:

1. Ständige Kritik
2. Abwehrhaltung
3. Verächtlichkeit
4. Mauern

Mal ehrlich: So will doch keiner sein. Warum sollte sich irgendjemand ernsthaft so verhalten? Ja okay, merke ich selbst. Es gibt Gründe, die diese Verhaltensweisen auslösen: Es ist der Stress, der Druck, es sind die Erwartungen.

Ein befreundetes Paar, seit acht Jahren zusammen, wird nun beruflich bedingt für einige Zeit getrennt leben müssen. Er wechselt den Kontinent. Sie wollten die Zeit davor genießen, jede Sekunde auskosten und BÄM, das musste ja schief gehen. Spoiler: Sie sind noch zusammen. Aber die letzten gemeinsamen Wochen hatten sie sich wirklich anders vorgestellt, sie stritten so gut wie jeden Tag.

Also ja, selbst wenn wir uns richtig viel Mühe geben, wir können uns nicht zusammenreißen. Wir haben Erwartungen und unser Partner hat die zu erfüllen. Und unser Partner hat Erwartungen und die sollten wir erfüllen, aber das kollidiert manchmal und dann streitet man sich. Die geistige Landkarte sollte auf dem neuesten Stand sein, wir erinnern uns.

Experimente im Ehelabor

Gottman hat lange und aufwendig recherchiert. 16 Jahre lang bat er 49 Paare, gelegentlich in seinem „Ehelabor“ zu übernachten, einem Appartement in Seattle, in dem Kameras an der Wand hängen und in dem Gespräche per Mikrofon aufgezeichnet wurden. Reality-TV light? Mag sein, aber dennoch hörte Gottman seine Paare diskutieren, streiten, sich versöhnen. Er wollte wissen: „Warum funktionieren manche Beziehungen einfach ein Leben lang, während bei anderen der Zeitzünder zu ticken scheint?“ Es sind die sieben Regeln, mit denen er die Liebe ertragbar machen will. Das Buch war ein Bestseller, international.

Hat sich etwas verändert? Ich sehe Menschen, die eigene Forschungen zur Liebe anstellen, in kurzen Affären, herzzerfetzenden Trennungen, Menschen, die nach Jahren aus Beziehungen flüchten und frohen Mutes sind, dass nun etwas besseres kommt, aber es kommt nicht und sie fragen sich: Warum? Liegt es an mir?

Im Gegensatz zu Gottman fehlt mir die Datengrundlage, ich habe keine 16 Jahre mit Studien verbracht. Vielleicht hole ich das irgendwann nach (Video-Labor, anyone?). Aber ich sehe, was um mich herum passiert. Ich sehe, dass wir zu hart zu uns sind und zu hart zu unseren Partnern. Was für eine Verschwendung von Liebenszeit. Liebe ist eigentlich etwas Schönes. Wir sollten aufhören, mit ihr zu ringen.

Gottmans sieben Regeln reichen uns nicht mehr. Wir haben uns verändert, wir haben Angst bekommen. Beginnen wir mit einer achten Regel für die Liebe:

8. Haltet durch.

Oh ja, das ist mein Ernst. Es gibt Phasen, in denen wir warten müssen. Und wenn wir ehrlich zueinander sind (Regel 1, geistige Landkarte des anderen kennen), dann müssen wir vielleicht nur etwas langfristiger planen. Dazu gehört auch, dass wir nicht hinwerfen, wenn es uns in der Beziehung nicht gut geht. „Vielleicht ist er doch nicht der Richtige“ ist zum normalen Gedanken nach zwei Streits geworden. Was sind zwei Streits gegen ein ganzes Leben? Wir können das besser. Wir müssen durchhalten.

9. Werdet ein „wir“

Ja. Wirklich. Ich kann diese Paare auch nicht leiden, die ständig in „Wir“-Form von sich sprechen. „Wir haben keine Zeit“, aha, aber ich wollte doch eh nur eine Person treffen? Dicht gefolgt von jungen Müttern, die vom Baby erzählen, wenn man doch eigentlich auch mal wissen wollte, wie es ihnen selbst geht. Ein bisschen Wir tut der Beziehung ganz gut. Es erinnert mich uns daran, dass wir nicht allein sind. Autor Michael Nast sieht Liebe auch mal als Ego-Trip, das schreibt er in seinem neuen Buch Generation Beziehungsunfähig. Darin erzählt er von den gescheiterten Beziehungen seiner Freunde. Und mit über 40 kann man viel erzählen. Über den Freund einer Freundin zum Beispiel: „Er war auf ihre Gefühle angewiesen, um sich selbst zu bestätigen. Es hatte nie etwas mit ihr zu tun.“ Da ist etwas dran.

10. Hört auf, Bilder zu leben

Vier, fünf Beziehungen in den Sand gesetzt? Direkt nacheinander? Da muss schnell eine Diagnose her. Hey, hier, beziehungsunfähig. Bindungsangst, das muss es sein. Schwer therapierbar, sorry. Das war ja jetzt einfach. Es ist nur ein Beispiel und es gilt für jede Art von selbstauferlegter Rolle, die wir im Leben spielen könnten.

Ich kenne Männer, die beziehungsunfähig sind. Ich hab selbst versucht, sie zu therapieren. Nun bin ich keine Therapeutin und es hat nicht funktioniert, aber sie leben jetzt, Jahre später, in glücklichen Beziehungen und die dauern alle schon länger als meine. Warum? Weil sie schlau genug waren, sich weiter zu entwickeln.

Es gibt echte Bindungsstörungen, natürlich. Aber die betreffen 1. nicht zwei Drittel der Bevölkerung und ist 2. nicht unheilbar. Dafür müssen wir aber das bequeme Etikett „Bindungsangst“ ablegen. Und es ernsthaft versuchen.

Quelle: http://ze.tt/warum-wir-neue-regeln-fuer ... naudev_int
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Re: Unvergänglichkeit?

26. Jun 2017, 15:46

Ich entere hier nochmal diesen Thread - für mich ein Liebe(s)-/thread, allgemein.

So gut, so wahr. So :herzen: :herzen: :herzen:
Matt Licata hat geschrieben:What is the best way to prepare for a healthy, deeply satisfying intimate relationship? How can you attract the right partner? Someone who can accompany you on the path, a fellow traveler who is genuinely interested in exploring relationship as a transformative, modern-day crucible of healing and awakening?

There are many responses to these sorts of questions: workshops to attend, ten “secrets” to attract your perfect soul mate, twelve steps to manifesting your twin flame, tantric practices to learn and master. It can be important to experiment with any approach you feel drawn to and is resonant with your longing.

The suggestion I usually make, however, is not nearly as sexy or compelling, or all that fun or flashy, or even overtly “spiritual”: learn how to take care of yourself. Start there and you will lay the foundation for a rich, meaningful, and nourishing relationship with another. For it is the degree to which you are able to take responsibility for your own core emotional wounding that you will release your partner(s) from this burden, which is not theirs to carry. As long as there is a subtle expectation that your partner’s role is to enact the archetype of the “good other” that was missing in earlier developmental times, you will not be able to assume the risk that intimacy demands, lead with your vulnerability, and harness the incredibly transformational energy of the relational field.

Allow yourself to become curious about what triggers you, the feelings you’ll do anything not to feel, and the unique behaviors you engage in to distract yourself from activating emotional experience. Rather than urgently spinning to find relief from this material, instead move closer toward it. Train yourself to enter inside it, touch it, feel it, and come to know its texture. Provide a holding environment where the feelings can be illuminated, be worked through, and integrated in loving presence.

To what degree do you believe another person will fill the void for you, make the emptiness go away, relieve you from feelings and limiting beliefs you do not want to confront, and protect you from the unattended ghosts of your unlived life? As spiritually-oriented people, we are quite sure that we have transcended all this, but please inquire carefully, for its expressions can be subtle. As long as we are looking to our partners to fulfill those functions that were not offered to us as young children, it will be difficult to come into a fulfilling, loving relationship that is not riddled with the pain of projection.

Your partner is here to help and support you, and make the journey by your side as a loving, caring fellow traveler of the path. But they are not here to (re)parent you or take care of your unlived life for you, for this is your sacred work and it would be unkind of them to attempt to take these holy tasks from you. All the long-lost allies of abandonment, rejection, unworthiness, and shame. Rage, jealousy, unmet grief and partly processed loneliness. They have all come into the relational field with you, as part of an extraordinary gathering.
When all is said and done, perhaps there is no secret to co-creating a fulfilling, supportive, mutually beneficial intimate relationship, as it is always in the end a movement of the unknown. Healthy intimacy is not something you will figure out one day by way of some checklist or magical formula, but something you are asked to live in each moment, in all its chaotic glory. By learning to take care of yourself, you are creating a foundation upon which the mysteries of intimacy can come alive within and around you, providing a crucible like no other for the great work of aliveness that you have come here to embody.
:bow:
~~ courage ~ compassion ~ connection ~~
~~ ~~ ~~ ~~ vulnerability ~~ ~~ ~~ ~~

~~ ~~ ~~ ~~ Γνῶθι σεαυτόν ~~ ~~ ~~ ~~

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