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Shangri-La
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

11. Aug 2011, 08:38

Bei mir führt jegliche Art von Kiffen und jeder Dosis lediglich zu Depressionen und Paras... nix für mich :nixplan:
Du kannst nirgendwo anders leben als im JETZT. Du kannst nie etwas ändern außer JETZT.

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Antigen
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

11. Aug 2011, 20:18

Also ich mag Gras besonders in kombination mit musik =D

daher gebracht hat es:

-anderes/stärkeres musik empfinden
(melodie bezogen)

-aphrodisiakum vor allem bei mir... werd davon spitz wie sonst was xD

-spaß

-einen anderen blickwinkel auf dinge zu haben
hier liegt auch ein gigantischer unterschied zwischen "richtigen" psychedelikan und diesem Kraut
Wenn ich auf nem Trip bin dann weiß ich nich mal was ich mit so was wie "geld" oder "TV" anfangen soll
ich bin dann froh wenn ich den scheiß wieder in ruhe lassen kann und malen kann o.ä.
Aber bei Gras bin ich noch in der realität nur habe quasie ne grüne brille auf und kann dadurch dinge intensiver oder anders wahrnemen
und das sehe ich als bereicherung an

besonders geil bei Musik wo es um den Text geht (z.b. Prinz Pi, Samsas traum, the xx)
oder bei div. "kinder-jugend zeichentrick serien" es gibt nichts geileres als stoned south park oder spongebob oder auch doug funny xD
weil man kann lachen aber man kann auch gut sachen interpretieren die man ansonten nicht so gesehen hätte

-geschmäcker endecken die ich nüchtern ekelhaft finden würde =)
Nein du hast dich NICHt verlesen... ich kann keine Rechtschreibung!

Und dann heb ich ab in den Himmel ganz weit nach oben, dort wo die Engel für mich singen keine Macht den Drogen

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indol
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

14. Aug 2011, 08:03

Seit dem ich psychedelische Drogen konsumiere hat sich subjektiv eine extreme Veränderung des "bekifft" seins eingestellt. Ich schätze außerdem inzwischen die körperliche Wirkung sehr. Wenn ich mal wieder viele Wochen Geist und Körper nur der Freundin, Familie, Arbeit usw. gewidmet habe, zwingt mich die Cannabiswirkung sanft aber bestimmt zur Entspannung und führt mir mein Schlafdefizit vor Augen. Außerdem empfinde ich den psychedelischen Teil der Wirkung (Farbintensivierungen, leichte CEVS und die veränderte Musikwahrnehmung) als sehr beglückend, weil er mich an meine "richtigen" Trips erinnert. Ich rauche allerdings ohne Tabak und nur aus der Pfeife und höchstens 1 mal im Monat. Im Winter schleicht sich gerne mal ein Monat ein, an dem ich öfter etwas rauche.. aber meist nur weil ich das Auto in der Zeit sowieso gerne stehen lasse :D

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jase
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

25. Aug 2011, 10:57

Extrem viele Lachflashs, den Kontakt mit Leuten, der daruch entstand das man die selben Interessen & Gras hat/braucht :D
Die langsame Abkapslung von der Gesellschaft, Isolation von mir und meinen Freunden gegenüber "normalen" Aktivitäten.

meditative Zustände, Antriebslosigkeit, heilendes Musikhören, Fettleibikeit :D, Geldsorgen, Konsumwahn ect.

Mittlerweile smoke ich nur noch abunddann, das heißt ich genieß die positiven Aspekte und lass den restlichen Schotter der bei täglichem Konsum ect. sich bei mir einstellt außen vor.

Ach ja und kiffen & aufs sofa chillen und sich gehen lassen liebe ich von ganzem Herzen :D

Liebe Grüße

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Eulenspiegel
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

26. Aug 2011, 07:07

Mir ist grad aufgefallen, daß die Fragestellung "Was hat dir Kiffen gebracht?" eine Kosten/Nutzen-Rechnung beinhaltet. Menschen handeln in der Regel nur, wenn sich Aussicht auf Profit bietet. :klug:
Frage nicht, was Dein Dope für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Dope tun kannst! :D
And I'll spread my wings 'till sun and moon, singing the song of life, dancing the dance of life, becoming life itself, no longer knowing, that I am.

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Foulfellow
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

26. Aug 2011, 13:28

Was hat es mir gebracht? Ein schlechtes Langzeitgedächtnis.

Aber:

Für mich ist das Kiffen der Schlüssen ins Reich der Träume, denn ohne kann ich nicht schlafen.

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anima
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

26. Aug 2011, 13:57

Ist bloß ne Konditionierung.
Würdeste vor'm Schlafengehn immer ne Tasse Kräutertee trinken, dann wär's der Kräutertee, ohne den du nicht schlafen könntest ;) Wobei Kiff und Kräutertee türlich schon zwei Paar Schuhe sind.
Mir ist das nur in'n Sinn gekommen, weil ich diese Konditionierung unbedingt loswerden wollte und damals dann halt anstatt noch nen letzten (oder 2 ^^) Kopf vor'm Pennen zu rauchen, mir nen lecker Tee gemacht hab und bereits nach 2-3 Nächten die Umgewöhnung hinter mir hatte. Den Tee dann wegzulassen kam von allein und war klaro deutlich einfacher, als einfach nicht mehr zu kiffen bevor der Sandmann kommt.
Wir machen unsere Welt ;)

Hab meinen Konsum in letzter Zeit ziiiieemlich reduziert und fange nun wieder an zu träumen btw ... vonwegen Ticket ins Land der Träume un'so :)
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Foulfellow
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

26. Aug 2011, 15:53

=)

Ich mache das seit vielen Jahren so mit dem kiffen und träume trotzdem unglaublich viel, intensiv und sehr sehr plastisch.. in letzter Zeit auch hin und wieder luzid.

Führe dazu auch ein Traumtagebuch..

(klar gibt es phasen wo man die träume weitgehend nicht in den alltag mitnehmen kann)

Allerdings ist es so, dass man das Traumerlebniss sehr shcnell vergisst.. vor Allem wenn man nach dem aufstehen gleich wieder kifft (: (was ich schon lange nicht mehr mache, ausser am Weekend) *g*

Und naja, mir ist durchaus bewusst, dass das rein psychisch ist mi^t dem Schlaf.. aber ich habe schon sehr sehr viel versucht aber in mir hat sich halt festgebrannt : "ohne Substanz = kein Schlaf"... das ging in der Vergangenheit von GBL, Benzos (hzab sogar NL verschrieben bekommen *g, levomepromazin und seroquel, welches ich über Jahre nahm, davon 1 Jahr regelmässig) bishin zu div. Pflanzen und mittlerweile halt nur noch das Kiffen.

:strubbel: aber ich denke, auch das wird sich irgendwann auflösen..

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anima
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

26. Aug 2011, 16:01

Womöglich. Und wenn nicht, dann ist Gras sicher noch das bekömmlichste und nebenwirkungsärmste Mittel der Wahl (bzgl. den anderen, die du aufgeführt hast und einer Persönlichkeit, die mit derartigem Konsum klarkommt, was ja der Fall zu sein scheint).

Wenn ich, wie gerade, wenig kiffe, dann mach ich das auch abends erst; so ~1-2h vor'm Pennengehn. Liegt aber sicher daran, dass ich dann eben mein Verlangen gestillt wissen möchte, um eben auch besser einschlafen zu können. Dass ich zur Zeit träume überrascht und freut mich auch ... sobald ich (wieder) mittags oder am frühen Abend mal was dampfe und dann eben abends nochmal (geschweige denn den ganzen Tag, was es auch ab und an gibt), hört die Träumerei allerdings ziemlich schnell wieder auf :nixplan: Scheint da solche & solche zu geben ...

:wink:
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Yagé
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

26. Aug 2011, 19:57

Wundert mich ehrlich gesagt auch etwas. Also, ich merke es nicht nur in Zeiten, in denen ich dampfe, sondern auch und vor allem, wenn ich mal verzichte - plötzlich erhalten meine Träume wieder eine Tiefe und Plastizität, das ich mich völlig überrascht freue, wie intensiv und faszinierend Träume sein können. Da kommt es nicht selten vor, dass ich Stunden darüber nachdenke. Zu Zeiten des "Schleiers" funktioniert das wenig bis überhaupt nicht.

Na, sicherlich ist Kiffen eine Kosten-Nutzen-Analyse. Doch dort hinein fließt ebenso mit ein, wie häufig man konsumiert. Also ähnlich wie Anima fahre ich am besten abends einen, 2 Stunden vorm Schlafengehen, zu dampfen, um dann langsam, aber nicht direkt, in den Schlafnzu gleiten und bestenfalls auch immer ein paar Tage oder Wochen zu verzichten. Je seltener desto besser. Aber auch bei täglichem Konsum, gerade in Zeiten ohne Verpflichtungen, hat seinen Reiz. Man lebt eben anders und nimmt auch über die direkte Wirkzeit hinaus noch verändert wahr, was einem, ohne den Anschein der Fremdheit zu erwecken, durchaus interessante Erkenntnisse über Personen liefern kann.

Allgemein hat es eben doch viele Vorteile! :joint:
... mit einigen Einschränkungen.
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Foulfellow
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

27. Aug 2011, 11:10

Hmm ist wirklich von Person zu Person verschieden..

Aber viele Leute die ich kenne, die seit Jahren 24/7 kiffen, haben am Anfang behauptet, sie träumen nicht mehr (was natürlich nicht stimmt, wir träumen eigentlich jede Nacht, wir erinnern uns nur nicht dran).. und ein paar Jahre später kamen die Träume dann wieder zurück :nick: ..

Kenne aber wiederum auch Leute die meinen, nie etwas zu träumen..

Also ich denke einen Teil der negativen >(Neben)Wirkungen vom Kiffen die ich selbst ja auch sehr genau kenne, kann man auch 'überwinden'..
zB. die Motivationslosigkeit, die Faulheit etc.. gewöhnt man sich erstmal daran bekifft dieselbe Leistung zu bringen, ist es eigentlich kein Problem mehr Dinge bekifft umzusetzen.... natürlich davon abgesehen, dass man sich in einem Rauschzustand befindet *g

Manchmal habe ich auch durch ganz heftige Sativa strains, wenn ich zuviel geraucht habe solche körperlichen Nebenwirkungen wie Herzrasen, hoher Puls und Bodyload.. aber wirklich Angst hat mir das nie gemacht.. geht auch wieder weg..

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raellear
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

27. Aug 2011, 17:43

Fuer mich ist Gras eine sehr gesellige Angelegenheit. Ich hab nie die Motivation verspuert, mir selbst welches zu kaufen um mich damit dann solo abzudichten; es ist schonmal vorgekommen, dass nach Sessions hier was rumlag und ich das dann allein in der Bubble weggemacht habe, aber so richtig Freude ist dabei nicht aufgekommen.
Unter Freunden schaetze ich die leicht oeffnende Wirkung, wenn man zusammen einen Joint raucht; das Gefuehl, etwas zu tun zu haben; dieser leichter und katerlose Rausch, der nach nicht allzulanger Zeit dann wieder ausklingt. Ein bischen Empathie eben und Beschaeftigung.

Was ich an der Kifferei nicht mag: Das Gefuehl, nach einem Festival gerne mal ne Kippe rauchen zu wollen, einfach um den Nikotinflash nochmal zu erleben; die Scherereien, die man sich u.U. mit dem Staat einhandeln kann. Und die ungesund wirkenden Schleimbrocken, die man sich morgens aus dem Hals wuergt, wenn man viel geraucht hat. :/
"if we are able to give priority to the meditation then all else will eventually fall into place on its own accord"

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Yagé
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

28. Aug 2011, 08:28

Foulfellow hat geschrieben: Also ich denke einen Teil der negativen >(Neben)Wirkungen vom Kiffen die ich selbst ja auch sehr genau kenne, kann man auch 'überwinden'..
zB. die Motivationslosigkeit, die Faulheit etc.. gewöhnt man sich erstmal daran bekifft dieselbe Leistung zu bringen, ist es eigentlich kein Problem mehr Dinge bekifft umzusetzen.... natürlich davon abgesehen, dass man sich in einem Rauschzustand befindet *g
Ich bin ebenfalls der Meinung, das die Nebenwirkungen mit der Zeit abnehmen bzw. das man lernt damit umzugehen. Irgendwann kennt man diese Welt, weiß um deren Tücken und schafft es trotz Wahrnehmungsveränderung eine Synchronität zwischen Innen und Außen herzustellen. Deshalb gelingt auch, was zu Anfang undenkbar schien, dass man in diesem Zustand auch lernt sich mit nüchternen Personen zu unterhalten ohne die Angst haben zu müssen gleich "entdeckt" werden.

Allerdings, so finde ich, gibt es auch Nachwirkungen, die ich nicht einfach wegtrainieren kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, die Menge und Art des Verdampften steht im direkten Verhältnis zu dem Höchstmaß an Leistungsfähigkeit, die ich am Folgetag erbringen kann - in meiner alten Arbeit, die damals einer angenehmen Routine glich, war es mir auch kein Problem, morgens vor der Fahrt noch einen zu dampfen. Ich konnte arbeiten, erledigte meine Themen, hatte keine allzu große Verantwortung und mache Pausen wenn ich es für richtig hielt.
Mittlerweile werde ich weit mehr gefordert und spüre sofort, wenn ich nicht 100% leistungsfähig. Wenn diese Leistung aber an Ergebnisse und Erwartungen geknüpft ist, gehen einem schnell die Ausreden aus, wenn man täglich kifft, und die Selbstzufriedenheit sinkt rapide ab.
Vielleicht lernen einige sich dieser Leistungsfähigkeit wieder anzunähern. Aber ich für mich sehe da nur einen Kompromiss im Einschränken des Konsummusters.

Was mir in Zeiten nach einem starken Konsum ebenfalls fehlt ist jene Eigenschaft, die währenddessen stark ausgeprägt ist und mit zur angenehmen Wirkung beiträgt: die Offenheit und Authentizität. Ich rede nach solchen Tagen bedeutend weniger, bin introvertiert und denke viel mehr über alles nach - diese Leichtigkeit m Redefluss und die Lockerheit mich nach intuitiver Eingebung in Gespräche einzuklinken geht mir fast gänzlich ab. Unwillkürlich überlege ich, wie ich zu sein habe, und bin nicht einfach. Das führt manchmal gar zu Missverständnissen über die ich mir gleich doppelt des Kopf zerbreche.

Das sind leider zwei deutliche Nachwirkungen, die ich mal hier in den Raum stellen möchte. Bitte seht das nicht als einseitige Betrachtung, denn jedes Konsummuster, genauso wie wohl die meisten Substanzen, haben noch sehr viele Sonnen- und Schattenseiten, die nur im subjektiven Handling des Konsumenten ausbalanciert werden können.
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Foulfellow
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

28. Aug 2011, 11:44

Was mir gerade noch einfällt : Auf Psychedelika (ja, auch kiffen) sieht man eigentlich viel normaler aus als man sich selbst wahrnimmt.. bzw. ich hab das oft so erlebt, gerade viel auf LSD, dass ich mit Leuten sprechen musste (die nicht wissen durften, dass ich drauf bin) und mir selbst enorm drauf vorkam, allerdings verlief das Gespräch und die Handlung wie automatisch (und richtig) ab.. wie in einem Film. Die anderen leute haben nie gemerkt, dass ich drauf war- (ausser es waren Leute, die selbst auch konsumieren). Ist eigtl noch spannend.. beim kiffen ist das für mich dasselbe, ausser man bekommt rote Augen oder so.

die Menge und Art des Verdampften steht im direkten Verhältnis zu dem Höchstmaß an Leistungsfähigkeit, die ich am Folgetag erbringen kann
Damit hast du Recht..

Man sollte den Konsum schon so einkalkulieren, dass er mit dem Alltag harmoniert.

Ich für meinen Teil musste da in den letzten Monaten auch eine Änderung vornehmen.. kiffe jetzt nur noch abends, mit einer Ausnahme (gibt ein Tag, wo es keine Rolle spielt)..

So bleibt es mein tägliches Schlafmittel.. aber die Dinge die ich erledigen muss, erledige ich vorher..

die Offenheit und Authentizität. Ich rede nach solchen Tagen bedeutend weniger, bin introvertiert und denke viel mehr über alles nach
Diese Erfahrung habe ich zwar selbst nicht so ausgeprägt gemacht, allerdings trifft das auf einige bekannte zu ;)



Was mich am allermeisten stört:

Das 'Vergessen'.. die Vergesslichkeit.. wobei es mittlerweile bei mir nicht mehr so schlimm ist. Wenn ich Gedankengänge habe, die ich mir merken will, schreibe ich sie auf.

Aber man kann ja auch das Gedächtnis trainieren... macht man immer wieder Gedächtnistraining, bleibt man eigtl. gut im Schuss.. bzw. probiert es halt selbst mal aus. Mir ist das mittlerweile zu anstrengend und ich brauche das auch nicht mehr..




Lustig ist, dass ich mich an Dinge die ich bekifft erlebe - besser erinnere - wenn ich wieder bekifft bin, als nüchtern. Umgekehrt natürlcih genauso.. nüchtern Erlebtes wird bekifft in den Hintergrund gerückt, sowie es dann wieder in den Vordergrund rückt, wenn der Flash nachlässt.

Ansichtssache
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

20. Sep 2011, 00:48

Mir hat kiffen, vor allem die ersten Male, schier grenzenlosen Hedonismus gebracht. Die Intensivierung der Farben, der Fressflash, die verstärkte Musikwahrnehmung mit leichten Synästhesien... auch kann ich im bekifften Zustand viel Arten von Musik besser verstehen, zum Beispiel Tool oder vor kurzem erst Younger Brother. Die Wirkung als Aphrodisiakum ist auch einfach nur göttlich und lustige Sachen sind noch viel lustiger. Das Übliche halt.^^

Was ich jedoch feststelle ist, dass mit jedem Mal konsumieren (und ich denke nicht, dass das an der Gewöhnung liegt, kiffe vielleicht 1-2 Mal im Monat, dann aber so 3 Tage durch) die schrägen Gedanken immer uninteressanter und kontrollierbarer werden. Nichtsdestotrotz ist es echt toll, was ich da alles erleben durfte. Zwar bei weitem nicht so bedeutend und tiefgehend wie andere Psychedelika aber dafür so unendlich bizarr. Zum Beispiel so schnell denken, dass ich mit dem sprechen nicht mehr hinterherkomme. Oder bunte Muster am Boden, die ich mit den Händen beeinflussen kann. Einmal kam ich mir gar vor als sei ich ein Schimpanse. Auch die Synästhesien nehmen bei Schläfrigkeit hin und wieder die Gestalt von Zeichentrickfiguren an.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ich mich bekifft auch mal zwei Stunden lang hinsetzen kann und nen Film schauen oder irgendwas schreiben (ok, hab ich erst einmal für die Uni, hat aber super geklappt). Sonst werd ich immer recht schnell unruhig.

Die negativen Seiten:

- Ich kann mich eigentlich nur an ein Viertel des Erlebten so richtig erinnern, hab jedoch nicht das Gefühl, dass im Alltag das Gedächtnis drunter gelitten hat... schon eher unter Psychedelika, bzw. hat es sich verändert. Ist schwer zu erklären, aber ich vergesse oft Aufgaben oder Dinge die ich machen wollte komplett bis sie mir wieder einfallen. Habe das Gefühl dass ich früher manche Sachen eher im "Hinterkopf" behalten habe. Andererseits war ich schon immer verpeilt, vielleicht such ich auch nur nen Sündenbock.

-Leider sind nicht nur die positiven Wirkungen bei mir recht stark. Teilweise erleb ich Paras die nimmer normal sind. Seh beispielsweise in der Bahn die Leute mit dem Kopf schütteln, wie als wüssten sie dass ich bekifft bin (könnte echt sein, weil ich rote Augen krieg, glaub aber eher nicht so^^). Oder hab das Gefühl dauernd aufs Klo zu müssen, alle 5 Minuten. Oder dass ich grad krank werde was auch meistens Quatsch ist... Wenn ich WIRKLICH WIRKLICH bekifft bin hör ich sogar Stimmen oder seh mehrere alternative Versionen der Zukunft gleichzeitig, in denen oft negative Dinge passieren. Also ist schon alles klar als Halluzination erkennbar aber WTF? Selbst Hawaiianer wirken nur selten derartig stark. Außerdem ist der Trip vom Gras bei mir so gut wie immer psychoseähnlicher...

Aber stimmt schon (@ Yagè) man lernt definitiv mit der Zeit sich in Gesellschaft normal(er) zu verhalten, find ich im übrigen auch bei "stärkeren" Psychedelika der Fall. Ist aber ganz gut so, da es einem neue Möglichkeiten der Erforschung der Welt unter einem anderen Blickwinkel erlaubt, also zum Beispiel in der Stadt, mit Freunden, im Museum usw.

Alles in allem hab ich den enormen Vorteil, dass ich noch nicht mal seit 2 Jahren kiffe. Hab auch definitiv nicht vor, jemals ein krasses Konsummuster bezüglich dieser Droge aufzubauen, da ich mitlerweile auch ein paar Leute kenne, die sich so die Genußfähigkeit bezüglich dieser wunderschönen, kreativen Substanz kaputt gemacht haben, weil sie davon depressiv wurden oder Selbstzweifel bekommen... Und das find ich dann doch recht schade drum. ;)

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