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Erraphex
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Ayahuasca

16. Dez 2016, 17:58

Es gibt keinen allgemeinen Ayahuasca Thread? Unerhört. Dann mache ich den Anfang mit:
Many have said that “forgiveness is a gift we give ourselves,” but what happens when you just can’t get there? As a clinical psychologist, I’ve met with many psychotherapy clients who were able to recognize that they needed to forgive a loved one, but somehow they remained blocked by their pain. Having now conducted formal research on ayahuasca drinking, and, as a human being who has struggled to forgive at various points in my life, I believe that combining a sincere desire for forgiveness with the benefits of the plant medicine ayahuasca can have profound healing effects. And these effects may not otherwise be possible through “talk therapy” alone.
http://chacruna.net/ayahuasca-and-the-p ... rgiveness/

Damit habe ich meine letzten beiden Zeremonien primär gearbeitet - mein Einstieg war das Ho’oponopono "Mantra" "I'm sorry, please forgive me, thank you and I love you" (http://www.laughteronlineuniversity.com ... ple-steps/). Ausgerichtet auf verschiedene Menschen in meinem Leben, die mir nahe stehen oder standen. Die Wirkung ist ganz erstaunlich - etliche Male gab es einen starken energetischen "shift". Interessant wie unbearbeitete "Themen" sich in unserem System verdichten.

Seitdem versuche ich - sofern ich hinreichend achtsam bin - mit dem Hooponopono zu arbeiten, wenn mein Bewusstsein in Gedanken andere Menschen "streift".
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Erraphex
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Re: Ayahuasca

18. Jan 2017, 18:53

Sexual Assault in the Amazon

As the ayahuasca tourism industry grows, so do accounts of abuse.
http://nymag.com/thecut/2017/01/sexual- ... urism.html

imho recht interessanter Artikel in einen Aspekt der Schattenseiten des Ayahuasca Booms in Südamerika.
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Vajrayana
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Re: Ayahuasca

8. Feb 2017, 19:48

Schöner Thread ( :bow: ) und interessanter Artikel zum Ayahuasca Tourismus und dessen Schattenseiten. Die niederen Machtspiele finden wir wohl leider überall. Diese Informationen regen zum Nachdenken an - ich werde sie in meinem Feld zum Zwecke der Aufklärung diskutieren und teilen. Sich zu leichtfertig (auch wenn keine 'physischen sexuellen Manipulationen' im Spiel sind) in die Hände eines 'Schamanen' zu geben, birgt vielleicht ähnliche, wenn nicht größere Risiken, als es ohne 'professionell-traditionelle' Anleitung und Begleitung zu machen. Man sollte vorher gut auswählen und abwägen.

Ich selbst arbeite in letzter Zeit mit einer neuen Aufnahmeform eines Ayahuasca-Analogs (extrahierte Steppenraute als MAO-Hemmer und extrahiertes DMT mit weiteren Trace-Alkaloiden) per Halsspray. WIrkdauer ist ca. 1 Stunde intensiv und 2 Stunden Afterglow.

Für mich die wohl schönste Medizin. Es zerrt und heilt jedes mal sehr in mir. Die Medizin lädt mich jedes mal wieder dazu ein loszulassen und mich tief mit meinen inneren Heilungsprozessen zu synchronisieren. Bestimmte vergebende Gedankenformen des Mitgefühls, die ich teilweise bewusst anwende und die teilweise automatisch entstehen, intensivieren den Prozess. Ab einem bestimmten Schwellen-Punkt verschmilzt bei mir oft die bewusste und automatische Ausführung zu einer Art meta-bewussten Heilungsprozess.

Seit meinen ersten Erfahrungen mit der Medizin, bin ich wieder mehr mit meinem "Bewusstsein" in Kontakt.

Mit jeder neuen Zeremonie werden neue Schleier und Tapeten blockierter Energie aufgelöst. Ich habe das früher auch mit LSD oder Pilzen erfahren. Mit Ayahuasca/Ayahuasca-Analog ist es für mich noch mal etwas anderes ...

Erraphex Du hast früher mal im DMT-Thread geschrieben:
Erraphex: Die grosse Heilkraft oder Intelligenz des Ayahuasca kommt imho von der Pflanze Ayahuasca und nicht von der Chakruna, die das DMT enthält.
Magst Du vielleicht noch einen weiteren Gedanken hierzu teilen? Vielleicht hast Du auch Informationen darüber, wie es die traditionellen Schamanen sehen (hier bin ich recht uninformiert und habe auf die schnelle zu diesem Thema wenig finden können).

Ich arbeite in Zeremonien mit Steppenraute und Jurema und habe bisher das Gefühl, dass in beiden Pflanzen eine große synergistische Kraft steckt.

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Erraphex
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Re: Ayahuasca

13. Feb 2017, 01:12

Vajrayana hat geschrieben: Die niederen Machtspiele finden wir wohl leider überall. Diese Informationen regen zum Nachdenken an - ich werde sie in meinem Feld zum Zwecke der Aufklärung diskutieren und teilen.
Finden wir die niederen Ego-Machtspiele wirklich überall? Mein Bild ist zumindest eine Ungleichverteilung. In Südamerika kommt es mir schon "geballt" vor. Die nepalesische schamanistische Kultur erscheint mir dagegen noch sehr intakt und integer.

Missbrauch muss auch nicht immer so deutlich zu erkennen sein. Während meiner Pflanzendiät on Peru war ich einmal in der Lage den Tabekrauch zu "lesen", mit dem ich bepustet wurde. In diesen können wir beliebige Intentionen legen. Und was "lese" ich? Einen Wunsch nach Fussmassage? Und das hat schon tief in mir gewirkt - obwohl ich mir darüber bewusst war. Wissen wir wirklich was ihre Intention ist? Das war zwar eine (europäische) "Schamanin" - aber seitdem bin ich sehr, sehr viel wachsamer wem ich mich in dieser Art und Weise öffne. Wie gut können wir Menschen einer so fundamental anderen Kultur gut einschätzen? Ich traue es mir nicht zu. Jedenfalls ist auch das Missbrauch. Noch tiefer in die Grauzone: Es gibt "Schamanen", die pushen z.B. die Energie der Teilnehmer, damit diese sich gut fühlen, das Ego des "Schamanen" pushen und wiederkommen. Ist das nun Fake-Arbeit oder geht es schon in den Missbrauch?
Vajrayana hat geschrieben: Sich zu leichtfertig (auch wenn keine 'physischen sexuellen Manipulationen' im Spiel sind) in die Hände eines 'Schamanen' zu geben, birgt vielleicht ähnliche, wenn nicht größere Risiken, als es ohne 'professionell-traditionelle' Anleitung und Begleitung zu machen. Man sollte vorher gut auswählen und abwägen.
Das sehe ich inzwischen genau so, ja. Auf der anderen Seite hat natürlich die Arbeit mit einem Menschen, der in seiner Kraft steht einen sehr starken Einfluss auf die Erfahrung (Tiefe, Intensität etc). Das war bei meiner letzten Erfahrung ganz schön zu beobachten - beide "Schamanen" sind aufgrund einer sehr schwierigen Erfahrung eines einzelnen Teilnehmers in einem anderen Raum gegangen und die gesamte Energie im Raum, welche die Erfahrung der Gruppe getragen hat auch. Vorher unbeschreiblich intensiv mit starken Visionen und nachher sehr, sehr mild. Und dunkel. Das hat sehr schön einen Aspekt ihrer Arbeit gezeigt - den "Raum" zu halten.
Vajrayana hat geschrieben: Für mich die wohl schönste Medizin. Es zerrt und heilt jedes mal sehr in mir. Die Medizin lädt mich jedes mal wieder dazu ein loszulassen und mich tief mit meinen inneren Heilungsprozessen zu synchronisieren. Bestimmte vergebende Gedankenformen des Mitgefühls, die ich teilweise bewusst anwende und die teilweise automatisch entstehen, intensivieren den Prozess. Ab einem bestimmten Schwellen-Punkt verschmilzt bei mir oft die bewusste und automatische Ausführung zu einer Art meta-bewussten Heilungsprozess.

Seit meinen ersten Erfahrungen mit der Medizin, bin ich wieder mehr mit meinem "Bewusstsein" in Kontakt.

Mit jeder neuen Zeremonie werden neue Schleier und Tapeten blockierter Energie aufgelöst. Ich habe das früher auch mit LSD oder Pilzen erfahren. Mit Ayahuasca/Ayahuasca-Analog ist es für mich noch mal etwas anderes ...
Ja, es ist eine kraftvolle Medizin. Inzwischen sehe ich ihr Potential, hm, weniger euphorisch, als ich es viele Jahre gemacht habe. Sie kann uns helfen uns zu reinigen, energetisch loszulassen und zu öffnen. Natürlich inspirieren - aber essentiell ist: Die Arbeit muss nach der Zeremonie stattfinden. Es gibt viele in der Ayahuasca Community, die sich beeindrucken lassen von der Energie, die sie mitnehmen und sobald diese dann langsam abnimmt wird die nächste Zeremonie besucht. Es fehlt die Arbeit zwischen den Zeremonien - was zu einem Teil auch daran liegt, dass die "Schamanen" hier nicht lokal eingebettet in einer Gemeinschaft arbeiten und sie keinen oder nicht hinreichend engen Kontakt zu ihren Klienten halten. Die Zeremonie als psychedelisches Happening und nicht als integraler Teil eines größeren Ganzen. Wie können wir das erlebte in unser Leben integrieren? Die Fragen stellen sich natürlich ganz grundsätzlich bei der Arbeit mit Psychedelika und Kraftpflanzen - springt mir aber hier ganz besonders in Auge. Vielleicht weil es offensichtlich macht was uns als Gesellschaft und Kultur fehlt.
Vajrayana hat geschrieben: Erraphex Du hast früher mal im DMT-Thread geschrieben:
Erraphex: Die grosse Heilkraft oder Intelligenz des Ayahuasca kommt imho von der Pflanze Ayahuasca und nicht von der Chakruna, die das DMT enthält.
Magst Du vielleicht noch einen weiteren Gedanken hierzu teilen? Vielleicht hast Du auch Informationen darüber, wie es die traditionellen Schamanen sehen (hier bin ich recht uninformiert und habe auf die schnelle zu diesem Thema wenig finden können).
Der Name gibt schon einen Hinweis - Ayahuasca heisst nicht nur die Medizin, sondern auch die Pflanze. ;) Das ist auch die Sicht der traditionellen Schamanen. Ein anderer Hinweis: Die Pflanze entspricht rein von ihrer äußeren Erscheinung sehr stark der Schlange... Aus eigener Erfahrung: Ich habe während meiner Diät die Präsenz der lebendigen Pflanze im Gegensatz zu der Chakruna als sehr stark erlebt. Da gab es eine etliche hundert Jahre alte Pflanze im Wald und einige Male habe ich eine Wanderung zu ihr unternommen. Das war ein sehr beeindruckendes Exemplar und von ihr ging eine große Kraft aus. Und auf dem Rückweg einer dieser Besuche hatte ich dann eine sehr tiefe Begegnung mit einer großen Schlange. Zufall? War nicht mein Gefühl. ;)

Vajrayana hat geschrieben: Ich arbeite in Zeremonien mit Steppenraute und Jurema und habe bisher das Gefühl, dass in beiden Pflanzen eine große synergistische Kraft steckt.
Unsere Welt ist reich an Medizin. :herzen:
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Re: Ayahuasca

17. Feb 2017, 06:16

Erraphex hat geschrieben: Noch tiefer in die Grauzone: Es gibt "Schamanen", die pushen z.B. die Energie der Teilnehmer, damit diese sich gut fühlen, das Ego des "Schamanen" pushen und wiederkommen. Ist das nun Fake-Arbeit oder geht es schon in den Missbrauch?
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich diesen Satz 2012/2013 schonmal von dir in einem Gespräch gehört habe, aber mehr mit Fokus auf den Teilnehmenden. Dabei schwang dann eher mit, dass der Teilnehmer zwischen den Zeremonien "nicht arbeitet", sondern "nur zum Auftanken" ein paarmal im Jahr vorbei schaut. Du erinnerst dich nicht zufällig daran? Ging um jemanden aus Berlin. Da hat eindeutig ein Perspektivenwechsel bei dir stattgefunden :) - mit Verantwortungsverlagerung.

Aber vielleicht ist es schon richtig, dass von den Durchführenden oftmals nicht genug betont wird, dass die eigentliche Arbeit zwischen den Treffen stattfindet. Spielte eben im Kulturraum des Urspungs keine Rolle, da ja eigentlich nicht der "Patient" trank, sondern der Heilende. Würde mich interessieren, mit welchen Worten danach die Leute wieder entlassen wurden: "Viel Erfolg beim Integrieren"?! ;)

*Nachtrag*
Erraphex hat geschrieben: Es fehlt die Arbeit zwischen den Zeremonien - was zu einem Teil auch daran liegt, dass die "Schamanen" hier nicht lokal eingebettet in einer Gemeinschaft arbeiten und sie keinen oder nicht hinreichend engen Kontakt zu ihren Klienten halten.
... und selbst wenn sie eingebettet wären, heißt das doch nicht, dass genau dieser Mensch das anbietet, was jeden anspricht. Mir scheint vielmehr, dass die Bedürfnisse danach sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem, wo ein jeder so auf seinem Weg gerade ist.

"Einer für alle(s)" scheint mir daher als Patentlösung etwas zu einfach.
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Re: Ayahuasca

5. Mär 2017, 18:59

I'm alive because of Ayahuasca. I am connected, soulful, expanded, and spilling over with self-love, mostly because of the blessing of attending around 1,000 sacred plant ceremonies. But if my intuition proves correct, I will never drink Ayahuasca or any other plant medicine again.

Why? Because it worked too well.

Let me explain.
https://www.afterlife.coach/after-life- ... -shamanism
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Re: Ayahuasca

5. Mär 2017, 19:24

:2daumen:

Neuer Lieblingsbegriff: dis-ease! <3
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Re: Ayahuasca

13. Mai 2017, 08:55

Bisschen belanglose Frage am Rande: Kennt ihr das auch, dass bestimmte Lebensmittel plötzlich nach Ayahuasca schmecken/riechen? Welche sind das und woran könnte das denn liegen?

Ich hab gerade Süßkartoffel gegessen und die Schale riecht so krass danach. Vor einiger Zeit habe ich im Bioladen so einen Saft probiert, Aronia oder so vielleicht? Und das hat so arg nach Ayahuasca geschmeckt (sah auch bisschen danach aus), wollte ich am liebsten gleich ausspucken, aber ging in der Situation natürlich nicht. :nene: :lol:

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Re: Ayahuasca

13. Mai 2017, 09:10

Ja, kenne ich. Hatte neulich nochmal ein ähnliches Erlebnis, aber kann ich mich gerade absolut nicht erinnern, wo es war. Jedenfalls wurde etwas gekocht, was den typischen Geruch hatte, der in der Luft hing, und mein Magen reagierte auch sofort. ^ ^ Und während ich mich gerade versuche zu erinnern, wo es war und was gekocht wurde, frage ich mich, ob ich es doch evtl "nur" geträumt habe? :lol:
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Re: Ayahuasca

14. Jul 2017, 18:40

Ayahuasca Stimulates the Birth of New Brain Cells

For a long time, scientists believed that no new neurons are born in the brains of adults, meaning that when our existing brain cells become damaged or die, they are not replaced. However, it was later discovered that neurogenesis – meaning the creation of new neurons – does in fact in occur in the hippocampus, a brain region associated with memory. Unfortunately, the rate of neurogenesis is not always sufficient to replace all of our damaged neurons as we age, which is why many people suffer from dementia and other age-related cognitive deficiencies. Fortunately, a study conducted by the Beckley/Sant Pau Research Programme, and published in the journal Scientific Reports, reveals that certain compounds present in the psychedelic Amazonian brew ayahuasca actually stimulate the birth of new neurons.
http://beckleyfoundation.org/ayahuasca- ... ain-cells/
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Re: Ayahuasca

14. Jul 2017, 18:40

'Ayahuasca is changing global environmental consciousness'
Interview with US scientist Dennis McKenna on powerful Amazon hallucinogen, plant intelligence and environmental crises
https://www.theguardian.com/environment ... are_btn_fb
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Re: Ayahuasca

4. Jan 2018, 05:08

Global survey of ayahuasca drinking: https://www.globalayahuascaproject.org/de/

Dies ist eine Online-Umfrage, die den Gebrauch von Ayahuasca in verschiedenen Kontexten weltweit untersucht. Auch damit zusammenhängende Praktiken und Glaubensüberzeugungen, individuelle Motivation und berichtete Effekte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden werden erfragt.

Beteiligte Wissenschaftler

Die Studie wird geleitet von Dr. Daniel Perkins und Dr. Violeta Schubert von der Faculty of Arts, Associate Professor Jerome Sarris vom Department of Psychiatry und Lindy Joubert von der Faculty of Architecture, Building and Planning der Universität Melbourne. Ebenfalls im Forscherteam sind Professor Luís Fernando Tófoli, Department of Medical Psychology and Psychiatry, State University of Campinas, Brasilien, und Dr. Emérita Sátiro Opaleye, Department of Psychobilogy, Universidade Federal de São Paulo, Dr. José Carlos Bouso und José Luis Vila Leirós der ICEERS Foundation, Dr. Miroslav Horák, Department of Languages and Cultural Studies, Mendel University in Brno, Dr. Milan Scheidegger, Department of Psychiatry, Psychotherapy and Psychosomatics, University of Zurich, Helena Aicher, MIND - European Foundation for Psychedelic Science und Hana Simonová, Psychologin. Projektberater sind Dr. Dennis McKenna des Heffter Institute und Simon Green, Research Associate, ATOP Project.

Dieses Projekt wurde vom Humanforschungs-Ethikkomitee der Universität Melbourne bewilligt (1545143.1).

(...)

Die Teilnahmevoraussetzungen für diese Studie sind:

Sie sind mindestens 18 Jahre alt.
Sie lesen, schreiben und sprechen fliessend Deutsch/ Englisch/ Portugiesisch/ Spanisch oder Tschechisch.
Sie haben mindestens einmal Ayahuasca (auch bekannt als Yagé, Jurema/Yurema, Huasca, Daime, la purga) oder etwas Vergleichbares (wie z. B. Pharmahuasca) getrunken.

Inhalt der Umfrage

In der folgenden Umfrage werden wir Ihnen einige Fragen stellen über Ihren Hintergrund und Ihre Erfahrungen mit dem Gebrauch von Ayahuasca, über Ihre Motivation für den Gebrauch von Ayahuasca, über den Kontext, in dem Sie Ayahuasca getrunken haben, über Ihre Gesundheit und Ihren Lebensstil und über die Auswirkungen, die der Gebrauch von Ayahuasca Ihrer Meinung nach auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden hatte. Die Umfrage beinhaltet auch Fragen über negative Auswirkungen, die Sie mit dem Gebrauch von Ayahuasca in Verbindung setzen.
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Re: Ayahuasca

23. Jan 2018, 17:01

Nur eine kurze Randnote: im Online-Beichthaus hat mal jemand folgendedes geschrieben:
Im peruvianischen Urwald hätte ich auch besseres zu tun als Sex zu haben. Mich an der vielfältigen Natur erfreuen oder Ayahuasca trinken zum Beispiel.
Ich gebe dem "reuigerAtheist" aus Wien mal völlig recht. :blacklol:
„Sapere aude" ---laut der Übersetzung von Immanuel Kant; „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

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