tribble
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Was hat dir Kiffen gebracht?

19. Jan 2009, 17:08

Die neuesten Argumente gegen Cannabis aus den USA - Typische Nebenwirkung vom Gras: Du lässt dich anmalen. Eine Videodokumentation der ONDCP.

http://www.hanfplantage.de/was-hat-dir- ... 18-01-2009
Europäische Drogenpolitik: encod.org // Weitere: hanfplantage.de hanfparade.de hanfmuseum.de www.psi-tv.tk gruene-hilfe.de safer-clubbing.org

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homme
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

19. Jan 2009, 19:39

Man sollte nur noch lachen, was alles Absurdes in der Welt passiert.

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Yagé
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

3. Dez 2009, 13:26

Nachdem ich jedes mal wieder auf diesen Thread aufmerksam werde und über die Ausgangsfrage nachdenke, möchte ich heute mal in die Runde fragen: Was hat euch das Kiffen gebracht?

Ich denke seit einiger Zeit darüber nach und stelle jedes Mal wieder mit Entsetzen fest, das mir Cannabis mehr Genussmittel, als Werkzeug zur Erkenntniserzeugung ist. Das magische Auge des Trips schließt, sobald die Wirkung abklingt, die Erkentnisse, ein sprudelndes Leuchtfeuer der Gedanken, verblasst noch ehe die letzten Erscheinungen schwinden.
Der Zustand eines Hochs ist anregend, faszinierend und inspirierend. Doch davon bleibt mir nichts, ich kann von dem, was ich erfahre, nichts transferieren. Am Ende bleibt eine ansatzweise Ahnung, zu was Cannabis fähig ist; ich sehe Szenen vor meinem geistigen Auge, kann diese aber weder nachleben, noch verarbeiten; es ist ein Genuss - nicht mehr; ein tieferes Verstehen, ein höherer Spannungsbogen, ein innigeres Erleben, ein intensiveres Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken; aber sobald die Wirkung kippt, die Müdigkeit einher fällt, schwindet der Zauber und es bleibt nichts als Trägheit und Apathie.

In gesellschaftlichen Runden, mit einem Freund oder einer Freundin zusammen oder auch mal alleine, zum Genuss, ist es für mich durchaus geeignet. Ich habe mit Cannabis auch nie Probleme gehabt. Aber für mich steckt dahinter kein weiterer Nutzen, wenngleich einige Erlebnisse durchaus psychedelisch waren.

Wie empfindet ihr das? Nutzt ihr Cannabis oder genießt ihr es nur?
Die Realität ist Spiegelbild der Seele; wird nun das Innere verzerrt, so verschieben sich auch die Wesenszüge der Wirklichkeit.

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Ghost35-
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

4. Dez 2009, 09:56

Yagé hat geschrieben:Ich denke seit einiger Zeit darüber nach und stelle jedes Mal wieder mit Entsetzen fest, das mir Cannabis mehr Genussmittel, als Werkzeug zur Erkenntniserzeugung ist. Das magische Auge des Trips schließt, sobald die Wirkung abklingt, die Erkentnisse, ein sprudelndes Leuchtfeuer der Gedanken, verblasst noch ehe die letzten Erscheinungen schwinden.
Der Zustand eines Hochs ist anregend, faszinierend und inspirierend. Doch davon bleibt mir nichts, ich kann von dem, was ich erfahre, nichts transferieren. Am Ende bleibt eine ansatzweise Ahnung, zu was Cannabis fähig ist; ich sehe Szenen vor meinem geistigen Auge, kann diese aber weder nachleben, noch verarbeiten; es ist ein Genuss - nicht mehr; ein tieferes Verstehen, ein höherer Spannungsbogen, ein innigeres Erleben, ein intensiveres Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken; aber sobald die Wirkung kippt, die Müdigkeit einher fällt, schwindet der Zauber und es bleibt nichts als Trägheit und Apathie.
Klingt wie ne Kapsel Lachgas :strubbel:
10 Sekunden hat man die Erkenntnis schlechthin. Die ultra-Erleuchtung.
Und dann ist sie schon wieder weg.
Wobei Kapseln bei mir zumindest unbewusst sehr viel ausgelöst haben.

Mit cannabis habe ich persönlich eher wenig Erfahrungen gemacht, vor allem, da ich den Effekt (trotz öfteren Konsum) nie wirklich wahrgenommen habe. Höchstens bei nem Blunt.
Ich muss aber auch bestätigen, dass mir diese "Trips" echt nichts gebracht haben, ausser einen abgefuckten Abend mit einem kleinen psychedelischen Zusatz.
Um auf deine Frage zu antworten Yage würde ich es eher als Genussmittel unterordnen.
Und Gott sprach zu Moses:
"Ich bin, der ich bin!"

hiob

Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

3. Jan 2010, 10:56

was mir kiffen gebracht hat?
:denk:

hmmmm.

unterm strich:

ärger mit den bullen
und
ärger mit linken dealern

desweiteren:
ein verminderter antrieb, fehlende initiative, nachlassende spontanität und interesse.
eine strörung des kurz und des langszeitgedächnisses sowie konzentrationsschwächen.
nicht durchschaute scheintiefen und allgemeine kritikschwäche.
eine wesensverändering in richtung zunehmender selbstbeobachtung und selbstzuwendung sowie beschäftigung mit der eigenen person.
eine abwendung vom leistungswillen, ein leistungsnachlass und damit einhergehende soziales desinteresse.
auch genannt:
"amotivationales syndrom"

desweiteren:

ach nee, lass ma mal lieber.
:angst:

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anima
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

3. Jan 2010, 11:13

Sprich: Es hat einigen deiner Schwächen ein Gesicht bzw. einen Namen gegeben ...

... es gab dir eine Erklärung (und Entschuldigung) für negative Wesenszüge und somit das gute und beruhigende Gefühl, zumindest einen nicht kleinen Teil der Schuld, dass du müde, vergesslich usw. geworden bist, von dir abschieben zu können ...

... auch nimmt es dir die Unfähigkeit ab und überträgt es auf sich selbst, die du beim Erwerb und dem Konsum an den Tag gelegt hast ...

... in zwei Worten festgehalten ist Gras für dich also ein pain-releaser :fies:

Und sowas naives und dummes aus deinem Munde, hiob :ohnein:
Du enttäuschst mich schwer ... schiebst du hier doch ganz klar Verantwortung von dir ab, von der du täglich predigst, dass man eben dies nicht mit ihr tun kann/soll.

Ich hoffe nicht, dass nur, weil dir heute sooo laaaanngweilig ist, deine weiteren Beiträge ebenfalls so niveaulos werden. Die Langeweile sollte dir doch zumindest genügend Zeit lassen, um dir ein / zwei Gedanken mehr und nicht weniger zu machen, bevor du postest :pfeif:

:joint:
My bubble -- my rules

hiob

Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

3. Jan 2010, 14:00

püh.
willste dich mit mir anlegen?
komm nur her du...du alter kiffer, du!
http://www.youtube.com/watch?v=88mnAAQP2Ss

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anima
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

3. Jan 2010, 14:14

:lol: ... immer wieder lustig anzusehen.

Auf den Rest deines Beitrags gehe ich nicht ein, denn ich denke, er sprich bereits allein Bände und verdeutlicht all das nachmals, worauf ich hinaus wollte ^^

:bussi:
My bubble -- my rules


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anima
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

3. Jan 2010, 15:04

Du gedenkst nicht ernsthaft mich mit deiner kleinen Anspielung zu treffen oder :verwirrt:

Naja ... ich nehm's einfach mal nicht an und gestehe einem hiob damit zu, dass es womöglich einen (nichtvorhandenen) Konflikt gibt, an dem er es vermag vorbei zu gehen ... dass sogar er es also schafft, etwas in Einsicht anzunehmen und nicht immer nur verlangt, dass andere dies in Bezug auf ihn und seine Aussagen machen :fies:

;)


... die eigenen Witze sind wahrlich noch immer die besten ...

:lol:
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mojo
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

23. Feb 2010, 19:44

mia als ex dauerkiffer hat es am ende nicht mehr viel gebracht am anfang hat es mia viel spass und freude bereitet und einige witzige stunden ,aber wen man jeden tag kifft wirds irgendwann nicht mehr schön und man wird faul evt depri weil man die sachen die man machen will nicht mehr macht weil man sobald mann einen geraucht hat keinen bock mehr hat auf nix und sich mit der zeit auch evt abkapselt von freunden usw oder nur noch bei den freunden chillt die jeden tag kiffen und dann zusammen vorm fernseher hocken bis abends und keiner redet was nur eine pfeife nach der anderen!

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Yagé
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

14. Apr 2010, 10:55

@ mojo
Sehe ich übrigens ähnlich. Wenn man einmal in die Versuchung kommt, täglich zu rauchen, geht sehr schnell der Zauber verloren. Man gewöhnt sich an die Wirkung, kann sie besser einschätzen; der Rausch kommt nicht mehr so unerwartet, man weiß, worauf man sich einlässt, weiß, wie man reagiert und kann planen, was man die Zeit über tut.
Die extreme Träge, die man oft am darauffolgenden Tag empfunden hat, relativiert sich weitgehend. Man weiß, damit umzugehen - wird nach einiger Zeit auch etwas aktiver. Aber aus meiner Sicht schränkt ein träglicher Cannabiskonsum schon ein. Mir fallen anstehende Entscheidungen schwerer, ich vertröste mich gelegentlich, nicht regelmäßig, auf den Abend, an dem ich es mir wieder "gemütlich" machen kann.
Außerdem erscheinen abendliche Tätigkeiten wie Lesen, Fernsehen, Musik hören oder Schreiben bedeutend langweiliger ohne Cannabis. So treibt man sich immer wieder in die Versuchung. Auf der anderen Seite sind die Zustände, auch bei täglichem Konsum, sehr angenehm. Wie bereits erwähnt, weiß man, woran man ist. Auch das Verweilen unter anderen Menschen, das Telefonieren oder Reden mit nicht wissenden nüchternen Personen wird zunehmend unproblematisch.

Mir ist dabei aufgefallen, dass ich, sofern ich konsequent bin und mich dazu überwinde, sehr gut auf Cannabis verzichten kann. Erscheinungen einer Sucht habe ich nicht. Nur die unterschwellige Sehnsucht nach gesteigertem Genuss. Nach Nahrung, Musik, Filmen, Serien... oder auch Gesprächen, Gedanken, Geschriebenen...

Auf die Frage, was mir Cannabis gebracht hat, würde ich heute antworten:
Sehr viele wunderschöne Momente, die ich zwar größtenteils vergessen habe, welche mir aber zumindest emotional noch gegenwärtig sind. Ich erinnere mich gerne daran, mit welcher Intensität ich mitunter Natur, Tiere und Menschen gespürt habe; welche Glücksgefühle ich an der Sonne erlebt habe; welch tiefsinnige Gespräche ich darauf führte; wie tief ich in Filme hinein dringen konnte und zu einem nie geahnten Verständnis aufstieg.
Ebenso wie Musik. Wunderschöne, selektive Klänge. Elektronische Musik verwandelt sich im Geiste zu einer Erlebniswelt. Man taucht ein, in die Atmosphäre, in die Tiefe und genießt vollkommen neue, noch nie gehörte Klänge in längst bekannter Musik.
Einsichten habe ich ebenfalls gewonnen. Jedoch erscheint mir das Potential, nachhaltig Dinge zu ändern, sehr gering zu sein. Vielmehr ist es eine Möglichkeit intellektuell zu entspannen - nicht so stumpf wie Alkohol, nicht so anstrengend wie klassische Psychedelika, nicht so verführerisch und suchterregend wie Opioide; sondern von allem Etwas.
Im Nachhinein möchte ich es nicht missen. Aber es hat auch seine Schattenseiten. Diese sind aber im Vergleich zur Verteufelung der Medien, zur angeblichen Gefahr und zu ähnlich, mitunter leichter erhältlichen Drogen, sehr gering. Aus diesem Grund kann ich auch die weite Verbreitung durchaus verstehen und erachte es für mich als bedeutend angenehmer und wertvoller als beispielsweise Alkohol.
Die Realität ist Spiegelbild der Seele; wird nun das Innere verzerrt, so verschieben sich auch die Wesenszüge der Wirklichkeit.

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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

31. Jul 2011, 21:58

- Spaß und Gelächter
- Zeitvertreib
- Ideen
- Entspannung
- Die Möglichkeit über Sachen aus ner anderen Perspektive nachzudenken - eine Art "reset Knopf". Wenn ich einen Rauche werfe ich das "Thema" unter dem der Tag bis zu diesem Punkt standüber Bord (schwer zu erklären, ich hoffe ihr versteht das)
- Hilfe beim Einschlafen
- Intensivierter Musikgenuss

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ohn
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

1. Aug 2011, 12:07

Mir hat das jahrzehnte lange kiffen am ende in verbindung mit einer problematischen lebenssituation eine schwere angststörung gebracht.
Ansonsten hat das seit der jugend regelmäßige kiffen mich so geprägt, dass ich mich eigentlich immer bekifft fühle, auch wenn ich jetzt gar nicht mehr bekifft bin.
Für mich war kiffen im wesentlichen eine alltagsdroge, die sich (besonders in kombination mit alkohol) sehr gut zur verdrängung eigenete.
"Starke Drinks und schöne Frauen"
(Mein Vater über den Sinn des Lebens)

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Zitkalaska
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Re: Was hat dir Kiffen gebracht?

9. Aug 2011, 19:11

- Wunderschöne, intensive Musikerlebnisse. Yagé hat das sehr schön beschrieben. =)

- Das Wissen, dass ich/mein Körper eigentlich besser und schneller trommeln (Darabouka) kann als gedacht. Dh ich könnte es eigentlich, kann aber nichtbekifft zu wenig abschalten und verkrampfe mich zu fest. Ev. habe ich bekifft aber auch nur gemeint, besser trommeln zu können, ist schwierig zu beurteilen.^^

- Gesteigerte Sensibilität, das erstmalige Fühlen der Handchakren

- super Aphrodisiakum

- Lachflashs und gute Gespräche mit Freunden

- Schöne Naturerlebnisse

- Beruhigung

Von all den tollen Erkenntnissen blieb mir oft auch nicht viel übrig. Ich habe mir mal versucht aufzuschreiben, was mir alles so in den Sinn gekommen ist, wenn es nicht gerade durch das schlechte Kurzzeitgedächtnis gekillt wurde. Es war nichts besonders, jedoch von einer Sichtweise her betrachtet, die durchaus erfrischend war und deshalb sehr interessant. Wenn also auch einiges Stuss ist, denke ich, dass das THC schon ein gutes Potential hat.

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