Spassbremse
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Ayahuasca Dosierung?

4. Dez 2013, 18:01

Kuckuck! :)
Ich hab mich grad etwas durchs Forum gewühlt, aber auf meine eigentliche Frage keine Antwort gefunden.
Ich würde am Samstag gerne mit einem oder zwei guten Kumpelz mal Ayahuasca probieren. Dazu hab ich mir Caapi und Virdis geordert. Nun frage ich mich natürlich wie viel ich von beidem pro Person so rechnen darf? Hab schon den einen oder anderen Threat im Nexus durchgelesen, allerdings finde ich dort dermassen widersprüchliche Angaben, dass ich nun garnicht weiß woran ich bin.
Wenn ich das richtig verstanden hab, dürfte ich mit 30g Caapi pro Person rechnen. Bei der Virdis allerdings hab ich Angaben zwischen 25g und 200g gelesen. Hab sogar einen Beitrag entdeckt, indem jemand schreibt, 123g Virdis wären wirkungslos gewesen. Der Wirkstoffgehalt soll hier ganz erheblich schwanken.
Ich bin mir sicher, dass der eine oder andere hier schon erfolgreich Aya konsumiert haben dürfte, also mal raus mit der Sprache, mit wieviel Pulver geht ihr die Sache denn so an?

LG
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Erraphex
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Re: Ayahuasca Dosierung?

5. Dez 2013, 06:40

Ganz grundsätzlich: Ich bin relativ skeptisch gegenüber dem Ayahuasca Konsum @home ohne "professionelle" Begleitung durch ausbildete Schamanen / Heiler. Ein energetisch sicherer Raum ist imho über die Maßen wichtig für eine Ayahuasca-Erfahrung und es braucht sehr, sehr viel Erfahrung einen solchen herzustellen. Es gibt derart viele Entitäten, die angezogen werden von der Arbeit mit der Pflanze und der veränderten Energie - mit denen man ganz sicher nichts zu tun haben möchte....

Da euch das aber mit Sicherheit nicht abhalten wird, grundsätzlich zur Dosierung - die ist hier imho primär deswegen sehr schwierig, da die Intention (was möchte ich von der Pflanze / woran möchte ich arbeiten / was möchte ich wissen etc) bei der Arbeit mit Pflanzen ganz generell und mit Ayahuasca im Besondern essentiell ist. Je mehr wir geben, desto mehr gibt die Pflanze zurück. Wenn ich nichts gebe, gibt auch die Pflanze nichts zurück - ergo es stellt sich keine Wirkung ein. Die gleiche Dosis kann mit stimmiger und energetisch fokussierter Intention eine Erfahrung werden, die alle bekannten Grenzen sprengt und in jedem Sinne überfordert.

Daher lieber niedrig dosiert beginnen und dann bei Bedarf mehr trinken - es gibt Völker, bei denen mehrere Liter an Ayahuasca pro Nacht und Teilnehmer getrunken werden.
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Mao
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Re: Ayahuasca Dosierung?

5. Dez 2013, 14:11

Zuerst möchte ich mich den Vorposter anschließen. In dem Link wird meine Aya-Zuhause-Erfahrung beschrieben und die entscheidende Konsequenz die ich aus der Erfahrung gezogen habe war es auf gar keinen Fall wieder alleine Zuhause zu machen, at least nicht vor ner jahrelangen schamanischen Ausbildung. ;)

http://www.pantorise.net/viewtopic.php?f=24&t=898

Abgesehen davon ist es aus zwei weiteren Gründen schwer möglich eine Dosisangabe zu machen, die annähernd etwas über die zu erwartende Intensität aussagt. Erstens, weil die Alkaloidgehalt erheblich schwankt und zweitens weil Set, Setting und die Intention der Pflanze (in Wechselwirkung deine Intention mit ihr) imho und nach Berichten vieler, die mit der Madre mehr Erfahrung haben (wozu ich mich nicht zähle) mehr Gewicht hat als die Menge an Pflanzenrohmaterial / nn- + MAO-I. Dann kommt noch die Art der Zubereitung hinzu und und und...
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ungelesene_bettlektüre
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Re: Ayahuasca Dosierung?

8. Dez 2013, 17:00

ist es euch wichtig, die original-ayahuasca-pflanzen zu verwenden? soweit ich weiß, sind Peganum harmala und Mimosa hostilis sicherer zu dosieren (man nehme 3g samen von ersterem und 10g wurzelrinde von letzterem).
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Re: Ayahuasca Dosierung?

8. Dez 2013, 17:14

Jedenfalls mir ja, da ich die Intelligenz, die ich in der Arbeit mir ihr erlebe, mit der Ayahuasca Pflanze (Banisteriopsis caapi) verbinde.
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raellear
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Re: Ayahuasca Dosierung?

8. Dez 2013, 19:28

Bettlektuere: Ich habs bisher nur auf die von dir beschriebene Methode gemacht, glaube aber auch dass das richtige Aya nochmal eine ganz eigene Qualitaet hat.
Ob es besser, schlechter, intensiver oder harmloser ist als mit Peganum Harmala kann ich natuerlich nicht beurteilen. Da scheiden sich ja schon die Geister. Im Nexus wird Harmala von Heads, die beides gemacht haben, gern als duester(er) und schwer(er) beschrieben. Das Erd-Element ueberwiegt hier wohl.
Ich kann mich auf jeden Fall gut daran erinnern, dass ich in solchen Naechten mit Rue und Mimosentee mich vollkommen platt gefuehlt habe wenn es ein starker Turn war, die Tage danach sowieso.

Fuer mich persoenlich waren das immer sehr wertvolle und gewinnbringende Erfahrungen, auch wenn ich nie die Leitung eines richtigen Schamanen genossen habe. Ich denke man muss da viel auf sein Gefuehl hoeren - wenns laeuft ist gut, wenn es nicht laeuft wird einem das die Pflanze schon schnell zu verstehen geben. Deswegen auch sehr niedrig anfangen und sich langsam und vorsichtig an die Wirkung herantasten! Aya ist kein Spielzeug und nochmal ne andere Liga als die anderen trippigen Drogen.
Wenn man unvorsichtig ist, dann kann es sehr schnell grossen Schaden anrichten, wo ich auch monatelange Aufenthalte in der Geschlossenen nicht ausschliessen moechte.
Ich hab mit dem Konsum aufgehoert, weil es sich nicht mit meiner sonstigen (Theravada-)Meditation vertragen hat. Auf Dauer erwies es sich als zu anstrengend und zu verwirrend, zweigleisig zu fahren und es hat mir auch einige negative Erfahrungen mit der Pflanze eingebracht.
Aber vielleicht kehre ich ja nochmal zu ihr zurueck, wenn sich meine Lebensumstaende wieder aendern sollten. Wer weiss. ^^

Ich sehe das Thema Schamane aehnlich kritisch wie das Thema Mediationsguru. ^^
Klar ist es nicht schlecht einen Guide zu haben, aber man sollte im Hinterkopf bewahren dass dies auch nur Menschen sind die unter Umstaenden mit unreinen Intentionen arbeiten, um Macht an sich zu binden. Wenn ich mit solchen Dingen mein Geld verdienen wuerde, dann wuerde ich auch jedem erzaehlen dass er auf keinen Fall die Droge oder die Meditation ohne Schamane oder Guru machen sollte. Damit moechte ich niemanden davon abhalten mit Schamanen zu arbeiten, aber das sind so Gedanken, die mir auch in letzter Zeit gekommen sind, als ich so ueber die Schattenseiten meiner eigenen Praxis nachgedacht habe.
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Re: Ayahuasca Dosierung?

8. Dez 2013, 20:49

Wenn ich mit solchen Dingen mein Geld verdienen wuerde, dann wuerde ich auch jedem erzaehlen dass er auf keinen Fall die Droge oder die Meditation ohne Schamane oder Guru machen sollte. Damit moechte ich niemanden davon abhalten mit Schamanen zu arbeiten, aber das sind so Gedanken, die mir auch in letzter Zeit gekommen sind, als ich so ueber die Schattenseiten meiner eigenen Praxis nachgedacht habe.
Da ist auf jeden Fall eine Menge dran und das "Risiko" besteht immer.
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Re: Ayahuasca Dosierung?

9. Dez 2013, 06:01

raellear hat geschrieben: Ich sehe das Thema Schamane aehnlich kritisch wie das Thema Mediationsguru. ^^
Klar ist es nicht schlecht einen Guide zu haben, aber man sollte im Hinterkopf bewahren dass dies auch nur Menschen sind die unter Umstaenden mit unreinen Intentionen arbeiten, um Macht an sich zu binden. Wenn ich mit solchen Dingen mein Geld verdienen wuerde, dann wuerde ich auch jedem erzaehlen dass er auf keinen Fall die Droge oder die Meditation ohne Schamane oder Guru machen sollte. Damit moechte ich niemanden davon abhalten mit Schamanen zu arbeiten, aber das sind so Gedanken, die mir auch in letzter Zeit gekommen sind, als ich so ueber die Schattenseiten meiner eigenen Praxis nachgedacht habe.
Ein Schamane hat imho eine andere Rolle inne als ein Meditationsguru (was immer das sein soll - mein Zen-Meister z.B.? ^^ ), auch wenn sich die Rollen u.U. in gewissen Teilbereichen decken. Also abgesehen von einem sicheren Raum (die Bedeutung dessen ist erst langsam gewachsen durch meine Wahrnehmung was da draußen alles existiert), der Energie, die er reinbringt, die sich auf die Erfahrung auswirkt und sie intensivisiert, stellt er seinen Körper auch zur Verfügung, sodass die Pflanze durch ihn arbeiten kann (es ist nicht der Schamane der arbeitet!). Durch Gesang, mithilfe von Tabakrauch, durch's aussaugen, whatever. Das ist für mich ein recht bedeutsamer Aspekt. Ich war recht froh, dass er bei meiner letzten Zeremonie meine Wunde im Stirnchakra, aus dem schwarzes Getier krabbelte, schliessen konnte...

Und was ich überaus schätze an Gruppenzeremonien ist die Energie der Gruppe - das verschmelzen der Prozesse, sodass gild: My intention, is your Intention. Wenn alle fokussiert an ihrer / einer Intention arbeiten ist unglaubliches möglich.

Natürlich hast du Recht, es gibt sicher auch viele schwarze Schafe und alles, bei dem Heilung und Menschen zusammentreffen, ist gutes Futter für das Ego...
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Re: Ayahuasca Dosierung?

9. Dez 2013, 07:52

schwarze schafmanen? :verwirrt:

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getintoit
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Re: Ayahuasca Dosierung?

9. Dez 2013, 12:34

es ist nicht der Schamane der arbeitet!
was ihn doch per definition überflüssig macht!?
(nicht das das meine meinung ausdrücken soll. habe 1) keine eigene erfahrung und würde mich 2) hüten die hier kund zu tun)
(zumal hier keiner zu bemerken scheint das hier eigl ausschliesslich unter einer ganz gewissen prämisse über ayahuasca gesprochen wird, die ja nicht jeder teilen muss. das gesetz von set, setting und dosis gilt!)
Mao hat geschrieben:Zuerst möchte ich mich den Vorposter anschließen. In dem Link wird meine Aya-Zuhause-Erfahrung beschrieben und die entscheidende Konsequenz die ich aus der Erfahrung gezogen habe war es auf gar keinen Fall wieder alleine Zuhause zu machen, at least nicht vor ner jahrelangen schamanischen Ausbildung. ;)
wieso eigl nicht? ich kann an deinem bericht nichts erkennen das den eindruck erweckt da wäre etwas schief gelaufen oder so. psychedelische drogen sind halt boogey....
Zuletzt geändert von getintoit am 9. Dez 2013, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.
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raterz
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Re: Ayahuasca Dosierung?

9. Dez 2013, 12:45

nein das stimmt nicht, dass der schamane nichts macht. schamane und hilfsgeist bilden eine einheit, symbiose. dadurch können die jenseitigen kräfte erst effektiv hier wirken. der schamane ist der mittler zwischen den welten - sowas wie eine brücke, oder ein LAN-kabel ^^
und ja einen geschützten raum erschaffen können, ist auch ne gute sache. ;)

ich hab zwar keine erfahrung mit aya, aber man kann sicherlich irgendwann ohne schamanen arbeiten. aber es ist dann keine heilzeremonie, wenn der schamane eben nicht rumläuft und energiearbeit bei den leuten macht. die komponente fällt dann raus.
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Re: Ayahuasca Dosierung?

9. Dez 2013, 14:07

Dass Set/Setting bei psychedelischen Drogen wichtig ist, steht ausser Frage. Nur bin ich ehrlich gesagt kein besonders spiritueller Mensch, welcher sich immer grossartig auf diese Reisen, seien es Pilze, Acid etc vorbereitet. Von daher denke ich eben auch, dass es für MICH nicht sonderlich wichtig ist, so etwas wie einen Schamanen dabeizuhaben. Ich kenne diesen Typen schliesslich garnicht. Er kann mir nicht helfen, wenns mir nicht gut geht. Da ist/wäre mir jeder gute Kumpel, den ich schon seit zig Jahren kenne, 1000 mal lieber. Der kennt mich schliesslich und weiß, wie ich ticke. Und wenns dem auch nicht gut geht, dann haben wir halt Pech gehabt, geteiltes Leid ist halbes Leid. Dann kriegen wir halt auf die Fresse :bow:
Wenn jemand dies in einem spirituellen Rahmen nehmen will, dann kann das natürlich schon sein, dass ihm dieser Schamane gut tut. Ansonsten halte ich das eher für freiwillige Selbstbeschränkung :D
Habe jedenfalls jetzt 120g Caapii mit 200g Viridis ausgekocht und auf einen Liter reduziert. Das wird in 4 Portionen geteilt und zu zweit in zwei Etappen getrunken. Geplant ist die Sache nun für Weihnachten, da es letzten Samstag zeitlich etwas eng geworden wäre, das wollte ich dann nicht.

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getintoit
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Re: Ayahuasca Dosierung?

9. Dez 2013, 14:23

dass es für MICH nicht sonderlich wichtig ist
das klingt in meinen augen wie "gravitation ist für mich nicht wichtig". gut, kann man so machen...

set, setting und dosis hat gesetzescharakter imo und gilt daher universell und determiniert jede erfahrung vollständig. so wurde das einst von leary postuliert und ich stimme dem zu.

das vorraussetzen eines ganz bestimmten rahmens unter einer ganz gewissen prämisse und dem dann so etwas wie eine "istigkeit" ausserhalb von einem selbst zuzusprechen geschieht immer unter missachtung dieses gesetzes.

imo geht das noch viel viel tiefer und ist viel universeller als die meisten leute sich vorstellen.
das gleichniss von nasreddins esel hilft hier btw...

...und wenn jemand sagt das alles spielt für ihn keine oder nur ne untergeordnete rolle, dann ist das eben teil seines sets.
teil seiner inneren einstellung, seiner glaubenssätze, seiner erfahrungen, wünsche und ängste, der art und weisee wie er sich und im gegensatz dazu die welt erlebt und wie die instanz des inneren kommentierers dazu positioniert ist, der festigkeit der ego grenzen, der bilogie aus der man besteht, die so ist wie keine andere uswusf.

mit diesem hintergrund würde ich persönlich jedem gedanken von "so ist es" extrem mißtrauen und mich dankend von jedem abwenden der mir sein "so ist es" nahe legen will.
es sei denn als momentan gültige arbeitshypothesen. als modelle sozusagen. es ist sinnvoll dem kontext in dem man sich befindet unvoreingenommen gegenüber zu treten. nur ist es imo unabdingbar das einem irgendwann wieder bewusst wird das die karte nicht das territorium ist.
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Re: Ayahuasca Dosierung?

9. Dez 2013, 17:02

Tripbericht bitte! :D
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Re: Ayahuasca Dosierung?

9. Dez 2013, 18:25

getintoit hat geschrieben:
es ist nicht der Schamane der arbeitet!
was ihn doch per definition überflüssig macht!?
Nein, weil ansonsten die Pflanze ja nicht die Möglichkeit hätte auf diese Art zu arbeiten. :)
raterz hat geschrieben:nein das stimmt nicht, dass der schamane nichts macht. schamane und hilfsgeist bilden eine einheit, symbiose. dadurch können die jenseitigen kräfte erst effektiv hier wirken. der schamane ist der mittler zwischen den welten - sowas wie eine brücke, oder ein LAN-kabel ^^
Die Frage ist - wer macht was? imho ist es keine bewusste Entscheidung, die das Individuum Schamane trifft, jetzt zu handeln. Ist es nicht mehr ein hingeben, sich öffnen, dem Selbst, der Essenz und der Pflanze, sodass Essenz, Hilfsgeister und Pflanze eine Einheit bilden?

Das wollte ich damit eigentlich ausdrücken - auch wenn's das immer noch nicht 100% trifft. Aber bisschen besser jedenfalls. :)
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