Druide Datura
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Re: Dissoziativa und ihr Nutzen.

28. Dez 2008, 20:44

Ich konnte von all meinen Disso-Trips ein besseres Verständnis für Emotionen (!) mitnehmen. Ich habe mich hinterher oft mit Wechselwirkungen des Lebens und ihren Auswirkungen befasst und dadurch auch einige Erkenntnisse gewonnen (für mich).

Unterm Strich haben sie mir vielleicht sogar "mehr gebracht" als assoziative Psychedelika.
Auf jeden Fall war das ganze Getrippe nicht völlig umsonst.

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Ghost35-
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Re: Dissoziativa und ihr Nutzen.

30. Sep 2009, 20:24

Ich muss sagen, dass mir gerade die Dissoziativa am wertvollsten aller bsiher von mir probierten Substanzen erscheinen.
Vorallem haben mir insbesondere Keta, DXM und Lachgas eine ordentliche Portion Rationalität gegeben, die meine damals wie heute viel zu emotionale Persönlichkeit einfach gebraucht hatte.

Wie reallear schon bereits beschrieben hat
raellear hat geschrieben:Alles findet mit diesem fließenden Gefühl des 'Allrights' statt. Man weiß garnicht mehr, was Angst eigentlich ist, weil diese Art der Erfahrung die Emotionalität überwunden hat.
besitzt man gerade bei keta und dxm einen so unglaublichen Gleichmut und eine dermaßen innere Ruhe, als hätte man die Erleuchtung deluxe erlang. (Insbesondere aufgefallen ist mir das nach einem einstündigen ketatrip, als ich einen Spaziergang gemacht habe)
Alleine diese Erfahrung ist schon sehr viel wert gewesen für mich, da man so einen ungefähren Einblick in die Welt bekommt, die man nach 10 Jahren täglicher Meditation/Yoga/etc erreichen kann. Dieses Gefühl habe ich zumindest.
Cuba hat geschrieben:gings noch jemanden so dass er sich nach dxm konsum einfach nur dumm gefühlt hat?
Ich hatte knapp 2 wochen das gefühl ich hätte einiges an intelligenz und motorischen fähigkeiten eingebüßt, das hat sich danach aber zum glück wieder gelegt


Dieses Gefühl hatte ich nach meinem ersten dxmtrip ebenfalls, weshalb ich ne lange zeit lang, die Pfoten von dem Zeug gelassen habe. Aber bei den nachfolgenden Trips hatte ich diese Nachwirkungen nicht mehr. Gerade in Kombination mit 2c-e wurden meine motorischen fähigkeiten wie intelligenz bei weitem weniger eingeschränkt, als mit dex-solo. :king:

Lachgas hingegen ist ein derart plötzlich kurzweilig-intensiver Trip, den man leider gleich wieder vergisst(die momentane Erleuchtung :strubbel: ), sodass der Nutzen eher gering ist. Jedoch muss ich hinzufügen, dass mich meine unzähligen Lachgastrips (Lachgas war meine erste psychoaktive Droge) zumindest unterbewusst sehr viel in mir ausgelöst haben. Unter anderem natürlich auch Faszination für die mir damals unbekannte neue Welt des Dissoziativen. :nick:
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Maxx
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Re: Dissoziativa und ihr Nutzen.

1. Okt 2009, 22:50

habe nur erfahrung mit dxm und lachgas

also ich kann nicht behaupten,dass ich auf den ganzen dxm trips wichtige weisheiten und weiterbringende erfahrungen gemacht habe.
war halt anfangs gut um dicht zu sein.

später hab ich dann nur noch selten dxm genommen und immer mit dhm,aber erst hatte ich ein paar schlimme bad trips.

was ich gelernt habe war,wie so ein gespaltener zustand sein kann,und wie eine sehr sehr böse psychose ist(obwohl ich ja eine ziemlich böse psychose hatte).die welt aus diesem komischen blickwinkel zu betrachten war schon immer aufregend und oder beängstigend.

ansonsten habe ich sehr interessante halluzinationen zusammen mit dhm gehabt.

habe geisterhafte wesen in masse gesehen die interagierten sowie sehr strange wesen und stimmen...das war schon sehr interessant,aber bringt einem auch nicht so viel,auser dass man halt ne vorstellung davon bekommt,wie solche welten wesen erscheinen und wie real das ist...

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raellear
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Re: Dissoziativa und ihr Nutzen.

5. Okt 2009, 07:04

Druide Datura hat geschrieben: Unterm Strich haben sie mir vielleicht sogar "mehr gebracht" als assoziative Psychedelika.
Auf jeden Fall war das ganze Getrippe nicht völlig umsonst.
Das ist 'n toller Satz. Wenn ich den Berg an Dissos betrachte, der meine Gehirnwände passiert hat, dann muss doch irgendetwas davon geblieben sein. :D
Haeufiger Disso-Konsum ist psychisch auch nicht ganz ohne, obwohl man das als Konsument gerne uebersieht. Ich zumindest verwandel mich dann schnell in eine Art Nietzsche fuer Arme, der an allem und jedem nur die zynische, defekte, kaputte Seite sieht und sich nicht auf die konstruktive Aufloesung der Probleme von mir oder anderen fokussieren kann, weil am Ende ja 'eh alles fuer'n Arsch' ist und man sowieso als Sternenwolke im Orion ein viel schoeneres Leben fuehren kann. :strubbel:
Was bei den assoziativen Drogen Verwirrung und Ueberforderung sind, das sind bei den Dissos die Kaelte und der Fatalismus, das Spueren einer nie endenden Leere. Muss man echt mit sich selbst ausmachen.
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Re: Dissoziativa und ihr Nutzen.

10. Okt 2009, 21:40

Also ich hab bisher DEX- und Lachgaserfahrungen gesammelt, und hab beides irgenndwann(^^) seinlassen, auch weil es mir zum Lernen überhaupt nicht getaugt hat. Die unmittelbare Erfahrung ist zwar äußerst krass, fällt bei mir aber vorallem bei DXM flächendeckender Amnesie zum Opfer. Außerdem ists irgendwie immer das Selbe gewesen, weder mit set noch setting in Interaktion. Langfristig langweilig. Dissoziativa schneiden mich von meinem Schmerz ab, anstatt mich mit ihm arbeiten zu lassen. Aber bei Zeiten hat es schon äußerst viel Spass gemacht.. ^^

Gruß
Schuh
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Re: Dissoziativa und ihr Nutzen.

26. Sep 2011, 18:05

s
Wir sind alle Riesen, die von Zwergen erzogen wurden und sich deshalb angewöhnt haben, stets mit einem Buckel herumzulaufen.

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